Gelesen: „Magisterium: Der Weg ins Labyrinth“ von Holly Black & Cassandra Clare

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Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
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Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (14. November
2014)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3846600040
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ISBN-13: 978-3846600047
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
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Originaltitel: Magisterium
– The Iron Trial

Kurzbeschreibung:
Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge
ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem
Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem
Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule
für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master
Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was
Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste
Schuljahr nicht lebend zu überstehen …
(Quelle: Bastei Lübbe)
Meine Meinung:
Callum Hunt ist ein typischer Außenseiter und nicht gerade wirklich
beliebt. Mit Magie hatte er bisher rein gar nichts am Hut. Bis er die Einladung
zu den Prüfungen am Magisterium, einer unterirdischen Schule für Zauberei,
erhält. Doch Callum zweifelt daran diese zu schaffen, ein Scheitern ist
vorprogrammiert. Doch sein Mentor denkt anders, er nimmt Callum trotzdem als
Lehrling auf. Nun hat Callum Angst das erste Jahr am Magisterium nicht zu
überstehen, hat sein Vater doch bisher nur Schreckliches darüber in Erfahrung
gebracht …
Der Jugendroman „Magisterium: Der Weg ins Labyrinth“ stammt von den
Autorinnen Cassandra Clare & Holly Black. Es ist der Auftaktband einer
5-teiligen Reihe. Vor diesem Buch war mir nur Cassandra Clare ein Begriff, von
Holly Black hatte ich noch nicht gelesen.
Callum Hunt ist ein recht annehmbarer Protagonist. Er hatte es bisher nicht
sonderlich leicht, ist doch behindert und auch sonst ein ziemlicher
Außenseiter. Mit Magie hatte er bisher rein gar nichts am Hut. Er wirkt noch
ziemlich kindlich und naiv, im Laufe der Handlung aber entwickelt er sich gut
und glaubhaft. Callum wirkte auf mich authentisch, mit seinen Ecken und Kanten.
Seine beiden Freunde Aaron und Tamara haben mir ebenfalls gut gefallen.
Aaron ist eher der ruhigere Typ, immer nett und freundlich. Tamara hingegen
ist ein Wildfang, temperamentvoll und aufbrausend. Manchmal ist sie auch
ziemlich zickig. Sie weiß genau was sie will und öffnet sich im Verlauf der Geschichte
immer mehr.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise die Lehrer oder auch der
Schüler Jasper, sind den Autorinnen gut gelungen. Man kann sie sich alle gut
vorstellen.
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist recht einfach und lässt sich gut
lesen. Man merkt nicht, dass es sich hier um zwei Autorinnen handelt, sie
harmonieren sehr gut zusammen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus der personalen Erzählperspektive. So
bleibt immer eine gewisse Distanz zum Geschehen gewahrt. In mancher Situation
hätte ich mir vielleicht die Ich-Perspektive gewünscht.
Die Handlung klingt im Klappentext doch sehr nach Harry Potter. Ich
gestehe, ich kenne die Bücher nicht und bin so unvoreingenommen an dieses Buch
hier heran gegangen. Und es hat sich gelohnt. Die Spannung ist von Anfang bis
Ende da, ab circa der Mitte war es mir quasi unmöglich das Buch zur Seite zu
legen so gefesselt war. Immer wieder gibt es Wendungen, die mich überrascht
haben. Es gibt vielerlei Geheimnisse zu entdecken und alles ist schlüssig
erklärt.
Das Ende hat mich überrascht. Es gibt ein wirklich tolles Finale, das zudem
auch noch Lust darauf macht den zweiten Band zu lesen. Ich hoffe es dauert
nicht allzu lange bis dieser erscheint.
Fazit:
Kurz gesagt ist „Magisterium: Der Weg ins Labyrinth“ von Cassandra Clare
& Holly Black ein wirklich gelungener Auftakt der 5-teiligen Reihe.
Ein authentisch wirkender Protagonist, der gut zu lesende Stil der
Autorinnen und eine Handlung, die mich überrascht hat und Wendungen beinhaltet
mit denen man nicht rechnet, haben mir hier spannende Lesestunden beschert und
mich vollends überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!
Ich bedanke mich bei Bastei Lübbe und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar. 

Ein Kommentar

  1. Um das Buch schleiche ich schon länger herum. Vielleicht darf es hier ja bald einziehen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

Kommentare sind geschlossen.

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