Gelesen: „Toter Sommer“ von Kat Rosenfield

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Broschiert: 320 Seiten
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Verlag: FISCHER FJB (24.
April 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3841421555
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ISBN-13: 978-3841421555
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Originaltitel: Amelia Anne is
Dead and Gone

Kurzbeschreibung:
Vielschichtig und
spannend: Dieser Thriller geht unter die Haut, er handelt vom Weggehen, vom
Loslassen und von der großen Angst vor dem Neuen.

Dieser schwülheiße Sommer wird der letzte sein, den Becca in ihrer Heimatstadt
verbringt. Tags zuvor hat sie ihr Zeugnis bekommen und mit ihrem Freund James
noch einen drauf gemacht. Doch dann passieren gleich zwei schreckliche Dinge
auf einmal: Erst macht James mit ihr Schluss, und am Morgen findet man das tote
Mädchen im Straßengraben. Was danach geschieht, wird Beccas Leben für immer
verändern.
(Quelle: FISCHER FJB)
Meine Meinung:
In Straßengraben der Kleinstadt Bridgeton wird eine
Mädchenleiche gefunden. Sie ist sehr zugerichtet, man erkennt kaum noch wer sie
war. Es stellt sich nun die Frage wie kam sie an ihren Fundort und wer hat sie
umgebracht.
Besonders Rebecca wird durch die ganze Sache sehr
mitgenommen, sollte dieser letzte Sommer, den sie zu Hause verbringt, doch
besonders werden. Sie versucht nun herauszufinden was passiert ist.
Doch schon bald verdächtigen sich die Bewohner der Stadt
gegenseitig …
Der Roman „Toter Sommer“ stammt von der Autorin Kat
Rosenfield. Ich wurde hier sehr vom Klappentext angesprochen und war so
natürlich gespannt was mich wirklich erwarten würde.
Die Protagonistin Rebecca, oder einfach nur Becca, ist
ein sehr interessanter Charakter. Sie hat ihr gesamtes Leben in nur einer Stadt
verbracht und möchte nun, nach ihrem Abschluss, quasi „ausbrechen“, wo anders
hin. Becca ist eigentlich ein ganz normales junges Mädchen. Und dennoch, sie
fühlt irgendwie, dass es eine Verbindung zwischen ihr und dem toten Mädchen
gibt.
Das tote Mädchen heißt Amelia. Sie und Becca haben
Gemeinsamkeiten, sind miteinander verbunden.
Die Nebenfiguren im Buch sind sehr zahlreich. Man kommt
aber nicht durcheinander oder ist verwirrt, weil manch einer mal da ist und
dann wieder nicht. Eher im Gegenteil, jeder der Nebencharaktere trägt seinen
Part zum Gesamtgeschehen bei.
Der Schreibstil der Autorin ist recht angenehm zu lesen.
Sie schreibt flüssig und realistisch.  Je
weiter man vorankommt, desto mitreißender wird es.
Es gibt hier im Buch zwei parallel verlaufende
Handlungsstränge. Zu einem den der Ich-Erzählerin Rebecca. Und dann noch den
Erzählstrang in dem Amelias Schicksal geschildert wird. Hierbei lernt man
Amelie auch recht gut kennen.
Die Handlung selber ist dramatisch und auch spannend. Es
ist eigentlich recht schnell klar wer Amelia umgebracht hat. Aber wie ihre
Geschichte und die von Rebecca zusammenhängt, das treibt den Leser hier von
Seite zu Seite. Manchmal ist es jedoch ein wenig schwer den Überblick zu
behalten, den roten Faden nicht zu verlieren. Teilweise ist es auch recht
vorhersehbar.
Im letzten Drittel aber zieht die Spannung nochmals an,
es gibt Überraschungen und die Puzzleteile fügen sich nach und nach zusammen.
Das Ende hat mir persönlich gut gefallen. Es löst alles
auf, ist schlüssig und passend. Es stimmte mich aber irgendwie traurig und ja auch
recht nachdenklich.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Toter Sommer“ von Kat Rosenfield
ein doch guter Roman.
Die interessant gestaltete Protagonistin, der angenehm zu
lesende Stil und eine Handlung, die zwar ab und an vorhersehbar war, aber sonst
dramatisch und mitreißend, haben mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
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