Gelesen: „Stigmata: Nichts bleibt verborgen“ von Beatrix Gurian

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: Arena (Mai 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3401069993
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ISBN-13: 978-3401069999
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Kurzbeschreibung:
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem
unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind
zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer
Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das
in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer
wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und
auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …
(Quelle: Arena)
Meine Meinung:
Emmas Mutter ist gestorben. Kurz danach erhält Emma einen
Brief mit einem Foto. Es heißt der Tod ihrer Mutter sei Mord gewesen. Der Brief
ist merkwürdig. Emma soll sich in einem Jugendcamp anmelden und dort würde sie
den Mörder finden.
Nach eingehender Recherche entscheidet sich Emma dazu
sich im Camp anzumelden. Um an den Ort des Camps zu kommen muss sie erst mal wandern.
Und danach wird sie von einem Schloss empfangen, das heruntergekommen ist und
bereits viel bessere Seiten gesehen hat. Und auch die Betreuer und die anderen
3 Mitglieder wirken sehr mysteriös.
Und bereits im Schlafsaal erwartet Emma eine
Überraschung, die nicht die letzte bleiben soll …
Der Jugendthriller „Stigmata: Nichts bleibt verborgen“
stammt von der Autorin Beatrix Gurian. Für mich war dies das zweite Buch der Autorin
und ich war sehr gespannt. Von der Aufmachung her kann sich dieses Buch auf
jeden Fall sehen lassen, es wirkt sehr hochwertig.
Die Protagonistin Emma war mir auf Anhieb sympathisch.
Sie ist zwar zu Beginn etwas naiv, es dauert bis sie anfängt Dinge zu
hinterfragen und nicht einfach nur hinzunehmen. Sie ist ziemlich mutig und wirkt
auch irgendwie stark. Emma hat auf mich einen authentischen Eindruck gemacht,
denn in mancher Situation zeigt sie auch Schwäche.
Die anderen im Buch vorkommenden Charaktere konnte ich
kaum einschätzen. Sie alle wirken undurchschaubar und man weiß ehrlich nicht
wem kann man trauen und wem nicht. Wenn jemand gerade noch gut war, so ist er
im nächsten Moment böse und man kann ihm nicht mehr vertrauen.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu verstehen und
lässt sich flüssig lesen. Man fliegt so regelrecht durchs Buch, immer auf der
Suche nach Antworten um alles zu entschlüsseln.
Das Geschehen wird in zwei Erzählsträngen geschildert.
Zum einen gibt es den Erzählstrang der Vergangenheit, hier gibt Emmas Mutter
die Geschehnisse wieder. Und dann gibt es noch den Erzählstrang der Gegenwart,
wo Emma alles schildert.
Die Handlung ist schaurig schön und gruselig zugleich. Es
ist spannend, immer wieder gibt es Überraschungen und man wird als Leser oftmals
in die Irre geführt.
Die Umgebung hat bei mir Gänsehaut verursacht, da sie gut
beschrieben ist. Außerdem hat Beatrix Gurian sehr gut recherchiert, es ist
alles nachvollziehbar und verständlich.
Neben dem Geschriebenen gibt es im Buch Fotos, die den
Text noch zusätzlich unterstützen. Mir ist beim Betrachten ein ums andere Mal
ein Schauer über den Rücken gelaufen.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und es geht
hoch her.
Das eigentliche Ende ist abgeschlossen und klärt alles
zufriedenstellend auf.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Stigmata: Nichts bleibt
verborgen“ von Beatrix Gurian ein absolut großartiger Jugendthriller, der auch
Erwachsene in seinen Bann ziehen wird.
Die sympathische Protagonistin, der einfache Stil und
eine Handlung, die mysteriös und schaurig schön ist haben mich neben der tollen
Aufmachung des Buches vollends überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.
 

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