Gelesen: „Auf den Schwingen der Sterneneule“ von Sanna Seven Deers

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Taschenbuch: 464 Seiten
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Verlag: Ullstein
Taschenbuch
(16. Juni 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3548286011
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ISBN-13: 978-3548286013

Kurzbeschreibung:
Spannung und Mystik
in der Weite Kanadas
Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung
mit der Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre
später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und
ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden Frauen im hohen
Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die Ereignisse: Das Land ist vom
Ölsandabbau bedroht, und Little Drums Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird
Stellas kleiner Sohn entführt, und es wird klar, dass die Schicksale der beiden
Familien unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der eigenbrötlerische
Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene
„Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien?
(Quelle:  Ullstein
Taschenbuch)
Meine Meinung:
30 Jahre nach der Begegnung mit der Indianerin Little
Drum holen Sarah die Ereignisse jener Nacht ein. Little Drum ist gestorben und
ihr letzter Wunsch besteht darin das Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer
Beerdigung kommen. Als beide im hohen Norden Kanadas ankommen überschlagen sich
die Ereignisse. Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht und Little Drums Familie
schwebt in Gefahr. Dann wird auch noch Stellas Sohn entführt und es wird klar
beide Familien und ihre Schicksale sind miteinander verwoben.
Doch was hat Luke mit alldem zu tun? Warum will er
immerzu helfen? Und kann die „Zeremonie der Sterneneile“ helfen Stellas Sohn zu
finden?
Der Roman „Auf den Schwingen der Sterneneule“ stammt von
der Autorin Sanna Seven Deers. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich
wurde hier vom schönen Cover und der Kurzbeschreibung angesprochen.
Sarah und Stella sind Mutter und Tochter. In Deutschland
haben sie ein behütetes Leben, das abgesichert ist. Beide sind liebenswert und sympathisch.
In Kanada werden sie regelrecht aus ihrem Leben gerissen.
Elizabeth und Lynn sind ebenfalls Mutter und Tochter. Sie
leben abgeschieden in der Wildnis in Kanada, gemeinsam mit Lynns Mann Ted und
deren 3 Kindern.
Luke ist ein Indianer, der im Gästehaus von Elizabeth und
Lynn wohnt. Er wirkte auf mich geheimnisvoll und teils undurchsichtig.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und fesselt
ungemein. Die Autorin schafft es dem Leser die Kulisse Kanadas näherzubringen,
man fühlt sich als wäre man quasi dort.
Die Handlung an sich ist berührend und auch spannend
gehalten. Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die ins Geschehen eingegliedert
ist. Diese passt gut und drängt sich nie in den Vordergrund.
Die Mystik und alten Traditionen der Indianer sind
wundervoll ins Geschehen eingewoben. Ihr Leben wird nicht geschönt sondern
realistisch wiedergegeben.
Außerdem schönt die Autorin hier nichts. Sie macht
unweigerlich auf den Ölsandabbau aufmerksam, die Politiker und Firmenbosse
kommen hierbei nicht besonders gut weg.
Allerdings in manchen Situationen ging es mir zu glatt
und unrealistisch zu. Die Hindernisse wurden in meinen Augen doch zu schnell
aus dem Weg geräumt.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Auf den Schwingen der
Sterneneule“ von Sanna Seven Deers ein doch guter Roman vor einer tollen Kulisse.
Die gut dargestellten Charaktere, der gut zu lesende
fesselnde Stil der Autorin und eine Handlung über ein interessantes Thema, wo
mir allerdings manches doch zu glatt und einfach war, haben mir hier wirklich
gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.
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