Gelesen: „Marie Marne und das Tor zur Nacht“ von Christoph Werner

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Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
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Verlag: Osburg Verlag GmbH (18. Februar
2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3955100375
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ISBN-13: 978-3955100377

Kurzbeschreibung:
»Schlafen Sie
nicht, wenn Sie müde sind! Schlafen Sie, wenn Sie Lust dazu haben!«
Mit diesem Slogan wirbt eine mysteriöse New Yorker Firma. Wer schlafen für
vergeudete Zeit hält, kann in ihren Filialen eine patentierte Brille aufsetzen
und einen besonderen Traum träumen – danach bleibt er wach! Drei Tage, fünf
Tage, zwei Wochen. Doch der ewige Tag verwandelt die Menschen. Bei Maries Vater
geht etwas schief. Er bleibt in seinem Traum gefangen. Die Dreizehnjährige
setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn zurückzuholen. Als Marie begreift,
dass sie damit die ganze Welt in eine globale Katastrophe stürzt, versucht sie
zu retten, was zu retten ist. Ein Albtraum! Mit jeder verstreichenden Minute
wächst das Chaos auf der Erde.
(Quelle: Osburg Verlag)
Meine Meinung:
In New York gibt es eine Firma namens ADI. Diese Firma
wirbt damit, dass man schlafen kann wenn man es will und nicht wenn man es
muss. Dies geschieht durch eine spezielle Brille. Ihr Träger träumt, wenn er
die Brille aufhat, einen Traum und dann kann er selbst bestimmen wie lange er
wach bleibt.
Auch Maries Vater träumt solche Träume, wenn er mal
wieder zu viel um die Ohren hat. Doch einmal geht etwas schief, er bleibt in
einem Traum hängen und wacht nicht mehr auf. Marie versucht nun alles um ihn
wieder aufzuwecken. Doch dadurch gerät ihr komplettes Leben durcheinander …
Der Fantasyroman „Marie Marne und das Tor zur Nacht“
stammt vom Autor Christoph Werner. Ich kannte den Autor vorher überhaupt nicht,
dementsprechend war ich schon sehr gespannt auf sein Buch. Der Klappentext hat
mir hier ein wirklich spannendes Buch versprochen.
Die Charaktere sind leider nur sehr sporadisch beschrieben.
Marie Marne ist ein 13-jähriges Mädchen, das mir
eigentlich sympathisch gewesen ist. Sie kommt aus einem wohlhabenen Haus und hat
außergewöhnliche Fähigkeiten. Ihr Handeln aber ist nicht immer entsprechend
einer 13-jährigen.
Die anderen Figuren werden nur angerissen. Das empfand
ich als ein wenig schade, denn sie sind abwechslungsreich und hätten ruhig mehr
Beachtung verdient gehabt.
Der Schreibstil des Autors ist recht gut zu lesen. Er
schreibt sehr fantasievoll und flüssig. Die Sprache ist recht einfach gehalten.
Erzählt wird das Geschehen aus unterschiedlichen
Perspektiven. So lernt man als Leser verschiedene Seiten kennen und erlebt
Maries Abenteuer stets mit.
Die Handlung war für mich ein Auf und Ab. Es gibt
spannende Stellen aber genauso auch ziemlich langatmige zähe Passagen. Ich
hatte manchmal doch Mühe dran zu bleiben.
Die Idee hinter der Handlung gefiel mir wirklich gut. Sie
war für mich neu, keine Träume zu haben, kein Schlaf. Es regte mich doch auch
zum Nachdenken an, ich habe mich gefragt ob das denn möglich wäre und wenn ja
was man dann alles machen könnte. Allerdings hat mir die Umsetzung von
Christoph Warner nicht ganz so zugesagt. Ich empfand es als ein wenig holprig.
Es fehlte das gewisse Etwas.
Fazit:
Alles in Allem ist „Marie Marne und das Tor zur Nacht“
von Christoph Warner ein Fantasyroman, der mich unschlüssig zurücklässt.
Eine sympathische Protagonistin, der doch gut lesbare Stil
haben mir wirklich gefallen. Allerdings hat mich die Handlung nicht unbedingt
vom Hocker gerissen. Es ist eher ein Auf und Ab. Potential ist hier auf jeden
Fall vorhanden, nur an der Umsetzung hapert es.
Schade!


Vielen Dank an den Verlag für das zugesandte Exemplar.

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