Gelesen: „Doktorspiele“ von Jaromir Konecny

–         
Taschenbuch: 160 Seiten
–         
Verlag: cbt
(10. Januar 2011)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3570307220
–         
ISBN-13: 978-3570307229
–         
Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren

Kurzbeschreibung:
Andi tut, was man als sechzehnjähriger Junge so anstellt,
wenn einen die Pubertät schüttelt wie ein Tsunami: Wettwichsen, Pimmelparaden,
feuchte Träume von Mädchen … Dabei gilt Andis permanente Sorge der Größe
seines besten Stücks, hatte doch Cousine Lilli damals bei den Doktorspielen
gefragt: „Sind die alle so klein?“ Da steht genau diese Lilli – inzwischen mit
Himmelsaugen und brisanten Brüsten ausgestattet – eines Tages vor ihm.
Vergessen ist Katja aus der 10b, egal, dass seine Fußballmannschaft das
Pokalspiel verliert, Andi hat nur ein Ziel, und das heißt: Lilli zu beweisen,
dass er kein Schlappschwanz ist. Und dafür nimmt er einiges in Kauf …
(Quelle: cbt)
Meine Meinung:
Andi steckt mitten in der Pubertät. Und die wichtigste Frage für ihn ist
immer noch ob sein bestes Stück auch groß genug ist. Hat er doch immer noch den
letzten Satz seiner Cousine Lilli in den Ohren, wo sie ihn als klein bezeichnet
hat.
Ausgerechnet nun kommt Lilli in den Sommerferien zu Besuch nach München und
für Andi ist nun alles egal. Er vergisst Katja aus der Parallelklasse und auch
das seine Mannschaft im Fußball verliert ist Nebensache. Er hat nur eines im
Sinn, Lilli beweisen, dass er es drauf hat …
Das Jugendbuch „Doktorspiele“ stammt vom Autor Jaromir Konecny. Obwohl er bereits andere Bücher
veröffentlich hat war dies mein erster Roman von ihm.
Der Protagonist Andi war mir
auf Anhieb sympathisch. Er ist 16 Jahre alt und kommt aus einer recht
verrückten Familie. Er hat 3 Geschwister und gemeinsam leben sie alle in
München. Andi ist mitten in der Pubertät. Er denkt über Gott und die Welt nach
aber am allerwichtigsten sind für ihn die Mädchen und die Frage ob sein bestes
Stück auch wirklich groß genug ist.
Lilli ist Andis Cousine und
ebenfalls 16. Auch sie mochte ich sehr gerne. Sie ist die Tochter eines
bekannten Gehirnchirurgen und kommt aus Hannover. Lilli ist der Grund warum
Andi so viel über sein bestes Stück nachdenkt. Mit 7 Jahren haben die beiden
mal Doktorspiele gemacht und da hat sie ihn als klein bezeichnet.
Auch die anderen Charaktere, wie Andis Familie oder auch Dirty Harry, Andis
Freund oder auch Katja, Andis Schwarm aus der 10b, sind Jaromir Konecny sehr gut gelungen.
Der Schreibstil des Autors
ist jugendlich, authentisch und unverblümt. Er beschreibt die Szenen witzig und
man kommt flott durch die etwa 160 Seiten.
Geschildert wird das
Geschehen aus Sicht von Andi in der Ich-Perspektive. So hat man als Leser einen
exklusiven Einblick in Andis Gedankenwelt.
Die Handlung ist typisch für
Jugendliche. Sie ist humorvoll und ehrlich, aber auch provokant und frech.
Es geht um Freundschaft,
Liebe, Sexualität und die Pubertät. Sicherlich ist das Buch vor allem für
Jugendliche gedacht aber auch als Erwachsener hat man seinen Spaß und erinnert
sich zurück an die eigene Jugend.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Doktorspiele“
von Jaromir Konecny ein ehrliches Jugendbuch.
Die liebenswerten Charaktere,
der authentische unverblümte direkte Stil und eine humorvolle Handlung rund um
Liebe und Sexualität haben mich wirklich wunderbar unterhalten und begeistert.
Klar zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.
 
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.