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Gelesen: „So rot wie Blut“ von Salla Simukka

16. Dezember 2014
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Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
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Verlag: Arena (1. Oktober 2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3401600109
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ISBN-13: 978-3401600109
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Punainen

Kurzbeschreibung:
Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus – bis
Lumikki die tropfnassen Geldscheine auf einer Wäscheleine entdeckt und in eine
gefährliche Geschichte hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer
Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod.
Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem
nur eine Währung zählt: Blut. Wem kann sie noch trauen?
(Quelle: Arena)
Meine Meinung:
Lumikki ist eine typische Einzelgängerin. Sie hält sich
aus allem raus, geht allem immer aus dem Weg. Das aber ändert sich als sie im
Fotolabor der Schule mysteriöse Geldscheine findet, die dort zum Trocknen
aufgehangen sind. Doch was hat es damit auf sich?
Kurz darauf läuft Lumikki einem Trio aus ihrer Klasse
über den Weg. Haben sie etwas mit den Scheinen zu tun?
Es beginnt eine spannende und auch gefährliche Geschichte
Der Jugendthriller „So rot wie Blut“ stammt von der
Autorin Salla Simukka. Es ist das erste Buch der Autorin, das auf Deutsch
erschienen ist und zugleich auch der Auftakt einer Trilogie.
Lumikki ist 17 Jahre alt und eine echt tolle
Protagonistin. Zu Beginn ist Lumikki, was übrigens Schneewittchen bedeutet,
eher schwierig zu verstehen. Sie lebt sehr zurückgezogen und lässt niemanden an
sich heran. Vertrauen fasst sie nur schwer. Durch Rückblicke erfährt man als
Leser was und wie viel sie durchgemacht hat. Im Verlauf der Handlung aber lernt
Lumikki sich mehr und mehr zu öffnen, geht Freundschaften ein und fast
Vertrauen.
Elisa ist das komplette Gegenteil von Lumikki. Sie ist
offen, modebewusst und selbstbewusst. Dieser Gegensatz kommt gut zum Tragen.
Es gibt noch weitere Personen im Buch, die an und für
sich ganz okay sind. Wirklich Sympathieträger aber sind sie nicht unbedingt.
Der Schreibstil der Autorin ist ganz flüssig zu lesen.
Manchmal ist dieser sogar recht poetisch. Sie beschreibt die Dinge klar und
recht ungeschönt.
Die Handlung an sich ist angehaucht mit allerlei
verschiedenen Märchen. Das wurde von Salla Simukka ganz bewusst so gewählt. Die
Idee ist gut umgesetzt und es geht auch spannend zu. Es geht nicht zu brutal
zu, eben dem Genre entsprechend. Und neben spannenden Stellen gibt es
humorvolle Szenen, die das Ganze ein wenig auflockern.
Allerdings gerade zu Beginn hatte ich doch ein paar Probleme
mit den finnischen Namen und Plätzen.
Das Ende ist ganz gut und wirkt sehr rund. Es gibt nur
ganz wenig Fragen, die offen bleiben. Somit könnte das Buch auch locker als Einzelband
stehen. Es wird aber wohl eine Fortsetzung geben, auf die ich schon gespannt
bin.
Fazit:
Abschließend gesagt ist „So rot wie Blut“ von Salla
Simukka ein sehr gut umgesetzter Jugendthriller, der angehaucht ist mit
Märchenelementen.
Die zunächst etwas schwierig zu nehmende Protagonistin,
der gut zu lesende Stil der Autorin und eine spannende Handlung haben mich hier
doch recht gut unterhalten und macht zudem Lust auf mehr von der Autorin.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar!

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