Gelesen: „Seelenweh“ von Saskia Berwein

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Taschenbuch: 384 Seiten
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Verlag: Egmont LYX
(4. September 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3802594045
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ISBN-13: 978-3802594045
Das Buch beim Verlag

Kurzbeschreibung:
Als in einem Abrisshaus die verstümmelte Leiche eines
siebzehnjährigen Mädchens gefunden wird, stehen Jennifer Leitner und Oliver
Grohmann vor ihrem bislang schwierigsten Fall. Denn die junge Isabell ist
bereits das dreizehnte Opfer einer bundesweiten Mordserie, und bis der Täter
erneut zuschlägt, ist es nur eine Frage der Zeit …
(Quelle: Egmont LYX)
Meine Meinung:
Kaum ist Jennifer Leitner aus dem Urlaub zurück gibt es
auch schon neue Arbeit.
In einem Abrisshaus wurde eine grausam zugerichtete
Leiche eines 17-jährigen Mädchens gefunden. Anhand einer Tätowierung kann sie identifiziert
werden, ihr Name Isabell. Doch niemand scheint sich wirklich für Isabells Tod
zu interessieren, niemand wundert sich darüber. Doch Jennifer nimmt das nicht
hin, sie möchte den Mord aufklären und beginnt genauer zu ermitteln.
Da steht plötzlich der BKA Beamte Rhode in der Tür und
teilt ihr und Oliver mit Isabell sei das 13. Opfer eines Serienmörders. Und
auch Olivers neue Vorgesetze macht ihnen das Leben schwer.
Können Jennifer und Oliver allen Widrigkeiten trotzen und
den Fallaufklären?
Der Thriller „Seelenweh“ stammt von der Autorin Saskia Berwein. Es ist
bereits der 3. Fall für die Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt
Oliver Grohmann. Ich kenne bereits „Herzenskälte“ und war so natürlich sehr
gespannt auf diesen Fall.
Die beiden Protagonisten Jennifer Leitner und Oliver Grohmann waren mir
bereits gut bekannt. Hier in diesem Teil zeigt Saskia Berwein eine weichere
gefühlsbetontere Seite der beiden.
Jennifer mag ich persönlich ja sehr gerne. Sie wirkt tough und weiß wie sie
sich durchsetzen kann. Hier gibt sie ein wenig mehr von ihrer Familie preis,
zeigt eine weichere Seite von sich. Gegen Oliver, gegen seine Annäherungen,
wehrt sie sich aber durch die Zusammenarbeit ist dies nicht von Dauer.
Oliver Grohmann ist mir auch sehr sympathisch. Er hat es dieses Mal nicht
gerade leicht, denn er bekommt eine neue Vorgesetzte, die ihm das Leben nicht
gerade leicht macht.
Auch die anderen bereits gut bekannten Charaktere sind wieder sehr gut
gezeichnet.
Und es gibt neue Personen. Zum einen die Oberstaatsanwältin Anstett. Sie
ist eine schwierige und mir ziemlich unsympathische Person, die sehr von sich
überzeugt ist. Und dann ist da noch der BKA Beamte Rhode. Er wirkt ziemlich
arrogant und ich fand auch ihn nicht unbedingt sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu lesen. Sie
beschreibt die Szenen sehr lebendig und es gab auch ein, zwei Stellen wo ich
doch schlucken musste.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Jennifer und Oliver.
Zwischendrin gibt es immer wieder kursive Passagen. Diese gehören einer anderen
Person, die ebenso eine zentrale Rolle einnimmt.
Die Handlung ist spannend und immer wieder gibt es Wendungen, die mich
überrascht haben. Bereits der Prolog hat mein Interesse mehr als geweckt, ich
wollte wissen um was es in diesem 3. Fall geht und wie er aufgelöst wird. Saskia
Berwein schafft es dabei mühelos mehrere Handlungsstränge miteinander zu
verweben ohne, dass man den roten Faden verliert. Jeder Strang ist für sich
interessant gehalten.
Das Ende ist, wie auch schon bei „Herzenskälte“ abgeschlossen. Die
Auflösung hat mich persönlich überrascht, damit hab ich ehrlich nicht
gerechnet. Die Autorin hat es immer wieder geschafft mich zu täuschen. Ja und
ganz am Ende wurde mein Kopfkino dann nochmal sehr angeheizt und ich würde nun
liebend gerne den vierten Teil lesen.
Fazit:
Letztlich ist „Seelenweh“ von Saskia Berwein ein gut durchdachter und in
meinen Augen gelungener Thriller.
Die vorstellbaren Charaktere, der flüssige lebendige Stil und eine
Handlung, die spannend ist und mich überraschen konnte, haben michgefesselt und
überzeugt.
Empfehlenswert!
Ich danke der Autorin für ihr Buch!
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