Gelesen: „Die Nacht, in der ich supercool wurde“ von Juma Kliebenstein


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Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
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Verlag: Oetinger (21. Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789140600
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ISBN-13: 978-3789140600
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

Kurzbeschreibung:
E-Gitarre,
Schlagzeug-Scheppern, krasse Beats: Jetzt geht es rund!
Wer hätte gedacht, dass Martin und Karli, die früheren Loser, nach ihren
Erlebnissen im Feriencamp noch cooler werden können? Jetzt wollen sie auch noch
eine richtige Rockband gründen. Doch das ist gar nicht so leicht. Denn jede
Menge Pleiten, Pannen und Peinlichkeiten warten auf dem Weg ins Rampenlicht.
Juma Kliebensteins Fortsetzung des Bestsellers „Der Tag, an dem ich cool wurde“
ist noch lustiger, noch frecher und die beiden Antihelden sind noch
liebenswerter! Voller Slapstick, Wortwitz und Turbulenzen.
(Quelle: Oetinger)
Meine Meinung:
Es ist soweit, das neue Schuljahr fängt an und Martin und Karli sind noch
immer Freunde. Doch ihr Ansehen in der Schule ist noch immer nicht das Beste.
Durch den Urlaub haben beide Kontakt zur Musik bekommen und daran wollen
sie festhalten. Was liegt da näher als Musikunterricht zu nehmen.  Gesagt getan, Martin nimmt
Schlagzeugunterricht und Karli lernt richtig singen.
Als  eine neue Schulband gesucht wird
sind Martin und Karli mit Feuereifer dabei, haben ein Ziel. Doch dann stellen
sie fest zu zweit ist man keine Rockband. Neue Bandmitglieder müssen her, doch
wo sollen sie die hernehmen?
Sie planen und denken nach, es tauchen Probleme auf und als ob das noch
nicht genug wäre planen die Fabs auch am Musikwettbewerb teilzunehmen …
Das Kinderbuch „Die Nacht, in der ich supercool wurde“ stammt von der
Autorin Juma Kliebenstein. Es ist der zweite Teil ihrer Kinderbuchreihe, kann
aber auch ohne vorheriges Lesen von „Der Tag, an dem ich cool wurde“ gelesen
werden.  Das Buch ist für Kinder ab einem
Lesealter von circa 10 Jahren sehr gut geeignet.
Die beiden Protagonisten Martin und Karli sind sehr sympathisch. Da uns der
erste Teil bekannt war waren wir sofort wieder vertraut mit den beiden.
Martin hat sich im Vergleich zu Teil 1 gewandelt. Er hat nun keine Brille
mehr, sondern trägt Kontaktlinsen. Auch sonst hat er sich gemacht.
Karli ist auch selbstbewusster geworden. Gerade auch die Freundschaft der
beiden tut ihnen wirklich gut.
Beide Jungs sind hier sehr ehrgeizig, sie verfolgen ihr Ziel Musiker zu
werden. Das gefiel mir als Mama natürlich sehr gut, denn es zeigt dem jungen
Leser,  dass es sich lohnt seine Ziele zu
verfolgen, für sie zu kämpfen.
Auch die Familien, besonders die Familie von Matrin, sind wieder mit von
der Partie. Sie sind gut ins Geschehen integriert, ebenso wie die Fabs und auch
die beiden Musiklehrer.
Der Schreibstil der Autorin ist verständlich, kindgerecht und einfach zu
lesen. Es gibt sehr schöne Zeichnungen in schwarz-weiß, die das Geschriebene
wunderbar unterstützen.
Geschildert wird das Geschehen durch Martin. Er nimmt den Leser mit,
erzählt ihm seine Geschichte. Dabei kommt es auch nicht selten vor das er ihm
direkt anspricht und so ins Geschehen einbindet.
Die Handlung ist witzig und altersgerecht umgesetzt. Es geht um Musik,
Zusammenhalt, Freundschaft aber auch um die Familie. Der Leser lernt es lohnt
sich wenn man sich für seine Ziele einsetzt, um sie kämpft. Es geht aber auch
ums erste Verliebtsein, denn genau das ist es was beispielsweise Martin hier
das erste Mal wiederfährt. Eben alles authentisch umgesetzt und sehr glaubhaft.
Fazit:
Alles in Allem ist „Die Nacht, in der ich supercool wurde“ von Juma
Kliebenstein ein richtig tolles Kinderbuch für junge Leser ab einem Alter von
ca. 10 Jahren.
Sie sympathischen Charaktere, der frische verständliche Stil und eine
Handlung, die authentisch rüberkommt und humorvoll ist und interessante Themen
anspricht wissen hier zu begeistern.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und Katj fürs Organisieren der Leserunde auf Lovelybooks.
 

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