Gelesen: „Der Ruf des Pharaos“ von Sandra Rehschuh

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 3081 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
228 Seiten
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Verlag: bookshouse
(9. Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub

Kurzbeschreibung:
Albträume werden
nicht wahr … oder doch?

Dunkelheit. Ringsumher. Wände, die keinen Ausweg erkennen lassen.
Die vierzehnjährige Anna träumt oft von einem finsteren Labyrinth, bis sie
erkennt, dass ihre Träume sie in eine andere Realität gezogen haben. Sie findet
sich im alten Ägypten wieder, 1335 Jahre vor Christus.
Anna weiß, sie muss aufwachen, verschwinden, doch sie kann nicht. Eine viel zu
starke, unheimliche Macht hält sie gefangen. Ihr Schicksal ist auf rätselhafte
Weise mit der Vergangenheit verbunden. Warum setzt der mächtige Pharao Echnaton
alles daran, sie in seine Hände zu bekommen? Wird Anna es mithilfe der
Katzengöttin Bastet schaffen, nach Hause zurückzukehren? Und was macht ausgerechnet
Daniel, ihre erste große Liebe, an diesem Ort, in dieser Zeit?
(Quelle: bookshouse)
Meine Meinung:
Sehr oft träumt die 14-jährige Anna von einem Labyrinth.
Sie irrt in ihm umher und hört eine Stimme, die ihr Lieder singt. Doch was hat
das zu bedeuten?
Als sie eine Ausstellung über das alte Ägypten und
Tutanchamun besucht bemerkt sie plötzlich immer mehr Parallelen zu ihrem Traum.
Doch wie kann das sein? Wie kann sie von einer längst vergangenen Zeit träumen?
Und was hat Daniel, Annas erste große Liebe damit zu tun?
Der Jugendroman „Der Ruf des Pharaos“ stammt von der
Autorin Sandra Rehschuh. Es ist nicht das erste Werk der Autorin, doch es war
das erste Buch von ihr was ich vor die Nase bekam. Die Kurzbeschreibung hat
mich neugierig gemacht und so war gespannt wohin mich die Reise wohl führen
würde.
Die Protagonistin Anna ist 14 Jahre alt und ein eigentlich
normaler Teenager. Sie ist recht schüchtern und manchmal vielleicht auch noch
ein wenig kindisch. Sie lebt bei ihrer Mutter, mit der sie soweit gut
klarkommt. Immer wieder wird Anna von Alpträumen geplagt, von denen sie nicht
genau weiß was sie bedeuten könnten. Ich persönlich empfand Anna als ziemlich
sympathisch. Im Verlauf der Handlung macht Anna eine enorme Entwicklung durch.
Sie wird reifer und erwachsener.
Anna war auch die einzige zu der ich einen Zugang bekam.
Claudia ist Annas Freundin. Allerdings war sie mir von
ihrer Art und Weise doch ziemlich unsympathisch.
Auch mit Daniel, Annas erste große Liebe, hatte ich so
meine Probleme. Ich habe nicht wirklich verstanden was Anna am ihm gefiel.
Außer vielleicht das Aussehen, denn da wird er wirklich toll beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Ich
kam flüssig durch die Seiten und alles ist verständlich geschrieben.
Geschildert wird das Geschehen das gesamte Buch über aus
der Sicht von Anna. So hat man einen direkten Draht zu ihr und kann sie immer
besser einschätzen.
Die Handlung an sich ist spannend, actionreich und es
gibt auch ein wenig Liebe. Man wird zu Beginn direkt ins Geschehen
katapultiert, was ich persönlich ziemlich gerne mag. Sandra Rehschuh hat hier
wirklich sehr gut recherchiert. Die ägyptische Mythologie ist wunderbar ins
Geschehen eingebettet und alles ist verständlich und interessant gestaltet. Was
mich etwas gestört hat, das Geschehen wirkt ein wenig vorhersehbar, es gibt
nicht so sonderlich viele Momente, die einen „Aha“ Effekt bei mit ausgelöst
haben.
Das Ende aber hat mich dann wiederum sehr überrascht. Ich
hatte mir während des Lesens Gedanken gemacht aber damit hab ich nicht
gerechnet. Es ist sehr schön und hat mich glücklich und zufrieden gestimmt.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Der Ruf des Pharaos“ von Sandra
Rehschuh ein richtig schöner Jugendroman, der sicher nicht nur junge Leser
begeistern kann.
Die sympathische Protagonistin, der flüssig lesbare Stil
und eine Handlung mit Action, ägyptischer Mythologie und ein wenig Liebe haben mir
hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich danke dem Verlag und der Autorin für das eBook!
 

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