Gelesen: „Es liegt kein Antrag vor – Unerhörtes aus dem Alltag einer Jobsuchenden“ von Johanna Richter

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Broschiert: 240 Seiten
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Verlag: Schwarzkopf &
Schwarzkopf
(1. September 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862653943
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ISBN-13: 978-3862653942

Kurzbeschreibung:
Unerhörtes aus dem Alltag einer Jobsuchenden –
der irrsinnige Weg
der jungen Köchin Johanna auf der Suche nach einer neuen Stelle
Was macht man, wenn man zwar 
eine abgeschlossene
Ausbildung, 
aber keine Stelle hat? Was macht man, wenn man einen Antrag beim Amt
abgegeben hat, der aber nicht bearbeitet wird? Was macht man, wenn der Chef von
einem verlangt, dass man ein unbezahltes Praktikum nach dem anderen machen
soll? 
Was
macht man, wenn einem die Sachbearbeiterin vorschlägt, doch lieber
Nageldesignerin (das ist sicher ein Job mit toller Zukunft) oder Kosmetikerin
zu werden, man aber Köchin ist und bleiben will?
Über diese und andere Fallstricke, über das, was sie mit dem Jobcenter und
anderen Ämtern erlebt hat, bevor sie wieder eine Stelle fand, berichtet Johanna
Richter. 
Skurrile
Geschichten aus der deutschen Behördenwelt
Ein offener und
erschreckender Bericht über die Realität in Jobcentern
Eine längst
überfällige Abrechnung 
Für mehr Mut und
Durchhaltevermögen bei allen Betroffenen
(Quelle:
Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Meine Meinung:
Johanna Richter ist
21 Jahre alt. Sie hat einen wirklich sehr guten Realschulabschluss gemacht und
danach eine Ausbildung zur Köchin in einem renommierten Hotel. Nach ihrer
Ausbildung hat sie sich eine neue Stelle gesucht, diese aber leider nach der
Probezeit verloren. Nun bekommt Johanna die ganze Härte der Bürokratie in
Deutschland am eigenen Leib zu spüren. Sie stellt zwar einen Antrag auf
Arbeitslosengeld aber dieser wird und wird nicht bearbeitet. Wurde er etwa
verschlampt?
Über dieses und
andere Erlebnisse mit Ämtern schreibt Johanna Richter in diesem Buch.
Das Sachbuch „Es liegt kein Antrag vor – Unerhörtes aus dem
Alltag einer Jobsuchenden“ stammt von der Autorin Johanna Richter. Es ist das
Debüt der jungen Autorin.
Mit Sicherheit hat jeder bereits Erfahrungen mit Ämtern gemacht, ich auch.
Doch es ist wirklich schon erschreckend zu lesen was Johanna Richter
wiederfahren ist. Es ist ihre Geschichte nachdem sie 2012 ihre Stelle verloren
hat. Danach geriet sie in die Mühlen des Jobcenters.
Immer wieder habe ich mit dem Kopf geschüttelt als ich das Buch gelesen
habe. Es ist schon schlimm was teilweise in deutschen Ämtern alles passiert,
wovon der normale Bürger keine Ahnung hat. Es wird einfach alles unter den
Teppich gekehrt.
Johanna Richter klärt in ihrem Buch auf, zeigt die Arbeitsweise der Ämter
auf. Sie macht Mut, stärkt Jobsuchenden den Rücken sich nicht entmutigen zu
lassen.
Mit einem locker leichten Schreibstil gibt sie unter anderem auch Tipps wie
man die Behördenwillkür überwinden kann. Es ist alles authentisch, da aus ihren
persönlichen Leben.
Obwohl es ein Sachbuch ist, so ist es trotzdem auch spannend wie ein
Thriller. Was passiert wohl als nächstes? Was lässt sich das Amt nun wieder
einfallen? Der ganz normale Wahnsinn eben, den man niemanden wünscht, auch
nicht dem schlimmsten Feind.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Es liegt kein Antrag vor – Unerhörtes aus dem Alltag einer
Jobsuchenden“ von Johanna Richter ein Buch das den Leser die Willkür der
Behörden in Deutschland aufzeigt.
Locker und leicht schildert die Autorin ihren eigenen Weg durch den Dschungel
der Bürokratie und macht Mut nicht aufzugeben.
Empfehlenswert!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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