Gelesen: „Mysterium. Der schwarze Drache“ von Julian Sedgwick

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Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
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Verlag: Aladin (August 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3848920379
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ISBN-13: 978-3848920372
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

Kurzbeschreibung:
Abenteuer mit
Sprengkraft!
Geboren und aufgewachsen in der geheimnisvollen Zirkuswelt des MYSTERIUM
kennt sich Danny mit Kartentricks, Hypnose und Entfesslungsnummern aus. Das
Leben ist ein Zaubertrick.
Doch als seine chinesische Mutter und sein britischer Vater bei einem
rätselhaften Brand in ihrem Zirkuswagen ums Leben kommen, bricht für Danny eine
Welt zusammen. Er zieht zu seiner Tante Laura, aber auch dort kommt er nicht
zur Ruhe. Nachdem eine Explosion seine Schule erschüttert, nimmt die
Journalistin Laura ihren Neffen auf eine Recherchereise über die Triaden nach
Hongkong mit. Und dort geschieht das Unfassbare. Laura verschwindet spurlos und
Danny steht vor der Herausforderung seines Lebens.
Hat das Leben im Zirkus ihn auf dieses Abenteuer vorbereitet? Und sollte es im
Mysterium eine Welt gegeben haben, von deren Existenz er nicht einmal etwas
ahnte?
(Quelle: Aladin Verlag)
Meine Meinung:
Bis vor 2 Jahren lief das Leben des heute 12-jährigen
Danny noch ganz normal ab. Er lebte im Mysterium, dem Zirkus seiner Eltern und
reiste mit ihnen um die Welt. Doch dann machte ein Brand alles zunichte und
nahm ihm zudem seine Eltern. Nun lebt Danny bei seiner Tante Laura, einer
vielbeschäftigten Frau.
Als es eines Tages in der Schule, die Danny besucht, eine
Explosion gibt beginnen die Ferien bereits früher. Danny begleitet Laura nach
Hongkong, der Geburtsstadt seiner Mutter.
Doch kaum angekommen in Hongkong hat Danny immer das
Gefühl beobachtet zu werden Laura und Zamora, der sich in Hongkong um sie
kümmert, zerstreuen Dannys Bedenken allerdings. Dann aber wird Laura plötzlich
entführt. Zwar nimmt die Polizei die Ermittlungen auf, doch Danny traut ihnen
nicht. Gemeinsam mit Zamora sucht er auf eigene Faust nach seiner Tante.
Eine aufregende aber auch gefährliche Suche beginnt …
Der Fantasyroman „Mysterium. Der schwarze Drache“ stammt
vom Autor Julian Sedgwick. Es ist der Auftakt einer Trilogie und das Debütwerk des
Autors. Der Klappentext und das recht mysteriös gestaltete Cover haben mich
hier sehr angesprochen und so war ich neugierig auf den Inhalt des Buches.
Danny ist 12 Jahre alt und ein eigentlich ganz
sympathischer Junge. Seine Eltern hat er bei einem Brand verloren und seitdem
lebt er bei seiner Tanta Laura, einer vielbeschäftigten Frau. Mit ihr fliegt er
nach Hongkong. Danny hat so einige Zaubertricks drauf, die ich persönlich
ziemlich cool fand. Im Verlauf der Handlung macht er eine Entwicklung durch,
wird reifer, was ich angesichts des Alters sehr bemerkenswert empfand.
Neben Danny gibt es noch einige andere Charaktere, wie
beispielsweise Tanta Laura, vom Beruf ist sie Journalistin, oder auch Major
Zamora, ein kleiner und durchaus liebenswerter Mann, der sich Danny und Laura
annimmt in Hongkong. Auch sie sind wirklich sehr gut dargestellt und wirken
einzigartig.
Und es gibt auch Böse, hier eine Mafiagruppe namens „Schwarzer
Drache“.
Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach gehalten und
gut zu verstehen. Aufgrund seiner Ausdrucksweise kann man das Buch durchaus auch
schon für Kinder in Betracht ziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven,
wofür der Autor de personale Erzählweise nutzt. Man ist quasi immer da wo etwas
passiert.
Die Handlung war mir zu Beginn etwas eigensinnig. Genau
kann ich gar nicht sagen woran es gelegen hat aber ich hatte zu Beginn doch
meine Probleme dran zu bleiben. Das hat sich aber glücklicherweise gegeben, es sprang
der Funke über und die Handlung wurde spannend und wirklich abwechslungsreich.
Das Ende ist gut so wie es ist. Es wirkt stimmig und
soweit auch abgeschlossen. Die Leseprobe zu Teil 2 „Der Palast der Erinnerungen“
macht neugierig auf mehr und ich bin schon auch gespannt wie es wohl
weiteregehen wird.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Mysterium. Der schwarze
Drache“ von Julian Sedgwick ein doch guter Auftakt der Trilogie.
Gut gestaltete Charaktere, der leicht zu lesende Stil und
eine Handlung, die nach einem eigensinnigen Anfang für mich doch nicht
interessant und fesselnd wurde haben mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar.
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