Gelesen: „Schicksalsfenster“ von Roswitha Pörings

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 465 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
240 Seiten
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Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung:

Für Carolins Geschmack passiert auf dem Land einfach viel
zu selten etwas Aufregendes. Vor allem, seit ihre beste Freundin Lia um
verstorbene Verwandte trauert und kaum noch Zeit für sie hat. Bestimmt ändert
sich daran so schnell nichts, denn Thomas, ihr Cousin, wird jetzt dort wohnen.
Kein Wunder, dass sie begeistert ist, als Gregor und seine Clique sie manchmal
mitnehmen, obwohl ihre Mutter wenig von ihm hält. Bis Carolin am eigenen Leib
erfährt, dass sie ihn nicht unterschätzen sollte.
In der Schule hat Gregor sie dann voll auf dem Kieker und mit Lia gerät sie in
einen heftigen Streit. Einziger Lichtblick ist da Thomas, mit seinem total
süßen Lächeln und weil er die Gefahren magisch anzieht. Um ihn herum ist
einfach ständig irgendwas los! Aber richtig aufregend wird es, als sie ihm
einmal folgt und sein Geheimnis entdeckt. Denn Thomas ist ein Held!
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Carolin lebt auf dem Land. Doch so richtig glücklich ist
sie nicht, denn es passiert kaum etwas. Zumal ihre beste Freundin Lily nicht
mehr viel Zeit für sie hat seit ihre Tante und ihr Onkel bei einem Autounfall
ums Leben gekommen sind und sie sehr um diese trauert. Als Lilys Eltern kurz
darauf ihren Cousin Thomas bei sich aufnehmen hat Carolin Angst ihre Freundin endgültig
zu verlieren. Bis zu dem Moment als sie Thomas das erste Mal sieht. Sie ist
sofort begeistert von ihm. Doch dann geschehen plötzlich merkwürdige Dinge im
Dorf.
Kann es sein das Thomas etwas damit zu tun hat?
Ds Jugendbuch „Schicksalsfenster“ stammt von der Autorin
Roswitha Pörings. Es ist das Debütwerk der jungen Autorin.
Die Protagonisten Carolin, Thomas und Lia sind wirklich
gut gelungen.
Carolin, genannt Caro, ist 15 Jahre alt und ein recht
vernünftiges junges Mädchen. Sie und Lia sind miteinander befreundet.
Allerdings nicht immer benimmt sich Caro auch wie 15. Einerseits will sie reif
und „erwachsen“ sein, andererseits wirkt sie aber auch oft kindisch. Sie ist
ein wenig gespalten.
Lia ist 13 Jahre alt und hat mir des Öfteren schon sehr
leid getan. Sie trauert um ihre Tante und ihren Onkel und zieht sich sehr
zurück, hat kaum noch Zeit für ihre Freundin. Lia ist frech und neugierig und
wurde mir, je weiter ich in der Handlung voranschritt immer sympathischer.
Thomas ist ebenfalls 15 Jahre alt und Lias Cousin. Er
wird von ihren Eltern aufgenommen nachdem seine Eltern umgekommen sind. Er
wirkt geheimnisvoll und hat es mir zugegeben manchmal nicht so leicht gemacht.
Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn doch recht
gewöhnungsbedürftig. Ich hatte so meine Probleme, allerdings nach einiger
Einlesezeit kam ich gut klar mit den kurzen Sätzen. Diese machen es an manchen
Stellen allerdings ein wenig holprig mit dem Lesen. Aber wie gesagt man gewöhnt
sich dran und kommt dann voran.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Sichtweisen von Carolin und Thomas. Beide schildern die Ereignisse in der
Ich-Perspektive. So hat man als Leser schon manchmal auch einen kleinen Wissensvorsprung
den Protagonisten gegenüber.
Die Handlung ist realistisch und spannend gehalten.
Roswitha Pörings hat auch Übernatürliches ins Geschehen eingebaut. Bisher ist
mir noch kein Protagonist untergekommen der Visionen hat. Diese Idee war mir
recht neu. Die Handlung ist verständlich geschrieben und nichts ist wirklich
vorhersehbar.
Das Ende mit der Auflösung ist plausibel erklärt und es
passt einfach. Es ist aber auch recht offen gehalten. So hält sich die Autorin wohl
auch ein kleines Hintertürchen offen um eventuell eine Fortsetzung schreiben zu
können. Ich würde sie auf jeden Fall lesen.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Schicksalsfenster“ von Roswitha Pörings
ein sehr gutes Jugendbuchdebüt der Autorin.
Die recht gut beschriebenen Charaktere, der zunächst
holprige, dann aber gut zu lesende Stil und eine Handlung mit einer noch
neuartigen und spannenden Idee haben mich hier doch gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

Ich danke der Autorin, die mir ihr eBook zur Verfügung gestellt hat.

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