Gelesen: „Ich kam mit dem Wüstenwind“ von Michaela und Elaine DePrince

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Broschiert: 272 Seiten
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Verlag: cbt
(29. September 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570163245
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ISBN-13: 978-3570163245
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 13 Jahren
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Originaltitel: The Gift Of The
Harmattan

Kurzbeschreibung:
Die wahre
Lebensgeschichte einer Top-Ballerina
Sie ist 19 und erzählt davon, dass Träume wahr werden
können. Michaela DePrince wächst im kriegszerrütteten Sierra Leone in einem
Waisenhaus auf. Sie ist dort »Nummer 27«, wegen der Flecken auf ihrer Haut
geächtet als »Teufelskind«. Als sie mit vier ein vergilbtes Magazincover mit
dem Bild einer Ballerina findet, gibt es ihr Hoffnung: Sie will so werden wie
diese strahlende Frau im Tutu. Dann wird sie überraschend in die USA adoptiert,
wächst behütet und geliebt auf. Mit fünf erhält sie erste Ballettstunden,
später Stipendien für die renommiertesten Ballettschulen der USA. Mit dem
Dokumentarfilm »First Position« tanzt sie sich 2012 in die Herzen der Menschen
– und zählt heute zu den Top-Nachwuchsballerinas der Welt. Mit farbigen Fotos
im Innenteil.
(Quelle: cbt)
Meine Meinung:
Dies ist die Geschichte der 19-jährigen Michaela
DePrince. Sie wächst in der vom Krieg zerrütteten Sierra Leone auf, in einem
Waisenhaus, wo sie aufgrund ihrer fleckigen Haut nur das „Teufelskind“ genannt
wird.
Als Michaela 4 ist findet sie eine Seite aus einem
Magazin, mit dem Bild einer Ballerina. Dieses Bild gibt ihr Hoffnung, Halt und
motiviert sie, denn sie möchte genauso werden wie diese Ballerina.
Michaela wird adoptiert und kommt so in die USA. Dort
wächst sie behütet auf und bekommt Ballettstunden. Sie wird rasch eine richtig
gute Tänzerin.
Welchen Weg Michaela weitergeht, das erzählt sie in
diesem Roman …
Der autobiografische Roman „Ich kam mit dem Wüstenwind“
stammt vom Autorenduo Michaela und Elaine DePrince. Er trägt den Untertitel „Wie
mein Traum vom Tanzen wahr wurde“ und erzählt eine wahre Geschichte.
Michaela ist 19 Jahre alt und erzählt wie sie zur
Tänzerin wurde. Sie ist eine Kämpferin, jemand der sich nicht hat unterkriegen
lassen. Und das obwohl sie nicht die besten Voraussetzungen hatte. Doch das
Schicksal hat ihr gut mitgespielt und sie zu ihrer Adoptivfamilie gebracht.
Diese haben ihr Tanzen gefördert. Ich persönlich habe sehr großen Respekt vor
Michaela, sie hat niemals aufgegeben, hatte ihr Ziel immer klar vor Augen. Sie
ist sehr ehrgeizig und eine starke junge Frau.
Doch nicht nur vor Michaela ziehe ich den Hut, auch vor
ihrer Familie. Diese sind einfach bewundernswert. Sie haben alles für ihre
Kinder getan, haben ihnen ihre Träume verwirklicht. Und es waren nicht nur
leibliche Kinder, 5 Söhne, sondern auch 6 Adoptivkinder. Ich finde es
bemerkenswert, ihre Liebe ist wirklich grenzenlos.
Geschrieben ist dieses Buch recht lebendig und auch als
Nicht-Tänzer versteht man alles, kann alles nachvollziehen. Michaela und ihre
Mutter Elaine, die mit an diesem Buch gearbeitet hat, schreiben klar und
flüssig.
Die Handlung ist faszinierend, emotional und mitreißend.
Es beginnt mit einem Prolog, Michaela ist kurz vor einem Auftritt. Danach
wechselt man und befindet sich sehr schnell mittendrin in Michaelas doch sehr
schwierigen Leben. Man erlebt es als Leser mit. Man erfährt etwas über den
Krieg, über das damalige Leben, die schlimmen Bedingungen unter denen Michaela
in den Waisenhäusern aufgewachsen ist. Bis hin zu ihrer Adoption und der
Erfüllung ihres Traumes.
Im Mittelteil des Buches befinden sich farbige
Abbildungen. Sie zeigen dem Leser Michaela, unterstützen das Geschriebene,
bringen es dem Leser näher.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Ich kam mit dem Wüstenwind“ von Michaela
und Elaine DePrince ein guter autobiografischer Roman.
Der klare, verständliche Schreibstil einer starken jungen
Frau und die nachvollziehbare Schilderung ihres Lebens haben mir einen Einblick
in ihr Leben gegeben und mir schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar!

2 Kommentare

  1. Hi!
    Da ich demnächst den Film "First Position" schauen werde, ist das Buch da sicherlich eine gute Zusatzlektüre ^^. Also danke für den Tipp

    LG Puppette

  2. Für lesenswert erachte ich dieses Buch auch. Es ist schon erstaunlich, was dieses Mädchen mitgemacht hat, wobei sie nie einen psychologischen Beistand hatte. Sie ist unglaublich tapfer gewesen!

Kommentare sind geschlossen.

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