Gelesen: „Ich sehe dich“ von Irene Cao

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Taschenbuch:
352 Seiten
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Verlag:
Goldmann Verlag (19. Mai
2014)
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Sprache:
Deutsch
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ISBN-10:
3442480612
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ISBN-13:
978-3442480616
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Originaltitel: Io ti guardo
(1)

Kurzbeschreibung:
Elena ist jung, hübsch und unschuldig. Bisher hat die
Restauratorin ihr Leben vornehmlich ihrer Arbeit gewidmet. Doch als sie das
Fresko in einem alten venezianischen Palast restaurieren soll, trifft sie auf
den berühmten Chefkoch Leonardo, dessen elegante Männlichkeit sie sofort
fasziniert. Leonardo macht es sich zur Aufgabe, Elena in die Kunst der Liebe
einzuführen. Gemeinsam geraten sie in einen Strudel der Sinnlichkeit und
Leidenschaft. Doch als sich beide ineinander verlieben, beendet Leonardo ihre
Affäre und verschwindet spurlos. Elena versucht, ihren Geliebten zu vergessen,
aber Leonardo hat ungeahnte Lüste in ihr geweckt …
(Quelle Goldmann Verlag)
Meine Meinung:
Elena arbeitet gerade in einem Palast als ihr dort der
sehr gutaussehende Leonardo über den Weg läuft. Dieser bringt Elena ganz schön
durcheinander und übt eine Anziehung auf sie aus, die sie nicht kennt. Und es
scheint so als ob auch Leonardo Interesse an Elena hat, denn bald schon läuft
eine heftige Affäre zwischen ihnen, voller Leidenschaft und auch Romantik. Dann
aber beendet Leonardo das Ganze und ist plötzlich verschwunden. Elena ist
zunächst geschockt, versucht Leonardo zu vergessen. Und dann verspürt sie
plötzlich ihr unbekannte Gelüste …
Der erotische Roman „Ich sehe dich“ stammt von der
Autorin Irene Cao. Es ist der Auftakt einer Reihe und zudem auch das Debüt der
Autorin.
Die beiden Protagonisten Elena und Leonardo sind Irene
Cao soweit ganz gut gelungen.
Elena ist eigentlich eine recht normale Frau. Sie lebt in
Venedig und ist von Beruf Restauratorin. Zu Beginn ist Elena eher schüchtern
und traut sich nicht aus sich heraus, dann aber im Verlauf entdeckt sie ganz
neue Seiten an sich.
Leonardo ist ein sehr interessanter Charakter. Er wirkt
geheimnisvoll, weiß aber genau was Frauen wirklich wollen. Eigentlich ist
Leonardo nicht der Typ für eine feste Beziehung und dennoch er kann nicht von
Elena lassen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr leicht
zu lesen. Da das Buch nicht so sonderlich viele Seiten hat kommt man recht
zügig durch die Seiten. Die gewählte Kulisse ist mit Venedig wirklich sehr gut
gewählt. Es ist alles ziemlich vorstellbar beschrieben.
Die Handlung an sich ist gar nicht mal so schlecht. Es
steht nicht unbedingt nur die Erotik, von der es einige Szenen im Buch gibt, im
Vordergrund, auch die Protagonisten und deren Weiterentwicklung liegt der
Autorin am Herzen.
Allerdings gibt es in der Handlung einen Moment ab dem
sich eben diese Weiterentwicklung fast schon in Luft auflöst. Ich hatte
wirklich das Gefühl auf der Stelle zu treten, was ich sehr schade finde. Hier
hätte die Autorin doch mehr rausholen können.
Zum Ende hin steigt dann aber die Spannung merklich an,
etwa ab da wo Leonardo verschwindet.
Das eigentliche Ende passt gut zur gesamten Handlung und
macht sie rund. Allerdings ist es doch sehr vorhersehbar.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Ich sehe dich“ von Irene Cao
ein doch guter Auftakt der Reihe.
Die soweit gut beschriebenen Protagonisten, der flüssige zügig
zu lesende Schreibstil und eine Handlung in der nicht nur die Erotik vorne an
steht, sondern auch ein Augenmerk auf die Entwicklung der Charaktere gelegt
wird, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich danke dem Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar.

Ein Kommentar

  1. Bei dem Buch bin ich schon eine Weile am Überlegen, ob ich es lese. Ist ja wieder was für Zwischendurch 😀

    Danke für die tolle Vorstellung <3

    Lg, Conny

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