Gelesen: „Zara von Asphodel – Rebellin und Magierin“ Ellen Renner

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Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
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Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April
2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3423760885
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ISBN-13: 978-3423760881
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
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Originaltitel: Tribute

Kurzbeschreibung:
Faszinierender Auftakt eines
Fantasy-Zweiteilers
Zara hasst ihren
Vater, den Erzmagier von Asphodel, seit dem Tag, an dem er ihre beste Freundin,
ein Mädchen ohne magische Fähigkeiten, getötet hat. Seitdem spioniert Zara für
die Gegenseite: für die Menschen, die unter der Herrschaft der Magier ein
erbärmliches Leben führen. Und so schleicht sie sich auch ins Gefängnis ein, um
herauszufinden, welche Ziele ihr Vater mit dem jungen Gefangenen aus der
belagerten Nachbarstadt verfolgt. Wenige Augenblicke gemeinsam mit Aidan
reichen und Zara verliert ihr Herz. Für sie steht fest: Sie muss Aidan retten.
Doch bevor sie ihn befreien kann, fliegt sie auf – und muss selbst fliehen . .
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(Quelle: Deutscher Taschenbuch Verlag)
Meine Meinung:
Zar ist die Tochter des Erzmagiers Benedict. Doch sie ist
nicht glücklich, sondern eher enttäuscht von ihrem Vater. Das wird immer
schlimmer als er eines Abends ihre einzige Freundin Swift töten lässt. Zara
beginnt ihren Vater regelrecht zu hassen. Zumal sie bereits seit Jahren für die
Gegenseite, die sogenannten Erkenntnissuchenden, spioniert.
Eines Tages nun nimmt ihr Vater Aiden, einen jungen
Erschaffer gefangen und recht schnell erkennt Zara, sie muss Aiden helfen, ihn
retten.
Doch bevor sie dies kann muss sie erst mal selbst fliehen
Der Fantasyroman „Zara von Asphodel – Rebellin und
Magierin“ stammt von der Autorin Ellen Renner. Es ist der Auftaktband einer
Fantasydilogie.
Die Protagonistin Zar war mir richtig sympathisch. Sie
ist zuerst ziemlich schüchtern, entwickelt sich aber sehr im Verlauf der
Geschichte. Sie fängt an daran zu glauben das sie war kann. Innerlich ist sie
ja schon immer eine Rebellin gewesen. Die Gefühle anderer kann Zara auf besondere
Weise spüren und Magie besitzt sie auch. Das macht sie zu etwas Besonderem.
Aiden ist ein interessant gestalteter Charakter. Er ist
sehr stur, weiß aber immer was er will und außerdem ist er tapfer. Er setzt
sich zudem sehr für seinen Lehrling ein. Aiden ist jetzt nicht so der Schönling
aber er hat etwas an sich, das anziehend wirkt.
Auch die Nebencharaktere, wie Twiss, eine 12-jährige
Diebin mit dem Herzen am rechten Fleck oder auch Benedict, Zaras Vater, der skrupellos,
kalt und böse ist, sind gut gestaltet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Welt wird
sehr anschaulich beschrieben. Ich konnte es mir sehr gut vorstellen und darin
abtauchen.
Die Handlung selber ist an und für sich wirklich schön.
Zu Beginn allerdings hatte ich ganz arge Probleme. Ich musste mich erst
zurechtfinden mit den ganzen Begriffen. Zum Glück gibt es im Anhang des Buches
ein Glossar, das hat mir sehr geholfen.
Der Plot ist recht brutal und düster gehalten.
Je weiter man zu Ende kommt desto deutlicher zieht die
Spannungskurve an. Es gibt Wendungen und wurde rasanter.
Das eigentliche Ende ist passend. Es ist jetzt kein
richtiger Cliffhanger aber dennoch es gibt offene Fragen, die einen zweiten
Teil erhoffen lassen.
Fazit:
Alles in Allem ist „Zara von Asphodel – Rebellin und
Magierin“ von Ellen Renner ein sehr guter Auftakt der Fantasydilogie.
Die sympathische Protagonistin, der flüssig lesbare Stil
und eine Handlung die Anfangs zwar schwierig ist, sich dann aber immer weiter
steigert haben mich hier unterhalten und für spannende Lesestunden gesorgt.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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