Gelesen: „Saphirherz“ von Narcia Kensing

–  Format: Kindle Edition
–  Dateigröße: 1038 KB
–  Seitenzahl der Print-Ausgabe: 230 Seiten
–  Sprache: Deutsch
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Kindle / Taschenbuch

Kurzbeschreibung:
Das Leben ist schwächer als der
Tod, und der Tod ist schwächer als die Liebe.
Khalil Gibran, Philosoph
(*06.01.1883 im Libanon, †
10.04.1931 in New York City)
In Lillys Leben läuft einiges
schief. Sie ist Single, ohne Job, ohne eigene Wohnung und seit dem frühen Tod
ihrer Mutter auch noch ohne eine Schulter zum Ausweinen. Als sei das noch nicht
schlimm genug, wird sie von verstörenden Visionen heimgesucht. Wer ist die Frau,
die in ihrem Kopf herumgeistert? Die Spur führt sie mitten nach New York City,
ausgerechnet in die Stadt, in der ihre Mutter starb und um die Lilly seitdem
einen großen Bogen macht. Sie entscheidet sich dennoch, in der Metropole noch
einmal neu anzufangen, schließlich braucht sie dringend einen Job und Abstand
vom Provinzleben.
Als Lilly im Big Apple tatsächlich
Arbeit findet und den attraktiven Mason kennenlernt, scheint es endlich wieder
bergauf zu gehen. Doch der junge Mann wird von Geheimnissen umnebelt, die in
Zusammenhang mit Lillys seltsamen Visionen zu stehen scheinen. War es
Schicksal, dass sich ihre Wege kreuzten?
(Quelle: Homepage)
Meine Meinung:
Nachdem ihre Mutter früh gestorben ist lebt Lilly bei
ihrer Cousine. Einen festen Job hat sie aber nicht.
Und als ob das noch nicht reichen würde wird Lilly auch
noch von Visionen geplagt, die sie verstören. Immer wieder taucht New York City
vor ihrem Auge auf. Lilly folgt der Spur in die Stadt, die niemals schläft und
bekommt so nicht nur einen Job, sondern lernt auch noch Mason kennen. Endlich
geht es wieder bergauf für sie. Doch Mason wirkt geheimnisvoll und Lilly hegt
den Verdacht er könnte etwas mit ihren Visionen zu tun haben.
Wird Lilly dieses Geheimnis lüften? Und was wird aus ihr
und Mason werden?
Die paranormale Romance „Saphirherz“ stammt von der
Autorin Narcia Kensing. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich eine bekannte
deutsche Autorin. Ich kannte vor diesem Buch bereits andere Werke der Autorin
und was sehr gespannt darauf wohin Narcia Kensing ihre Leser dieses Mal
entführen würde.
Lilly mochte ich auf Anhieb. Sie ist sympathisch, auch
wenn es das Leben nicht unbedingt gut mit ihr gemeint hat. Ihre Mutter ist früh
verstorben, Lilly lebt bei ihrer Cousine. Sie hat kaum eigens Geld und keinen
Job. Sie gibt nicht auf, möchte ihr Leben gerne verbessern. Und Lilly wird von
Visionen geplagt, die mysteriös sind. Um sie zu erklären reist sie nach New
York City.
Mason wirkt auf den ersten Blick mürrisch, undurchsichtig
und geheimnisvoll. Je mehr man aber über ihn erfährt, desto mehr kann man ihn
als Leser einschätzen und ganz ehrlich ganz am Ende habe ich Mason tief in mein
Leserherz geschlossen. Er tat mir zwischenzeitlich immer wieder leid, hat er
doch bereits einiges erlebt und tut es noch. Er lebt in New York City und
arbeitete im „Moonbeam“. Je weiter man voran kommt, desto mehr wird einem
bewusst Mason hat ein  Geheimnis, das er
nach und nach gelüftet wird.
Auch die anderen Figuren, wie beispielsweise Lillys
Cousine Alexis, oder Gabriel, der Besitzer des „Moonbeams“, oder Lex, der den
Bösewicht der Handlung verkörpert, oder auch Violet und Jordan, bei denen Lilly
in New York City unterkommt, sind alles wirklich gut beschrieben. Und nicht
jeder ist wirklich derjenige, der er vorgibt zu sein.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und gut
zu lesen. Ich war regelrecht gefangen in der Geschichte und wollte immerzu
wissen wie es wohl weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus Lilly
Sicht, wofür Narcia Kensing die personale Erzählperspektive verwendet hat.
Zwischendrin gibt es immer wieder Rückblicke, die besonders zum Lüften von
Masons Geheimnis sehr wichtig sind. Und zum Ende hin gibt es auch ein paar
Stellen, die auch Masons Sicht geschildert werden.
Die Handlung beginnt recht ruhig. Doch dies bleibt nicht
so, die Spannungskurve steigt recht rasant an und es wird mystisch und
geheimnisvoll. Immer wieder gibt es neue Dinge, die berücksichtigt werden
müssen. Wenn man beispielsweise glaubt Masons Geheimnis zu kennen gibt es
überraschende Wendungen und man rätselt aufs Neue.
Neben der Spannung gibt es auch eine süße
Liebesgeschichte, die erotische Szenen beinhaltet. Diese Liebesgeschichte hat
mir sehr gefallen.

Zum Ende hin nimmt die Spannung nochmals zu und das Ende
selber passt wirklich gut zur Gesamtgeschichte. Da es sich bei „Saphirherz“ um
einen Einzelband handelt werden alle Dinge aufgelöst und Fragen, die während
des Lesens aufkommen werden beantwortet. 

Fazit:

Kurz gesagt ist „Saphirherz“ von Narcia Kensing eine
überzeugende paranormale Romance.
Sehr gut gestaltete Charaktere, der flüssig zu lesende
Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und geheimnisvoll ist und eine
süße Liebegeschichte beinhaltet, haben mich mitgenommen und begeistert.
Sehr zu empfehlen!

Ich danke der Autorin für ihr eBook!

Ein Kommentar

  1. Hallo Manja 🙂

    Ich habe das Buch auch gelesen und kann mich dir nur anschließen 🙂 Bin ebenfalls begeistert! Tolle Rezi 🙂

    Liebe Grüße
    Line 🙂

Kommentare sind geschlossen.

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