Gelesen: „Der Giftschmecker“ von Fletcher Moss

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Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
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Verlag: Chicken House (22. Juli
2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 355152064X
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ISBN-13: 978-3551520647
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 16 Jahre
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Originaltitel: The Poison Boy

Kurzbeschreibung:
Dalton Fly hat schon eine Menge Gift geschluckt. Der
Waisenjunge kostet das Essen der Schönen und Reichen von Highlions vor und
merkt sofort, wenn irgendetwas damit nicht stimmt. Doch nach dem letzten
Auftrag ist sein Freund Bennie tot und Dalton kommt nur mit viel Glück davon.
Wer steckt hinter dem Mord? Und warum wird Dalton seitdem verfolgt? Gemeinsam
mit der schönen Scarlet Dropmore, die Dalton ihr Leben verdankt, sucht er nach
Antworten. Die Spur führt zu den mächtigsten Männern der Stadt – und damit auch
zu den gefährlichsten.
(Quelle: Chicken House)
Meine Meinung:
Dalton Fly hat bisher kein leichtes Leben gehabt. Er ist
ein Waisenjunge und arbeitet für Oscar als sogenannter Giftschmecker, ein
Vorkoster für die Reichen und Schönen. In seinem Leben hat er so schon eine
Menge Gift geschluckt.
Bei einem Auftrag, den er mit seinem Freund Bennie
wahrnimmt ist dieser plötzlich tot. Dalton kommt nur ganz knapp davon, wird
aber gejagt. Doch warum? Und wieso ist Bennie plötzlich tot?
Wenig später schmuggelt sich Dalton in eine Veranstaltung
um den Leichnam von Bennie zu holen. Da gibt es eine Explosion und er kann
wieder nur knapp entkommen. Er trifft wieder auf Scarlet, die Tochter des
Hauses, die ihm eröffnet der Giftanschlag und die Bombe galten ihr.
Als es weitere Tote gibt fragt sich Dalton ob sie wohl
alle zusammenhängen. Dalton, sein Freund Sal und Scarlet versuchen dies nun herauszufinden
Das Jugendbuch „Der Giftschmecker“ stammt vom Autor
Fletcher Moss. Es ist das Debütwerk des Autor, das mich durch den doch recht
ungewöhnlichen Titel und den interessant klingenden Klappentext angesprochen
hat.
Dalton Fly ist 14 Jahre alt und hatte es in seinem
bisherigen Leben nicht unbedingt leicht. Er ist ein Waisenjunge, wer seine
Eltern sind weiß er nicht. Er arbeitet für Oscar als sogenannter Giftschmecker,
das ist ein Vorkoster von Speisen für die Reichen und Schönen. Dalton ist ein
mutiger und ziemlich neugieriger Junge, der aber so auch des Öfteren in
Schwierigkeiten kommt. Zum Glück hat er seine Freunde, die ihn da immer wieder
raushelfen. Im Verlauf der Geschichte macht Dalton eine schöne Entwicklung
durch. Er wird stärker und wächst auch immer wieder über sich hinaus. Ich
persönlich empfand Dalton als richtig sympathischen Jungen, den man gern haben
muss.
Scarlet ist 16 Jahre alt und die Tochter der Senatorin.
Somit kommt sie auch ziemlich guten Hause. Scarlet ist aber nicht so die
verwöhnte Göre, die man vielleicht erwartet. Auf mich wirkte sie recht
sympathisch und vor allem normal. Immer wieder kreuzt sich ihr Weg mit dem von
Dalton und so kommt es zu gemeinsamen Abenteuern.
Die Nebenfiguren, wie Sal, Daltons bester Freund, der ihm
immer treu zur Seite steht, oder auch Luke, ein ziemlich auffälliges Mädchen,
das mich mit ihren Aussagen immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat, sind
Fletcher Moss recht gut gelungen.
Der Schreibstil des Autors ist leicht und gut zu lesen.
Er reist den Leser mit und man fühlt sich beim Lesen wohl.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Dalton in
der Ich-Perspektive. So baut man als Leser eine Beziehung zu ihm auf, lernt ihn
besser kennen und einzuschätzen.
Die Handlung an sich beginnt ohne große Umschweife. Für
mich war das am Anfang doch ein wenig schwierig aber ich habe mich schnell
zurechtgefunden. Sie ist recht originell und spannend gehalten. Die Gifte sind
gut erklärt und Fletcher Moss hat hier gut recherchiert. Daltons Gegner wirken
hartnäckig und teilweise schon recht unheimlich.
Je weiter man voranschreitet desto mehr Wendungen gibt
es. Allerdings ab einem gewissen Punkt wird die Handlung dann doch
vorhersehbar, was der Spannung aber keinen Abbruch tut.
Zum Ende hin zieht das Tempo nochmals an und es wird noch
spannender.
Das eigentliche Ende ist gut gelungen und passt wirklich
gut zum Gesamtgeschehen.
Fazit:
Alles in allem ist das Jugendbuch „Der Giftschmecker“ von
Fletcher Moss ein doch sehr gutes Debüt des Autors.
Die interessant gestalteten Charaktere, der leicht zu
lesende Stil und eine Handlung, die spannend ist und Überraschungen parat hält,
haben mich hier wirklich gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

2 Kommentare

  1. Von dem Buch habe ich schon einiges gehört, irgendwie reizt es mich.
    Liebe Grüße,
    Nicole

Kommentare sind geschlossen.

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