Gelesen: „Skylark – Der eiserne Wald“ von Meagan Spooner

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Broschiert: 448 Seiten
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Verlag: Heyne
Verlag
(23. Juni 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453268229
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ISBN-13: 978-3453268227
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
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Originaltitel: Skylark Book 1

Kurzbeschreibung:
Eine unglaubliche
Welt, in der jeder Sonnenaufgang dein letzter sein könnte
Lark lebt in einer Welt, die nur durch eine Mauer vom
sagenumwobenen Eisernen Wald getrennt ist. Innerhalb der Mauern haben die
Menschen eine hoch entwickelte Zivilisation aufgebaut, zu der jeder seinen Teil
beiträgt. Lark, die über magische Fähigkeiten verfügt, kann es kaum erwarten,
ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, sobald sie sechzehn ist. Als sie
allerdings entdeckt, was genau sie nach ihrem Geburtstag erwartet, fasst sie
einen unglaublichen Entschluss: Sie flieht in die Wildnis jenseits der Mauer,
in deren Dunkel Gefahren lauern, von denen sich die Menschen nur hinter
vorgehaltener Hand erzählen. Doch Lark ist nicht allein. Andere haben vor ihr
bereits den Schritt gewagt. Jeden Tag riskieren sie aufs Neue ihr Leben für
ihren großen Traum: Freiheit.
(Quelle: Heyne Verlag)
Meine Meinung:
Lark lebt in einer Stadt, die sich unter eine Kuppel befindet. Diese wird
durch Energie, Magie und Maschinen von der Außenwelt abgeschirmt. Dort hat der
Krieg gewütet. Sie fiebert ihrem Ernteritual entgegen. Dann wird sie in die
Erwachsenen aufgenommen und bekommt außerdem ihren Beruf zugewiesen.
Doch es kommt anders, nach dem Festmahl erlebt Lark eher Schmerz und
Verwirrung. Sie ist etwas Besonderes und in der Stadt hat Lark keine gute
Zukunft.
Sie versucht nun zu fliehen, auf in den „Eisernen Wald“, eine Flucht voller
Gefahren.
Kommt Lark dort an? Und findet sie Antworten auf ihre Fragen?
Das Jugendbuch „Skylark – Der eiserne Wald“ stammt von der Autorin Meagan Spooner.
Es ist ihr Debütwerk und gleichzeitig auch der Auftakt einer dystopisch
angereicherten Trilogie, gepaart mit Fantasy.
Die Protagonistin Lark ist 16 Jahre alt und zu Beginn doch sehr naiv und
ängstlich. Ich mochte sie aber irgendwie von ihrer Persönlichkeit her. Sie
lernt im Verlauf der Handlung immer mehr dazu, lernt ihre Gabe kennen und zu
gebrauchen. Zum Ende hin ist Lark dann doch sehr ausdrucksstark und
charakterstark. Diese Verwandlung ist nachvollziehbar und gut dargestellt.
Die anderen Charaktere sind leider alle doch sehr blass und flach
gezeichnet. Man erfährt kaum etwas über Oren und dessen Vergangenheit und auch
Kris bleibt eher hinten an. Einzig der Kobold Nix wirkte hier schon besser. Das
fand ich leider doch sehr schade, denn interessant scheinen die Charaktere allemal
zu sein.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und soweit gut zu lesen. Es ist
alles verständlich geschildert, man kommt als Leser wirklich gut mit.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lark in der Ich-Perspektive.
Dies hat zur Folge, dass sie so eigentlich immer und überall präsent ist.
Die Handlung an sich ist jetzt nicht so spannend, dass ich nägelkauend da
saß beim Lesen. Es ist eher diese unterschwellige Spannung, die hier vorkommt.
Zu Beginn allerdings war es mir ein wenig zu ruhig, zu gemächlich. Zum Ende hin
überschlagen sich dann die Ereignisse zunehmend. Teilweise aber gibt es
Wendungen, die mich verwundert haben und die ich zugegeben auch seltsam fand.
Was ich besonders toll fand, ich habe bereits sehr viele Fantasyromane
gelesen und dennoch konnte mich Meagan Spooner hier noch mit neuen frischen
Ideen überraschen.
Das Ende hat mich an und für sich zufriedengestellt. Klar
es ist ein erster Teil einer Trilogie, das heißt also das Ende ist recht offen.
Es gibt aber glücklicherweise keinen gemeinen Cliffhanger. Dennoch ist die
Neugier auf Band 2 da.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Skylark – Der eiserne Wald“ von
Meagan Spooner ein doch recht guter Auftakt der geplanten Trilogie.
Die allseits präsente Protagonistin, der flüssig zu lesen
Stil der Autorin und eine Handlung, die zunächst eher ruhig, dann aber doch
spannend ist haben mich hier doch gut unterhalten können und machen auch Lust
auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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