Gelesen: „Herz aus Grün und Silber“ von Stephanie Linnhe

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2931 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
400 Seiten
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Verlag: Forever (10.
Oktober 2014)
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Sprache: Deutsch
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Kurzbeschreibung:
Das Leben der australischen Studentin Naya Green gleicht
einem Albtraum: Nachts träumt sie von Schlangen, ein Tier verirrt sich in das
Auto ihrer Cousine und sogar in ihr Zimmer. Was ihre Eltern für Halluzinationen
halten, bereitet Naya schlaflose Nächte. Als sie von Amelia Steer kontaktiert
wird, die auf ihrer Farm Hilfe für junge Frauen mit traumatischen Erlebnissen
anbietet, scheint das die ideale Lösung zu sein. In dem kleinen Ort Meelah
trifft Naya nicht nur auf den attraktiven Chase, der seine eigenen Geheimnisse
hütet. Sie findet auch heraus, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als
sie jemals geahnt hat. Und dass manche Kriege zu alt sind, um zwischen den
Fronten zu bestehen.
(Quelle: amazon)
Meine Meinung:
Naya ist eigentlich eine ganz normale junge Frau. Doch seit einiger Zeit
wird sie des Nachts immer wieder von mysteriösen Träumen über Schlangen
heimgesucht. Und auch tagsüber häufen sich die Begegnungen mit diesen Tieren.
Nachdem sie einen Autorunfall verursacht hat entschließt sich Naya auf der
Farm von Amelia Steer eine Art Therapie zu machen. Dort lernt sie nicht nur
Chase näher kennen, sondern entdeckt auch Dinge, die sie so nie für möglich
gehalten hätte.
Was Naya nicht ahnt, Chase hat auch so seine Geheimnisse …
Der Roman „Herz aus Grün und Silber“ stammt aus der Feder der Autorin Stephanie
Linnhe. Vor diesem Buch kannte ich bereits ein anderes der Autorin, und war so
gespannt wohin mich die Lesereise hier führen würde.
Die Protagonistin Naya wirkt sehr authentisch und vor allem glaubhaft. Sie
ist nicht unbedingt die große Heldin, eigentlich eher ganz normal. Sie kommt
aus Sydney und studiert. Da stirbt ihr Freund an einem Schlangenbiss. Da Naya
immer öfter von Schlangenträumen heimgesucht wird, sie deswegen tagsüber sogar
einen Unfall verursacht entschließt sie sich, sich helfen zu lassen. Als Naya
Chase kennenlernt ist sie sogleich fasziniert von ihm.
Chase ist ein an sich gut gestalteter Charakter. Besonders seine innere
Zerrissenheit wird von Stephanie Linnhe sehr gut dargestellt. Er wirkt
ebenfalls gut ausgearbeitet und glaubhaft.
Das Knistern zwischen Naya und Chase ist spürbar und ihre Beziehung
zueinander empfand ich als schön beschrieben.
Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch weitere, wie Amelia, William
oder auch Elara, die ebenfalls gut ausgearbeitet sind und vielseitige Seiten
haben.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Sie schreibt flüssig und
sehr bildhaft, man kann sich die Umgebung in Australien sehr gut vorstellen.
Die Handlung ist eine Mischung aus Fantasy, Spannung mit einer Prise Romantik
und Liebe. Es ist mal was anderes, so ganz ohne paranormale Wesen, wie Vampire
oder Werwölfe. Die Kulisse mit Australien finde ich gut gewählt. An sich ist
die Handlung spannend gehalten. Im Mittelteil allerdings gibt es ein paar doch
sehr zähe Stellen. Diese halten aber zum Glück nicht lange vor und werden von
interessanteren abgelöst. Eine Wendung im Geschehen leitet dieses in eine neue Richtung,
die unerwartet ist.
Das Ende ist sehr schön und hat mir gut gefallen. Es passt sehr gut, ist wirklich
gut gemacht. Man kann das Buch schließlich doch zufriedengestellt zur Seite
legen.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Herz aus Grün und Silber“ von Stephanie Linnhe ein sehr
schöner Roman.
Die gut beschriebenen Charaktere, der bildhafte Stil und eine Handlung, die
eine Mischung aus Fantasy, Spannung und Liebe darstellt, haben mir hier
wirklich angenehm schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke der Autorin für das eBook und die gemeinsame Leserunde auf Lovelybooks.
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