Gelesen: „So riecht Glück“ von David Cirici


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Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
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Verlag: Dressler (21.
Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791527487
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ISBN-13: 978-3791527482
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 – 11 Jahre

Kurzbeschreibung:
Ein Hundeleben
oder: Gib die Hoffnung niemals auf!

Während eines Bombenhagels verliert Hund Locke sein Zuhause und die Menschen,
die er liebt. Um zu überleben, muss er fliehen und dramatische Zeiten als
Streuner, Zirkus- und Wachhund durchmachen. Doch Locke glaubt fest an ein
Wiedersehen mit »seinen Menschen«, besonders den Kindern Janinka und Mirek.
Voller Hoffnung und unermüdlich macht er sich in der in Schutt und Asche
liegenden Stadt auf die Suche nach den beiden.
(Quelle: Dressler)
Meine Meinung:
Es herrscht Krieg. Durch einen Bombenangriff verliert Locke seine Familie,
die Menschen die sich um ihn gesorgt haben. Von nun an muss er irgendwie
alleine klarkommen. Er lernt eine andere, ebenfalls verlassene, Hundegruppe
kennen und schließt sich ihnen an. Jetzt heißt es wo bekomme ich Futter her, wo
kann ich sicher schlafen und wie werde ich Flöhe wieder los für Locke.
Doch schnell merken die Hunde, dass die Menschen sehr aggressiv und böse
geworden sind, sie müssen weiterziehen. Dabei wird die Gruppe immer kleiner.
Und außerdem ist Locke ja auch noch auf der Suche nach seinen Kindern.
Wird er Erfolg haben?
Das Kinderbuch „So riecht Glück“ stammt vom Autor David Cirici. Laut
Verlag ist es für Kinder in einem Lesealter von circa 9-11 Jahren geeignet.
Der „Protagonist“ in diesem Buch ist kein Mensch, sondern
ein Hund namens Locke. Er ist ein Mischling und äußerst liebevoll beschrieben.
Locke verliert seine Menschen und muss sich alleine durchschlagen. Dabei gibt
er niemals auf, er ist immer voll Hoffnung, dass doch noch alles wieder gut
werden wird. Locke ist eine treue Seele.
Der Schreibstil des Autors ist leicht zu verstehen und
man kommt so auch flüssig durch die Seiten. Er beschreibt die Szenen ziemlich
bildhaft und beispielsweise die Gerüche kann man als Leser beinahe schon
riechen. Unterstützt wird das Geschriebene durch sehr schöne Illustrationen,
beispielsweise  der kleine Hund immer zu
Beginn eines Kapitels.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Locke in der
Ich-Perspektive. Man erlebt als Leser seine Abenteuer hautnah mit.
Die Handlung erzählt Lockes Geschichte. Das Thema Krieg wird
gut an den Leser gebracht. Allerdings ist es doch auch sehr bedrückend und ich
denke gerade jüngere Leser sollten hier nicht alleine sein. Es ist schon
ziemlich hart wie das Gefangenenlager oder auch die Misshandlungen beschrieben
werden.
Und dennoch, trotz der teilweise sehr bedrückenden
Stimmung, es schimmert immer wieder Hoffnung durch. Locke lässt den Kopf
niemals hängen.
Die Treue des Hundes seiner Familie gegenüber wird hier
sehr schön zum Ausdruck gebracht. Und auch Hundefreundschaften dürfen natürlich
im Buch nicht fehlen.
Das Ende ist sehr schön. Es stimmt hoffnungsfroh und
passt einfach sehr gut zur Gesamtgeschichte um den Hund Locke.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „So riecht Glück“ von David
Cirici ein doch recht anspruchsvolles Kinderbuch.
Ein Hund als Protagonist, der flüssig lesbare gut zu
verstehende Stil und die etwas bedrückende aber immer mit Hoffnung durchtränkte
Handlung konnten mich hier vollends überzeugen, regen aber auch zum Nachdenken
an.

Ich danke dem Verlag für das zugesandte Exemplar!
 

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