Gelesen: „Träume der Finsternis“ von Annika Dick

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1935 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
197 Seiten
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Verlag: Impress
(7. August 2014)
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Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung:
Dagny und Dhelia sind wie Sommer und Winter, Tag und
Nacht, Verstand und Gefühl. Niemand würde auf den ersten Blick vermuten, dass
die beiden 17-Jährigen Zwillingsschwestern sind, und doch sind sie so
unzertrennlich und einander zugehörig wie die Elemente, die sie verkörpern:
Licht und Schatten. Erst als Dhelia dem undurchsichtigen Mo begegnet und ihm
langsam zu vertrauen beginnt, zerbricht das gute Verhältnis zwischen den beiden
Schwestern. Denn Mo ist ein Dämon, ein Traumwandler, noch dunkler als Dhelia
selbst, und Dagny traut ihm nicht über den Weg. Schon gar nicht, seit sie von
der Prophezeiung weiß…
(Quelle: Impress)
Meine Meinung:
Dagny und Dhelia sind Zwillinge und wie Tag und Nacht.
Während Dagny das Leben in vollen Zügen genießt lebt Dhelia eher zurückgezogen
und alleine. Doch durch ihr Schicksal sind sie unweigerlich miteinander
verbunden.
Während eines Schulprojekts besuchen die Zwillinge eine
Wahrsagerin. Diese hat eine Prophezeiung für die beiden parat, die sie jedoch
nur noch weiter auseinandertreibt. Als dann auch noch Mo, ein Dämon, in Dhelias
Leben tritt, droht das Band der Schwestern endgültig zu zerreißen.
Während Dhelia Mo vertraut, traut Dagny dem Dämon nicht
über den Weg …
Der Jugendfantasyroman „Träume der Finsternis“ stammt von
der Autorin Annika Dick. Es ist der Debütroman der Autorin und ich wurde hier
vom Cover bereits sehr angesprochen. Dementsprechend gespannt war ich auf den
Inhalt.
Dagny und Dhelia sind zwar Zwillinge aber dennoch
grundverschieden. Sie sind sogenannte Santulana-Zwillinge und sollen das
Gleichgewicht der Welt erhalten.
Dagny ist lebensfroh und quasi immer auf Achse. Sie ist
beliebt in der Schule und verbringt ihre Zeit gerne mit Freunden.
Dhelia hingegen ist eher zurückgezogen und verbringt ihre
Zeit meist zu Hause. Sie ist das komplette Gegenteil von ihrer Schwester und
hat außer ihr nur einen richtigen Freund.
Mo ist ein Uchawi, ein Dämon. Er ist geheimnisvoll und
versucht Dhelia zu beschützen. So richtig über den Weg getraut habe ich ihm
nicht.
Auch die Nebenfiguren, wie Alex, der mir ebenso gut
gefallen hat, oder auf die Großmutter, die der ruhende Pol und quasi
Ersatzmutter für die Zwillinge ist, sind toll herausgearbeitet und lebendig.
Jeder hat seinen Platz in der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen und verständlich.
Nur zu Beginn brauchte ich einige Zeit um ins Geschehen zu kommen. Es gibt hier
zu viele fremde Wörter, die das Lesen etwas gehindert haben.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von
Dagny und Dhelia. Hierfür hat Annika Dick jeweils die Ich-Perspektive
verwendet. Die Sicht wechselt kapitelweise.
Die Handlung ist eine Mischung aus Fantasy und Realität.
Es geht spannend zu und ich empfand die Atmosphäre aber auch die Gefühle der
Charaktere als sehr gut beschrieben. Auch die Umgebung ist gut vorstellbar. Nur
manchmal hatte ich das Gefühl es gibt zu wenig Informationen. An diesen Stellen
hätte es ruhig mehr sein können.
Ab einem gewissen Punkt ist das Ende absehbar, was mich
aber im Großen und Ganzen nicht gestört hat.
Das Ende selber hat mich quasi kalt erwischt. Es hat mich
vollkommen überrascht, da es eine unvorhersehbare Wendung gibt. Allerdings ist
es, obwohl es abgeschlossen wirkt, noch nicht zu Ende. Ich hoffe auf eine
Fortsetzung, denn es wäre schade es nun so stehen zu lassen.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Träume der Finsternis“ von
Annika Dick ein toller Jugendfantasyroman.
Sympathische Protagonisten, der lockere Stil und eine
interessante und spannende, wenn auch teilweise vorhersehbare, Handlung haben
mich wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook.
 

Ein Kommentar

  1. Danke für Deine tolle Rezi 🙂 Ich hab das Buch auch schon hier und freu mich total drauf. Da ich schon "Hex Hex" von der Autorin gelesen habe, kenne ich ihren Schreibstil schon und denke mir wird "Träume der Finsternis" auch wieder gefallen.

    Liebe Grüße,
    Moni

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