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Gelesen: „Tausend Mal gedenk ich dein“ von Heike Eva Schmidt

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Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
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Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (15. August 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3414824051
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ISBN-13: 978-3414824059
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Kurzbeschreibung:
Eigentlich läuft
alles rund für Nelly. Mit Pina hat sie eine tolle beste Freundin an ihrer
Seite, und als sie sich auch noch in Elias verliebt, den Jungen mit den dunklen
Wuschelhaaren und den graublauen Augen, könnte ihr Glück perfekt sein.
Doch dann werden in
ihrer Klasse immer wieder Mitschüler in merkwürdige Unfälle verwickelt – und
der Verdacht fällt ausgerechnet auf Nelly. Schon bald verwischen sich die
Grenzen zwischen Gut und Böse. Und Nelly muss erkennen: Das Schlimmste ist
manchmal gar nicht die Lüge – sondern die Wahrheit …
(Quelle: Bastei
Lübbe)
Meine Meinung:
Nelly scheint nicht
wirklich angekommen zu sein in ihrer Klasse. Umso mehr freut sie sich das Pina
den Kontakt zu ihr sucht, obwohl sie bereits 1 Jahr älter ist und somit 1 Stufe
über Nelly. Dann taucht auch noch Elias auf und zeigt Interesse an Nelly und
ihr Glück scheint perfekt zu sein.
Doch dann haben
Nellys Mitschüler nach und nach seltsame Unfälle und ausgerechnet Nelly selbst
wird verdächtigt.
Kann sie ihre
Unschuld beweisen und den wahren Täter entlarven?
Der Jugendthriller „Tausend
Mal gedenk ich dein“ stammt von der Autorin Heike Eva Schmidt. Es war nicht
mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Bisher hat sie mich
immer wieder aufs Neue beeindruckt und so war ich extrem gespannt auf dieses
hier.
Nelly ist 15 Jahre
alt und ein unscheinbares graues Mäuschen. Sie findet keinen Anschluss und ist
zudem auch noch unzufrieden mit sich selber. Wie gerne wäre sie cool, hübsch
und beliebt.
Pina ist 16 Jahre
alt und eine Stufe über Nelly. Sie ist das komplette Gegenteil von ihr,
beliebt, sieht gut aus und ist cool und selbstbewusst. Ich empfand Pina aber
auch teilweise als ziemlich egoistisch.
Zwischen den beiden
Mädchen entwickelt sich eine Freundschaft, die einerseits recht spaßige Seiten
hat aber auch ernste Situationen beinhaltet.
Die Nebenfiguren,
wie Elias, in den sich Nelly verliebt, oder Jule, die Neue in Nellys Klasse,
bleiben leider recht im Hintergrund. Sie werden nur angerissen, was ich bei
manch einem doch schon recht schade fand.
Der Schreibstil der
Autorin ist jugendlich und lässt sich recht flüssig lesen. Besonders die
Gefühle der Protagonisten bringt Heike Eva Schmidt sehr gut rüber.
Geschildert wird
das Geschehen zum großen Teil aus Sicht von Nelly in der Ich-Perspektive. Es gibt
aber auch Passagen von Elias, Jule und Pina, wofür die personale
Erzählperspektive verwendet wurde.
Die Handlung
beginnt recht schleppend. Es werden Zusammenhänge erklärt, die unverzichtbar
für den Rest der Handlung sind. Erst nach und nach baut sich Spannung auf. Ab
der Mitte etwas ist die Handlung doch recht vorhersehbar, aber das tut der
Spannung keinen Abbruch. Eher im Gegenteil.
Zum Ende hin,
nachdem der Täter bekannt ist, gibt es eine Wendung, die mich komplett
überrascht hat. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Das eigentliche Ende
war auch recht überraschend, hat mir aber gut gefallen. Der Epilog zeigt einen
kleinen Ausblick auf Nellys Zukunft, was mir wirklich gut gefiel.
Fazit:
Alles in Allem ist „Tausend
Mal gedenk ich dein“ von Heike Eva Schmidt ein wirklich guter Jugendthriller.
Die vielseitigen
Charaktere, der jugendlich gehaltene flüssige Stil und eine Handlung, die
zunächst recht schleppend ist, dann aber fesselt und überrascht, haben mir hier
spannende Lesestunden beschert.
Durchaus
lesenswert!
Ich danke der Autorin für das Exemplar!

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