Gelesen: „Der Tag, an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2656 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
257 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
B008RX5I4A
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Verlag: Verlag
Friedrich Oetinger
(1. Mai 2012)
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Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung:
Aufgeben gibt’s
nicht! Ein Mutmachroman zum Weglachen
Martin und Karli wären gern genauso cool wie Lukas und seine „FabFive“.
Doch die machen den beiden das Leben mit Streichen und anderen Gemeinheiten
schwer. Martin und Karlis Racheplan geht gründlich daneben und die Jungen
müssen zur Strafe mit Martins Papa und Opa auf den Campingplatz fahren. Statt
Opas Pfadfinderaufgaben zu erledigen, versuchen sie, ihre eigene „So werde ich
cool“-Liste abzuarbeiten. Und das klappt besser als gedacht, vor allem, als sie
Luna und Stella kennenlernen, echte Rockmusik machen und schließlich sogar das
große Geheimnis vom ultracoolen Lukas lüften!
(Quelle: Oetinger)
Meine Meinung:
Martin ist alles andere als cool. In der Schule ist er
eher ein Außenseiter. Er hat eine ziemlich blöde Brille, ist nicht gerade
schlank und wird genau deswegen auch immer gehänselt. Nur zu gerne würde er zu
den „FabFive“ gehören, einer Clique mit angesagten Jungs. Doch keine Chance.
Da kommt eines Tages Karli in seine Klasse. Auch er ist
eher ein Außenseiter, groß, schlaksig und mit abstehenden Ohren, die er mit
Klebestreifen festklebt. Die beiden verstehen sich sehr gut und müssen nun
gemeinsam die Demütigungen der FabFive aushalten. Doch Martin und Karli
schwören Rache.
Als sie mitbekommen wie die Fabs ins Schwimmbad
einbrechen wollen, sind sie auch dort. Allerdings verläuft alles etwas anders
als gedacht.
Als Strafe müssen die Jungs mit Martins Vater und dem Opa
nach Frankreich campen. Dort treffen sie dann aber nicht nur einen alten Bekannten,
sondern auch sonst verändert der Urlaub so einiges …
Das Kinderbuch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ stammt
von der Autorin Juma Kliebenstein. Es ist geeignet für junge Leser ab circa
einem Alter von 9 Jahren.
Die beiden Protagonisten Martin und Karli sind sehr
sympathisch und toll dargestellt. Man kann sich in sie hineinversetzen.
Martin ist der Außenseiter in seiner Klasse. Beleibt, mit
hässlicher Brille und tollpatschig muss er sich immer wieder Hänseleien
anhören.
Karli geht es ähnlich wie Martin. Er hat abstehende
Ohren, eine piepsige Stimme, ist recht groß und schlaksig. Er ist der Neue in
der Klasse und zwischen ihm und Martin stimmt die Chemie von Anfang an. Sie
verstehen sich und verbünden sich gegen die FabFive.
Auch die Nebenfiguren, wie Martins Familie oder auch die
FabFive, die Clique der coolen Jungs, sind Juma Kliebenstein wirklich gelungen.
Man kann sie sich wunderbar vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht verständlich,
leicht zu lesen und humorvoll. Das Geschriebene wird durch tolle Zeichnungen in
schwarz-weiß unterstützt. So macht das Vor- bzw. Selberlesen viel Spaß.
Erzählt wird das gesamte Geschehen aus Sicht von Martin
persönlich, der den Leser auch nicht selten mal direkt anspricht. So wird man
quasi mit ins Geschehen gezogen.
Die Handlung ist witzig aber auch spannend und ziemlich
lehrreich. Es geht um Themen wie Familie, Freundschaft, Zusammenhalt aber auch Hänseleien
in der Schule. Kinder können grausam sein aber dieses Buch kann ein Anreiz sein
vielleicht doch umzudenken. Es belehrt ohne den erhobenen Zeigefinger, was mir
als Mutter besonders gut gefällt.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Der Tag, an dem ich cool
wurde“ von Juma Kliebenstein ein wirklich gelungenes Kinderbuch für Kinder ab
einem Lesealter von ca. 9 Jahren an.
Die sympathischen Charaktere, der kindgerechte humorvolle
Stil und eine Handlung die witzig ist aber auch lehrreich machen Spaß und haben
komplett überzeugt.
Klare Leseempfehlung!

 

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