Gelesen: „Im dunklen Licht der Tage“ von Lydia Syson

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Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
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Verlag: Oetinger (21. Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789147516
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ISBN-13: 978-3789147517
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Kurzbeschreibung:
Die Liebe in Zeiten
des Krieges: ein wunderbarer Sehnsuchtsroman.

Die 17-jährige Felix meldet sich freiwillig als Krankenschwester im spanischen
Bürgerkrieg und hofft, dort Nat wieder zu treffen, der für die Internationalen
Brigaden kämpft und in den sie sich zu Hause in London Hals über Kopf verliebt
hat. Doch da ist auch noch George, den sie schon seit Ewigkeiten kennt und der
schon fast genauso lang in sie verliebt ist. George macht sich aus Sorge um
Felix ebenfalls auf den Weg nach Spanien.
(Quelle: Oetinger)
Meine Meinung:
Felix ist Schwesternschülerin als sie Nat sieht und sich
Hals über Kopf in ihn verliebt. Allerdings plant Nat nach Spanien zu gehen um
im Bürgerkrieg an der Front mitzukämpfen. Kurzentschlossen folgt Felix ihm und
hilft in den Lazaretten aus.
Immer wieder hofft sie Nat endlich wiederzusehen, hat
aber gleichzeitig auch Angst, dass er irgendwann vielleicht in einem ihrer
Betten liegen könnte.
Was Felix nicht weiß auch George, der schon immer Gefühle
für Felix hatte, ist nach Spanien gekommen um sie zu finden.
Wie wird sich Felix letztlich entscheiden?
Der Jugendroman „Im Licht der dunkeln Tage“ stammt von
der Autorin Lydia Syson. Es ist der erste Roman von ihr in Deutsch.
Die beiden Protagonisten Felix und Nat haben mir wirklich
sehr gut gefallen. Sie waren mir beide auf Anhieb sehr sympathisch.
Felix ist Schwesternschülerin und verliebt sich Hals über
Kopf in Nat. Sie erlebt in Spanien den Krieg hautnah, auf ihrer Suche nach ihrem
Liebsten.
Nat ist Soldat im spanischen Bürgerkrieg. Er kämpft für
das, an das er glaubt.
Beide sind noch sehr jung, teilweise ein wenig sehr naiv
aber tiefgründig und vorstellbar beschrieben.
George, quasi der dritte im Bunde, war mir nicht
sonderlich sympathisch. Er wirkte auf mich eher störend, nicht ins Geschehen
passend. Er ist auf der Suche nach Felix, für die er schon immer Gefühle hatte.
Die Liebesgeschichte zwischen Nat und Felix ist ganz
wunderbar. Sie birgt Hoffnung, auch in ausweglosen Situationen, wo sie viele
Rückschläge einstecken muss und ist sehr intensiv beschrieben. Man fühlt mit
den beiden mit.
Der Schreibstil der Autorin ist einnehmend und hat mich
direkt gepackt. Sie beschreibt die Szenen lebendig und bildhaft, man kann es
sich gut vorstellen. Geschildert wird das geschehen aus drei Perspektiven, zum
einen aus der von Felix, dann der von Nat und auch George kommt immer wieder
zur Wort. Man bekommt einen umfassenden Überblick und lernt alle Seiten kennen.
Die Handlung ist aufwühlend und berührt den Leser. Das
Kriegsgeschehen wird recht schonungslos beschrieben. Es wirkt bedrückend und
echt. Die historischen Ereignisse sind gut ins Geschehen eingearbeitet. Am Ende
des Buches gibt es zudem ein Glossar wo nochmals alles aufgelistet ist. Die
Autorin hat hier wirklich gut recherchiert und sie zeigt dem Leser, das es auch
im schlimmsten Krieg immer noch etwas gibt, das aufblicken lässt, Hoffnung und
auch Liebe.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Im Licht der dunklen Tage“ von Lydia
Syson ein Buch das unter die Haut geht.
Die wundervoll beschriebenen Charaktere, der einnehmende
Stil und eine Handlung, die einerseits eine süße Liebegeschichte beinhaltet
aber auch die Schrecken des Krieges aufzeigt hallen hier nach und regen zum
Nachdenken an.
Klar zu empfehlen aber nicht unbedingt für schwache
Nerven!
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!
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