Gelesen: „Die Erben der alten Zeit – Der Thul“ von Marita Sydow Hamann

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
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Verlag: SANTICUM MEDIEN (24. Februar 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3950365893
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ISBN-13: 978-3950365894
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

Kurzbeschreibung:
Der bösartige Magier Oden, der grausam über den Planeten
Godheim herrscht, hat der 14-jährigen Charlie jenes magische Amulett entrissen,
mit dem man zwischen der Erde und Godheim reisen kann. Während Charlie auf
Godheim festsitzt, startet Oden seinen magischen Angriff auf die Erde. Gemäß
einer alten Prophezeiung, soll nur Charlie ihn noch stoppen können. Doch die
hat nicht die mindeste Ahnung, wie das geschehen soll. Sie weiß ja nicht
einmal, wie sie ihre in Gefangenschaft geratene Freundin Hanna aus Odens Burg
Asgard befreien kann. So macht sie sich mit ihren Freunden auf die Suche nach
jener jungen Frau, die ihr mehrmals in Visionen erschienen ist. Ob dies der
richtige Weg ist?
(Quelle: Homepage der Autorin)
Meine Meinung:
Charlie wird von Oden für tot gehalten. Dabei ist sie
dank Biarn und den Schwarzelfen in Sicherheit und kann sich erholen. Allerdings
bleibt diese Ruhe nicht lange denn sie muss die Frau aus ihren Visionen finden,
denn Oden hat, nachdem er Charlie ihr Amulett entrissen hat, bereits zweit
Teile. Gemeinsam mit Kunar und Tora macht sich Charlie auf zu den Kreaturen,
die für ihre Pegasus Zucht bekannt sind und wo sie Sora vermutet.
Doch nicht nur Charlie ist auf dem Weg zu Sora, auch Oden
weiß mittlerweile, dass das dritte Teil des Amuletts nach Godheim zurückgekehrt
ist …
Der Fantasyroman „Die Erben der alten Zeit – Der Thul“
stammt von der Autorin Marita Sydow Hamann. Es ist der zweite Teil der „Die Erben
der alten Zeit“ Trilogie.
Die Charaktere sind soweit gut bekannt. Sie alle machen
eine enorme Entwicklung durch.
Die Freunde Charlie, Kunar, Tora und Biarn trainieren
ihre magischen Fähigkeiten, lernen einander zu respektieren und einander zu
unterstützen. Sie sind mutig und vielseitig.
Charlie sitzt nun auf Godheim fest und muss die Frau aus
ihren Visionen finden.
Kunar fühlt sich von Charlie verraten, da sie ein Mädchen
ist. Die Vermittlungsversuche von Tora schlagen fehl.
Biarn ist eine interessante Figur. Dass er ein
Doppelleben führt ist bereit saus Teil 1 bekannt.
Die Figur der Sora wird dieses Mal genauer beleuchtet.
Sie ist die Frau aus Charlies Visionen und lebt nahezu abgeschottet bei
Kreaturen, die bekannt sind für ihre Pegasus Zuchten.
Hanna ist rebellisch und trotz Gefangenschaft ist sie
noch immer mutig und selbstsicher.
Der Thul, Namensgeber dieses Teils, spielt eine große
Rolle im Geschehen. Er ist der Erzähler, der die Geschichten weiter trägt, denn
sowohl auf Godheim als auch auf Vanaheim ist Schreiben untersagt. Die Freunde
treffen auf ihn und ganz langsam gewinnt er das Vertrauen von ihnen. Durch
seine Handlungen ist er mir richtig sympathisch geworden.
Auch die anderen Figuren des Romans sind Marita Sydow
Hamann sehr gut gelungen. Jeder zeigt verschiedene Facetten und darf nicht
fehlen.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen und flüssig.
Obwohl das Buch erneut einen doch recht großen Umfang an Seiten hat, so kommt
man als Leser zügig durch die Seiten. Man ist gefangen von Anfang bis Ende.
Es gibt in diesem zweiten Teil 3 Erzählebene. Man kommt
aber nicht durcheinander, eher im Gegenteil, ich empfand diesen Wechsel sehr
gut, die Handlung wird dadurch komplex und abwechslungsreich.
Das Geschehen selber ist von der ersten Seite an spannend
gehalten. Ganz zu Beginn gibt es eine Übersichtskarte, zur besseren
Orientierung. Es ist ratsam den ersten Teil „Das Amulett“ zu kennen, damit man
die Zusammenhänge besser versteht. Es gibt zwar hier und da kurze
Zusammenfassungen oder Rückblicke, dennoch ist es einfach besser wenn man
bereits Teil 1 kennt.
Die Handlung hält Überraschungen und Wendungen parat, es
geht temporeich zu und je weiter man voranschreitet, desto mehr ist man
gefesselt. Die Ideen sind frisch und die von Marita Sydow Hamann geschaffene
Welt ist sehr detailliert und liebevoll gestaltet. Die nordische Mythologie
findet dieses Mal ebenso wieder ihren Platz im Geschehen.
Das Ende ist in gewisser Weise schon etwas abgeschlossen.
Dennoch bietet sich noch viel Raum für den dritten Teil, der den Namen „Ragnarök“
tragen wird, und ich bin wirklich sehr gespannt wie alles zu Ende geführt wird.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Die Erben der alten Zeit – Der Thul“ von
Marita Sydow Hamann eine gelungene Fortsetzung der Trilogie.
Die toll gestalteten Charakter, der gut zu lesende Stil
und eine Handlung die spannend ist und mit Überraschungen daher kommt haben
mich überzeugt und machen Lust auf den abschließenden Teil.
Sehr zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag und der Autorin für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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