Gelesen: „Hörst du den Tod?“ von Andreas Götz

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Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
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Verlag: Oetinger (19. September 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789136166
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ISBN-13: 978-3789136160
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Kurzbeschreibung:
Wie klingt ein
letzter Atemzug? Ein Wettlauf gegen die Zeit.
Linus stürzt vom Himmel in die tiefste Hölle: Eben noch hat er das Glück
mit seiner großen Liebe Lucy genossen, da wird seine Mutter entführt! Doch als
statt einer Lösegeldforderung mysteriöse Audiodateien eintreffen, wird Linus
schnell klar, dass der Entführer ihn herausfordert. Denn Linus besitzt das
perfekte Gehör. So wird er immer tiefer in ein perfides Spiel gezwungen, in dem
es am Ende nicht nur um das Leben seiner Mutter geht, sondern auch um das von
Lucy.
(Quelle: Oetinger)
Meine Meinung:
Linus ist entsetzt,
seine Mutter scheint verschwunden zu sein. Sie reagiert nicht mehr auf Anrufe
und zu Hause ist sie auch nicht. Linus fragt sich wo sie sein könnte. Sein
Vater vermutet sie braucht einfach nur Zeit um die Scheidung zu verdauen, um
sie zu akzeptieren.
Dann aber erhalten
sie eine Audiodatei mit verschiedenen Geräuschen, allerdings kein
Erpresserschreiben. Sowohl Linus als auch sein Vater haben ein sehr gutes Gehör
und können die Geräusche recht schnell ihrem Ursprung zuordnen.
Kurz darauf aber
gibt es eine neue Datei, mit Atemgeräuschen. Sind das etwas die letzten seiner
Mutter Vera?
Der Jugendthriller „Hörst
du den Tod?“ wurde vom Autor Andrea Götz geschrieben. Vor diesem Buch kannte
ich bereits seinen ersten Jugendthriller „Stirb leise, mein Engel“, der mir
sehr gut gefallen hat. Nun also war ich gespannt auf dieses Buch.
Der Protagonist ist
hier Linus. Er kommt aus ziemlich reichem Elternhaus und in der Schule ist er
auch ganz gut. Linus hat, genau wie sein Vater, eine Gabe. Beide haben ein sehr
gutes Gehör, hören so auch Dinge, die andere nicht wahrnehmen. Linus ist mit
Lucy zusammen. Sie ist das komplette Gegenteil von ihm und trotzdem sind sie
ein schönes Paar.
Lucy wohnt in einer
der Sozialbauten. In ihrer Familie ist das Geld sehr knapp, es gibt so auch
immer wieder Streit darum. Sie ist Linus‘ Freundin, die beiden kennen sich vom
Klavierunterricht und machen außerdem ein Musical zusammen.
Die beiden als Paar
haben mir sehr gut gefallen. Sie wirken sehr harmonisch und passen, trotz der
sozialen Unterschiede, sehr gut zusammen. Ihre Liebe wird aber immer wieder auf
eine harte Probe gestellt, es geht auf und ab.
Es gibt noch
weitere Charaktere im Buch, wie beispielweise Lucys Brüder, die der Entführung
verdächtigt werden. Sie sind ebenso sehr gut gezeichnet.
Der Schreibstil des
Autors ist jugendlich gehalten. Er schreibt flüssig und locker, schafft es aber
dennoch den Leser ans Buch zu fesseln. Man möchte immerzu weiterlesen um
herauszufinden was wirklich geschehen ist.
Geschildert wird
das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So wird die Handlung zum einen
komplex, zum anderen bekommt man als Leser so auch einen guten Einblick in die
Gefühlswelt der einzelnen Erzähler.
Die Handlung ans
sich ist wirklich klasse. Es ist von Anfang bis zum Ende spannend und fesselnd.
Das Buch ist wie ein Countdown aufgebaut, die Tage werden rückwärts gezählt,
was die Spannung zusätzlich immens erhöht. Man rätselt als Leser mit wer denn
der Täter sein könnte. Und immer wieder hat Andreas Götz es geschafft mich an
der Nase herumzuführen.
Die eigentliche
Lösung, der Täter also, hat mich sehr überrascht. Ich hatte ja so meine eigenen
Vermutungen aber damit hab ich dann doch nicht wirklich gerechnet.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Hörst
du den Tod?“ von Andreas Götz ein absolut gelungener Jugendthriller.
Die gut
gezeichneten Charaktere, der jugendliche gut zu lesende Stil und eine Handlung
die nervenaufreibend und fesselnd ist haben mich hier vollkommen überzeugt und
mir spannende Lesestunden beschert.
Klare
Leseempfehlung!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Buch!
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