Gelesen: „Das Lächeln der Leere“ von Anna S. Höpfner


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Taschenbuch: 256 Seiten
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Verlag: cbt
(11. August 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570309266
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ISBN-13: 978-3570309261
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab
13 Jahren

Kurzbeschreibung:
„Und wenn du innen
schon total zerbrochen bist.“
Die bewegende Autobiografie eines außergewöhnlichen jungen Mädchens
Sofia ist gerade einmal vierzehn Jahre alt – und
magersüchtig. Anstatt wie alle anderen in ihrem Alter erste Erfahrungen mit Jungs
zu machen und Partys zu feiern, steckt sie in einer Klinik fest, in der sie neu
erlernen soll, was für andere Jugendliche selbstverständlich ist: leben.
Schnell spürt sie, dass es gar nicht so einfach ist, ihre Sucht aufzugeben und
etwas zu finden, was die Leere in ihr wirklich ausfüllt. Tag für Tag kämpft sie
sich durch den Klinikalltag, auf der Suche nach sich selbst. Sie begegnet dort
Mädchen, die sie verstehen und im Gesundwerden bestärken. Und ganz langsam
findet Sofia etwas wieder, das sie vor langer Zeit verloren hat: ihr Lächeln.
(Quelle: cbt)
Meine Meinung:
Mit gerade mal 14 Jahren ist Sofia bereits magersüchtig.
So bleiben die Erfahrungen, die andere Jugendliche in ihrem Alter machen auf
der Strecke. Stattdessen verbringt Sofia ihre Zeit in einer Klinik, macht
Therapien, lernt andere Mädchen mit ähnlichen Problemen kennen und muss vor
allem eines wieder lernen, zu leben.
Kann sie es wirklich schaffen ihre Krankheit hinter sich
zu lassen?
Das Jugendbuch „Das Lächeln der Leere“ stammt von der
jungen Autorin Anna S. Höpfner. Es ist das Debüt der Autorin und für mich war
es das erste Buch über das Thema Essstörungen.
Die Protagonistin Sofia ist gerade mal 14 Jahre alt. Sie
ist magersüchtig und verbringt einige Zeit in einer Klinik für Essstörungen.
Dort muss sie lernen wieder zu leben. Als Leser kann man sich sehr gut in Sofia
hineinversetzen und ich muss zugeben ich habe mit ihr mitgefühlt während des
gesamten Buches.
Auch die anderen Personen, wie die anderen Mädchen in der
Klinik, Therapeuten, ihre Familie und auch Sofias Freunde sind Anna S. Höpfner
gut gelungen. Man kann sie sich alle gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig zu
lesen. Es ist alles gut zu verstehen. Was ich besonders gut fand am Ende des
Buches gibt es eine Art Glossar, wo wichtig Begriffe, gerade auch im Hinblick
auf das Thema Essstörung, gut erklärt werden.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sofia in der
Ich-Perspektive. Es ist ihre Geschichte, ihr Weg zurück ins Leben. Man lernt
sie so gut kennen und bekommt einen Einblick in ihr Seelenleben.
Die Handlung ist authentisch dargestellt. Man merkt, dass
Anna S. Höpfner quasi auch eigene Erfahrungen mit eingebracht hat. Das Hauptaugenmerk
liegt hier auf dem Klinikaufenthalt von Sofia. Man kann sich die Klinik gut
vorstellen und bekommt einen sehr guten Einblick in das Leben dort. Es ist ein
Auf und Ab, macht Sofia an einem Tag einen Schritt vor, geht sie an anderen
Tagen zwei Schritte zurück. Dies bringt Anna S. Höpfner wirklich gut zum
Ausdruck.
Das Ende hat mich zufriedengestellt im Hinblick auf das
Gesamtgeschehen. Es bringt den Leser aber auch zum Nachdenken, man überlegt wie
ergeht es Sofia nach ihrem Aufenthalt in der Klinik. Denn ihr Weg ist noch
lange nicht zu Ende.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Das Lächeln der
Leere“ von Anna S. Höpfner ein authentisches und nachdenklich stimmendes
Jugendbuch über ein ernsthaftes alltägliches Thema.
Die glaubhaft dargestellte Protagonistin, der
jungendliche flüssig lesbare Stil und eine Handlung, die ein Auf und ab ist und
den Leser den Alltag in einer Klinik für Essstörungen näher bringt haben mich
hier bewegt und überzeugt.
Sehr zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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