Gelesen: „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ von Torsten Wohlleben

–         
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
–         
Verlag: Carlsen (September 2014)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3551583250
–         
ISBN-13: 978-3551583253
–         
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Kurzbeschreibung:
Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist
zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften
Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn
beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum
postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie
erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei
ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er
die Welt ganz anders.
(Quelle: Carlsen)
Meine Meinung:
Henner ist 16 Jahre alt und ziemlich klein. Seine Freunde aber sind alle
samt größer und muskulös.  Warum also
hängen sie eigentlich mit ihm ab? Und warum schreibt ihm plötzlich jemand etwas
auf seine Pinnwand bei Facebook? All das geht Henner immer wieder im Kopf rum.
Außerdem überlegt er wie er die schöne Valerie, die ihn doch sehr interessiert,
für sich gewinnen kann.
Da kommt ihm doch ein Sommer auf Helgoland wie gerufen. Dort möchte er bei
dem Mädchen seiner Träume punkten. Allerdings lernt er da auch Leefke kennen und
Henner Leben stet plötzlich Kopf …
Der Jugendroman „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ stammt
vom Autor Torsten Wohlleben. Für mich war dies das erste Buch des Autors.
Henner, der Protagonist, ist 16 Jahre alt, recht klein und schmächtig. Er
hat ziemlich beliebte Freunde. Doch dadurch gerät Henner selber irgendwie immer
in den Hintergrund, wird vergessen oder aber einfach mitgezogen. Ich persönlich
empfand Henner als einen liebenswerten Kerl.
Henners Freunde Luis und Jakob sind das ganze Gegenteil von Henner selbst.
Sie sind eher groß, beliebt und mukulös. Und dennoch hängen sie mit Henner ab,
ja fahren sogar mit ihm nach Helgoland.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Er schreibt sehr
jugendlich und humorvoll. Im zweiten Teil des Buches ändert sich die Sprache
ein wenig, Henner wird reifer, das merkt man.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Henner. Man
erlebt alles um ihn herum hautnah mit, lernt ihn dabei auch noch gut kennen.
Die Handlung ist typisch für Jugendliche in Henners
Alter. Die alltäglichen Probleme von Jugendlichen stehen im Mittelpunkt. Es
geht zudem um die erste Liebe. Als erwachsener Leser fühlt man sich beim Lesen
des Buches zurückversetzt in die eigene Jugend. Man kann Parallelen ziehen zum
eigenen Verhalten in dieser Zeit. Jugendliche Leser werden sich sehr gut mit
Henner und seinen Problemen identifizieren können, der Autor spricht ihre Sprache.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt
habe?“ von Torsten Wohlleben ein sehr schönes Jugendbuch.
Der liebenswerte Protagonist, ein angenehm zu lesender Stil und eine
Handlung, die die Themen von Jugendlichen gut anspricht und zudem noch amüsant
ist, haben mich hier sehr gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!
Ich danke Buchbotschafter und dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.