Gelesen: „Weil es nie aufhört“ von Manfred Theisen

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Taschenbuch: 288 Seiten
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Verlag: cbt
(8. September 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3570309029
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ISBN-13: 978-3570309025
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 13 Jahren

Kurzbeschreibung:
Alissa geht in die achte Klasse und träumt davon, ihr
nächstes Schuljahr in Neuseeland zu verbringen. Alles ist gut. Da lernt sie auf
Facebook Leon Mask kennen, einen Typen in ihrem Alter, der sie versteht. Bald
chatten beide häufig miteinander. Immer intimere Details tauscht Alissa mit dem
Unbekannten schließlich auch via Skype aus. Was sie nicht weiß: Leon Mask filmt
mit, als Alissa ihren Oberkörper enthüllt. In der Folge erpresst Leon Mask
Alissa, wenn sie nicht das macht, was er will. Als Alissa sich wehrt, tritt
Leon Mask eine Cybermobbingkampagne los. Bald nennen sie Alissa an der Schule
die »Facebook-Schlampe« …
(Quelle: cbt)
Meine Meinung:
Alissa besucht die 8. Klasse. Doch zurzeit läuft es gar
nicht so gut, in der Schule ist sie nicht unbedingt die Beste und mit ihrem
Freund Felix gibt es auch Probleme. Da erhält sie auf Facebook plötzlich
merkwürdige Nachrichten von Mask. Einerseits findet Alissa das Geheimnis, das
er um sich macht. Komisch aber sie kann dennoch nicht anders und schreibt
weiter mit ihm. Findet sie ihn doch richtig nett.
Doch Alissa vertraut Mask viel zu schnell und begeht
einen schwerwiegenden Fehler. Den sie erst bemerkt, als es bereits zu spät ist …
Der Jugendroman „Weil es nie aufhört“ stammt vom Autor
Manfred Theisen. Für mich war dieses Buch das erste des Autors, in dem er ein
eigentlich immer aktuelles Thema aufgreift.
Alissa ist wirklich gut beschrieben. Sie geht in die 8.
Klasse, ist aber nicht unbedingt eine gute Schülerin. Mit ihrem Freund Felix
läuft es auch nicht so gut. Alissa ist ziemlich naiv und handelt oftmals
ziemlich leichtfertig und unbedacht.
Leon war mir unheimlich. Er macht sich unter dem
Pseudonym an Alissa ran und nutzt es aus das sie schnell Vertrauen zu ihm
fasst. Ihre Naivität kommt ihm zu Gute. Er behandelt seine Mutter ziemlich
mies, hat immer wieder Wutanfälle, wo man als Leser nicht weiß wie es dieses
Mal endet.
Auch die anderen im Buch vorkommenden Personen, wie
Alissas Eltern, Johanna oder auch Felix sind Manfred Theisen gut gelungen. Sie
sind alle samt vorstellbar und authentisch beschrieben.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und ziemlich
eindringlich zu lesen. Man versteht alles was er meint und kann es vollends
nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Gerade aber zu Beginn hatte ich zugegeben damit so ein paar kleinere
Probleme. Doch ich habe mich schnell eingefunden und konnte dann mühelos
folgen.
Die Handlung beinhaltet ein sensibles, immer aktuelles
Thema, Cybermobbing. Manfred Theisen versteht es dieses Thema sachlich und
authentisch an den Leser zu bringen. Er zeigt die Gefahren im Internet auf und
wie mancher Jugendlicher doch leichtfertig damit umgeht. Es geht spannend und
teilweise auch ziemlich schockierend zu. Die Auswirkungen sind manchem
vielleicht gar nicht so bewusst, Manfred Theisen zeigt sie auf und regt so zum
Nachdenken über das eigene Internetverhalten an.
Das Ende ist einerseits doch recht offen gehalten. So
überlegt man als Leser wie könnte es weitergehen. Alissas Geschichte aber ist
mit diesem Buch abgeschlossen.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Weil es nie aufhört“ von Manfred
Theisen ein realistischer Roman mit einem immer aktuellen Thema.
Authentische Charaktere, der flüssige recht eindringliche
Stil und eine abgesehen von leichten Anfangsschwierigkeiten spannende und teils
auch schockierende Handlung haben mich hier gefesselt und auch zum nachdenken
angeregt.
Wirklich zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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