Gelesen: „Mich kriegt ihr nicht“ von Pascale Maret

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Taschenbuch: 220 Seiten
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Verlag: mixtvision
(28. Juli 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3944572122
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ISBN-13: 978-3944572123
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 15 Jahre
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Kurzbeschreibung:
Harrison Travis ist 19, als er im Gefängnis sitzt und
seine Geschichte aufschreibt: Mit 9 Jahren klaut er das erste Mal – eine Pizza,
weil er Hunger hat. Von da an nimmt er sich, was er zum Leben braucht, bis er
im Jugendgefängnis landet. Als er abhaut beginnt eine abenteuerliche Flucht
quer durch die USA, bei der er der Polizei immer wieder entwischt und weltweit
zum Medien- und Facebook-Star wird. Doch eine Leidenschaft wird ihm zum
Verhängnis: Er klaut Flugzeuge, obwohl er nie eine Flugstunde absolviert hat,
und nimmt dafür jedes Risiko in Kauf …
(Quelle: mixtvision)
Meine Meinung:
Mit 9 Jahren beginnt Harrison seine Verbrecherkarriere. Mit 19 sitzt er im
Gefängnis und schreibt seine Geschichte auf. Es gelingt ihm die Flucht, die ihn
quer durch Amerika führt. Immer wieder kann er der Polizei entkommen und wird
so zum Medienstar, eine Berühmtheit.
Dann aber macht Harrison einen großen Fehler. Er klaut Flugzeuge und das
obwohl er keinen Flugschein hat. Doch für das Fliegen nimmt er das Risiko in Kauf
Der Jugendroman „Mich kriegt ihr nicht“ stammt von der Autorin Pascale Maret. Bis
zu diesem Buch war sie mir vollkommen unbekannt und so bin ich auch ohne große
Erwartungen an dieses Buch herangegangen.
Harrison heißt eigentlich Colton Harris-Moore. Er stiehlt seit er klein ist
und dies steigert sich immer mehr je älter er wird. Er ist 19 Jahre alt, wirkt
aber recht kindisch, naiv und trotzig. Harrison scheint sehr unzufrieden mit
seinem Leben zu sein, allerdings macht er irgendwie auch keine Anstalten es zu
ändern. Was mich aber am meisten gewundert hat, auch in den älteren Jahren
zeigt er keinerlei Reue.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten. Manchmal allerdings
wirkt es zu einfach und leicht erzählt, nicht so passend zur Gesamtgeschichte.
Aufgrund dessen kam ich doch des Öfteren ins Stocken.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Harrison in der Ich-Perspektive.
Man erlebt also alle mit, ist dabei wenn er stiehlt usw. Man könnte meinen man
bekommt so einen guten Zugang zu Harrison, doch ich empfand es eher als
Hinderlich, weil er eben ein eigensinniger Charakter ist.
Die Handlung beruht auf einer wahren Geschichte. Es ist zwar nicht alles
wirklich belegt aber vieles. Es ist recht abenteuerlich gehalten, doch
irgendwie wirkt es trotzdem nicht wirklich rund. Es hat sich doch gezogen,
trotz der recht wenigen Seiten. Die Kapitelübergänge wirken irgendwie komisch.
Die Beschreibungen der Orte sind sehr detailliert, so dass man sich als
Leser alles gut vorstellen kann.  Und
auch die Emotionen wurden von der Autorin gut zum Leser gebracht.
Fazit:
Alles in Allem ist „Mich kriegt ihr nicht“ von Pascale Maret ein Jugendroman, der
auf einer wahren Geschichte beruht.
Der etwas eigensinnige, kindisch wirkende Protagonist, ein einfacher Stil
der Autorin und eine Handlung, die etwas zäh wirkt aber wirklich tolle
Ortsbeschreibungen enthält konnten mit letztlich doch recht gut unterhalten,
auch wenn vielleicht noch ein Ticken mehr drin gewesen wäre.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
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