Gelesen: „Leonore und ihre Töchter“ von Gina Mayer


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Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
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Verlag: Rütten & Loening (12.
September 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3352008477
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ISBN-13: 978-3352008474
Das
Buch beim Verlag

Kurzbeschreibung:
Nimm dein Glück in beide Hände Im Paris des Jahres 1900
erfährt die unglücklich verliebte Nanette von einem gutgehüteten Geheimnis, das
auf ihrer Familie lastet: Als ihre Urgroßeltern Leonore und Anton einst
heirateten, verwünschte eine eifersüchtige Freundin das Brautpaar. Tatsächlich
hadern nicht nur Leonore, sondern auch ihre Tochter, ihre Enkelin und ihre
Urenkelin Nanette mit dem Schicksal und finden kein Glück in der Liebe. Bis
Nanette eines Tages beschließt, den Familienfluch endlich zu bannen. Als Kinder
spielen Luise, Leonore und Anton ein Spiel, das sie selbst erfunden haben: Im
Mittelpunkt steht die böse „Erlkönigin“, dargestellt von Luise, die das
Lebensglück der Menschen rauben will. Als Leonore und Anton ein Liebespaar
werden und heiraten, kommt es zu einem folgenschweren Ereignis: Luise, die
ebenfalls in Anton verliebt ist, verwünscht das Brautpaar und prophezeit ihnen
lebenslanges Unglück. Drei Generationen später, im Paris der Weltausstellung
des Jahres 1900, erfährt die junge, unglücklich verliebte Nanette von diesem
uralten Fluch, der auf ihrer Familie lastet. Tatsächlich haben nicht nur
Leonore, sondern auch ihre Tochter Mathilde, ihre Enkelin Dora und ihre
Urenkelin Nanette mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen und finden kein
Glück in der Liebe. Bis Dora und Nanette selbstbewusst beschließen, es sei an
der Zeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, denn nicht Luise trägt die
Schuld für das Scheitern der Frauen in ihrer Familie – jede ist ihres eigenen
Glückes Schmied. Eine große Familiensaga über Liebe, Selbstbestimmung und das
Schicksal, das Leonore und ihre Töchter auf eine harte Probe stellt.
(Quelle: Rütten & Loening)
Meine Meinung:
Paris im Jahr 1900, das Jahr der Weltausstellung:
Dora erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat und ausziehen möchte. Ihre Tochter
Nanette ist zudem unglücklich verliebt.
Als nun Mathilde, Doras Mutter, zu Besuch kommt bemerkt diese irgendetwas
stimmt nicht.
Sie nimmt Nanette zur Seite und erzählt ihr die Familiengeschichte. Darüber
das die Frauen der Familie wohl angeblich alle verflucht sind. Dieser Fluch soll
von der Erlkönigin stammen.
Nanette möchte diesen Fluch nicht hinnehmen und setzt sich in den Kopf
diesen zu bannen …
Der historische Roman „Leonore und ihre Töchter“ stammt von der Autorin
Gina Mayer. Bisher kannte ich nur Jugendthriller der Autorin und war nun
natürlich gespannt darauf wie sie sich in diesem Genre schlagen würde.
Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Es geht hauptsächlich um
die Rolle der Frauen. Also um Leonore und ihre Töchter und deren Töchter. Diese
3 Generationen werden beleuchtet.
Leonore ist eine Frau, die sich entscheiden muss, zwischen dem Mann den sie
liebt und einem Mann, der den gleichen Stand hat wie sie selbst.
Luise, Leonores Freundin, ist ebenfalls in Anton, Leonores späteren
Ehemann, verliebt. Doch dieser entscheidet sich eben für Leonore und so
verwünscht Luise Leonore.
Dann lernt der Leser noch Nanette, Mathilde und Dora kennen. Man kann die
Charaktere sehr gut einschätzen und ihre Handlungen verstehen. Jede der Frauen
muss ihre eigenen Entscheidungen treffen und mit Schicksalsschlägen fertig
werden.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu verstehen. Man kann
problemlos folgen und sich alles gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Es gibt
insgesamt 6 Teil und die Handlung wird von der 3. Generation nach und nach
rückwärts zur 1. Generation erzählt. Man begibt sich somit von der Gegenwart zurück
in die Vergangenheit.
Die Handlung selber ist interessant, informativ und auch spannend gehalten.
Die Familiengeschichte eröffnete sich dem Leser erst nach und nach. Man lernt
gleichzeitig viel über die damalige Zeit, sowie über die Rolle der Frau damals.
Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Leonore und ihre Töchter“ von Gina Mayer ein
wirklich sehr guter historischer Roman.
Die gut gezeichneten Charaktere, der angenehme Stil der Autorin und eine
interessante, informative und auch spannende Handlung haben mir hier
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert.


Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar und Lovebooks für die Leserunde.

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