Gelesen: „Ein Glück für immer“ von Ruta Sepetys

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
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Verlag: Königskinder (21. November 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3551560021
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ISBN-13: 978-3551560025
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
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Originaltitel: Out Of
The Easy

Kurzbeschreibung:
New Orleans in den Fünfzigerjahren: zwielichtige
Gestalten, dunkle Gassen. Josie Moraine, Tochter einer Prostituierten, ist früh
selbstständig geworden. Über dem Buchladen, den sie mit ihrem besten Freund
Patrick zusammen führt, hat sie ein kleines Zimmer. Doch insgeheim träumt sie
vom Smith College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Und auch
wenn das unerreichbar scheint für eine junge Frau ihrer Herkunft, will Josie
sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen.
Dann taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf. Ein Mann wird ermordet.
Und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Schicksal bestimmen.
(Quelle: Königskinder)
Meine Meinung:
Josie ist die
Tochter einer Prostituierten, die sich eigentlich kaum um sie kümmert. Sie
musste bereits früh lernen selbstständig zu werden. Josie arbeitet in einem
Buchladen über dem sie zudem auch wohnt. Doch insgeheim träumt Josie davon aufs
College zu gehen. Und von ihren Träumen möchte sie sich auch nicht abbringen
lassen.
Dann aber taucht
plötzlich ein Gangster in New Orleans auf, es wird jemand ermordet und Josie
muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben entscheidend betreffen …
Der Jugendroman „Ein
Glück für immer“ stammt von der Autorin Ruta Sepetys. Die Autorin hat bereits
andere Bücher veröffentlicht, für mich jedoch war dies der erste Roman von ihr.
Die Protagonistin
hier in diesem Buch ist Josie. Sie ist die Tochter einer Prostituierten und
musste so bereits sehr früh selbstständig werden. Sie hat zwar einen guten
Abschluss, arbeitet aber unter anderem in einem kleinen Buchladen über dem sie
auch wohnt. Tief in ihrem Inneren aber träumt Josie davon auf ein renommiertes
College zu gehen. Josie flüchtet sich ziemlich in ihre Träume, an sich aber ist
sie recht sympathisch.
Josies Mutter
kümmert sich kaum um ihre Tochter. Liebe kann sie von ihr nicht erwarten. Die einzigen
Personen, die sich etwas um Josie kümmern, sind der Buchhändler, dessen Sohn
und die Chefin ihrer Mutter. Sie alle sind mehr oder minder gut dargestellt.
Bei manch einem hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht.
Der Schreibstil der
Autorin ist recht gut zu lesen. Man kommt flüssig durch die Seiten und anhand
der schönen Beschreibungen des New Orleans der Fünfziger Jahre kann man es sich
recht gut vorstellen.
Geschildert wird
das Geschehen aus Sicht von Josie. So kann man sich schnell ins Geschehen
einfinden und baut eine Bindung zu Josie auf.
Die Handlung ist an
und für sich ganz gut. Spannungstechnisch ist es ein auf und ab, wirklich
konstant kann diese nicht gehalten werden. Es geht um die Probleme eines
Teenagers vor der Kulisse des historisch angehauchten New Orleans. Von der
Autorin wurden außerdem ein paar Krimielemente ins Geschehen eingewoben.
Was mich ein wenig
gestört hat, man kann bereits recht früh erahnen in welche Richtung sich alles
entwickeln wird.
Das Ende ist ein
recht trauriger Höhepunkt. Es ist aber dennoch passend gewählt auch wenn nicht
alles restlos ausgelöst wird und ein paar Fragen offen bleiben.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Ein
Glück für immer“ von Ruta Sepetys ein doch recht guter Jugendroman vor einer
historischen Kulisse.
Eine gut
dargestellte Protagonistin, der flüssig lesbare Stil der Autorin und eine
Handlung mit ein paar Krimielementen, deren Spannung aber nicht konstant
hochgehalten werden kann, haben mir hier am Ende doch schöne Lesestunden
beschert.
Durchaus
lesenswert!
Mein Dank geht an Was liest du? für das Rezensionsexemplar und die Leserunde dort!
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