Gelesen: „Heute hab ich keine Lust zu sterben“ von Rebecca Seeliger

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Taschenbuch: 312 Seiten
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Verlag: Bastei Lübbe
(Bastei Lübbe Taschenbuch)
(15. August 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3404607872
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ISBN-13: 978-3404607877

Kurzbeschreibung:
Das Leben, die Liebe, der Krebs und ich
Rebecca Seeliger ist gerade 24 Jahre alt, als sie einen
Knoten in der Brust tastet. Ihr Arzt will abwiegeln: „Keine Risikopatientin.“
Doch die selbstbewusste junge Frau  fragt nach, beharrt, dann bestätigt
sich ihre größte Angst – Brustkrebs! Eine Brust muss amputiert werden, es
folgen Chemo, Bestrahlung, Hormontherapie. Rebecca stellt sich mutig Angst und
Verzweiflung, Schmerzen und  Trauer. Doch trotz des zermürbenden
Klinikalltags lässt sie es sich nicht nehmen, zu leben – und sich auf ihre
große Liebe einzulassen.
(Quelle: Bastei Lübbe)
Meine Meinung:
Mit 24 Jahren ertastet Rebecca eines Tages plötzlich
einen Knoten in ihrer Brust. Der Arzt versucht sie zu beruhigen, sie sei keine
Risikopatientin, solle das ganze beobachten und in circa sechs bis acht Wochen
zur Kontrolle wiederkommen. Doch Rebecca lässt nicht locker und es stellt sich
heraus der Knoten ist ein Tumor. Die Diagnose: Brustkrebs!
In ihrem Buch schildert die junge Frau wie sie OP,
Chemotherapie und Bestrahlung erlebt und trotz Angst und Verzweiflung niemals
den Mut verliert. Denn sie möchte nur eines, den Krebs besiegen und leben!
Der Erfahrungsbericht „Heute hab ich keine Lust zu sterben“
stammt von der jungen Autorin Rebecca Seeliger. Es ist ihr Erstlingswerk, in
dem sie den Leser teilhaben lässt an ihrem Leben.
Rebecca Seeliger empfand ich als sehr starke Frau. Die
Diagnose Brustkrebs hat sie aus der Bahn geworfen, doch sie lässt sich nicht
unterkriegen. Rebecca sagt dem Krebs den Kampf an, egal wie. Ihr Ziel ist es
weiterzuleben, immerhin sind da ja noch Ingo und ihre Freunde. Ich habe sehr
viel Respekt vor ihr, das sie so offen mit diesem Thema umgeht.
Der Schreibstil der Autorin ist emotional und berührt
sehr. Sie schreibt in der Alltagssprache, spricht aus das sie denkt.
Geschildert wird der Bericht in der Ich-Perspektive. Man
ist hautnah an Rebecca dran, erlebt alles mit ihr mit und kann tief in ihr Innerstes
blicken. Durch diese Perspektive glaubt man die Autorin zu kennen und kann sich
sehr gut in sie hineinversetzen.
Der Erfahrungsbericht hat mich während des Lesens nicht
nur einmal mehr als berührt. Man lacht, leidet, weint und hofft mit Rebecca mit,
durchlebt die Therapien mit ihr zusammen. Das Thema Krebs wird offen
angesprochen und man bekommt einen Einblick in die Therapiemöglichkeiten.
Ich finde aber auch das Buch macht Menschen, die selbst
erkrankt sind oder, so wie ich, mit dem Risiko leben selbst zu erkranken, Mut.
Die Autorin zeigt, dass es nach der Diagnose weitergeht, dass der Kampf dann
erst richtig beginnt. Das jeder Tag es wert ist zu leben, für sich selbst und
auch für die Angehörigen, die dem Krebspatienten zur Seite stehen.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Heute hab ich keine Lust zu
sterben“ von Rebecca Seeliger ein sehr emotionaler Erfahrungsbericht.
Offen und ehrlich wird ein schweres Thema dem Leser nahegebracht.
Es bewegt, gibt aber auch Hoffnung!
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das Manuskript und die Leserunde in der Lesejury.
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