Gelesen: „Indigo – Der Aufstand“ von Jordan Dane

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Broschiert: 400 Seiten 
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Verlag: MIRA Taschenbuch (10.
November 2014) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3956490908 
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ISBN-13: 978-3956490903  
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 16 Jahre

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Verraten, verfolgt
und gejagt – wem können die Indigo Kids noch vertrauen?

Gabe und seine Freunde werden erbarmungslos gejagt. Religiöse Fanatiker
fürchten sie und haben nur ein Ziel: Los Angeles von den Indigo-Kids zu
befreien. Für immer.
Gabe weiß, dass er handeln muss. Denn er ist ein Kristallkind, und seine
übernatürlichen Kräfte sind noch größer als die der Indigos. Eine spirituelle
Macht umgibt ihn, die er gegen die Verfolger einsetzen will: Sie haben bereits
einige Indigos gefangen genommen und führen furchtbare Experimente an ihnen
durch! Doch dafür muss Gabe sich dem grausamen Anführer Alexander Reese stellen
– mit dem ihn unendlich mehr verbindet, als seine Freunde anderen ahnen.
(Quelle: MIRA Taschenbuch)
Die Indigo Kinder sind auf der Flucht. Sie wollen nicht
in die Hände der Believers gelangen. Diese sind gegen sie, wollen nicht, dass
sie existieren. Doch Gabe will sich gegen sie stellen, hat er sich doch
merklich verändert. Er hat aber auch Angst davor vor den Anführer zu treten.
Mit diesem verbindet ihn nämlich etwas ganz anderes. Doch Gabe hat keine Wahl,
wenn er Oliver und Caila retten möchte…
Der Jugendfantasyroman „Indigo – Der Aufstand“ stammt von
der Autorin Jordan Dane. Es ist der zweite Teil der „Indigo“ – Reihe. Nachdem
ich den ersten Band wirklich sehr gerne gelesen habe war ich gespannt darauf
wie es wohl weitergehen würde mit den besonderen Kindern.
Im Buch gibt es zahlreiche bekannte Charaktere. So
beispielsweise Gabe, Rayne oder auch Lukas.
Rayne, die noch immer recht eigenwillig ist, und Gabe,
der sich den Believers stellen möchte und sich wirklich enorm weiterentwickelt
hat, waren hier eindeutig meine Liebelinge. Aber auch die anderen sind Jordan
Dane wieder gut gelungen.
Es gibt außerdem 2 neue Charaktere, die direkt zum
Einstieg eingeführt werden. Ihre Namen sind Oliver und Caila. Ihre Rollen aber
sind nicht ganz leicht, geraten sie doch direkt in die Hände der Believers.
Jedes der Kinder ist allerdings sehr faszinierend. Jedes hat
Fähigkeiten, die ich so noch in keiner anderen Reihe gefunden habe. Überhaupt
ist die gesamte Idee hinter der Geschichte faszinierend und für mich bisher
einzigartig.
Die Believers empfand ich als äußerst grausam. Sie
foltern die Kinder und führen Experimente an ihnen durch.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar. An ihm lag es
nicht das ich mich zu Beginn wirklich schwer getan habe mit diesem 2. Teil. Es
geht sehr brutal zu, die Folterungen und Laboruntersuchungen sind nicht
wirklich leicht zu lesen. Hier finde ich auch die Altersempfehlung nicht gerade
gut gewählt. Man sollte beim Lesen wirklich darauf achten.
Die Handlung an sich ist, wie bereits erwähnt, zu Anfang
doch schwierig. Es empfiehlt sich, trotz kleinerer Rückblicke, den ersten Teil „Indigo
– Das Erwachen“ vorher zu lesen. Die Zusammenhänge sind so viel verständlicher.
Etwa die erste Hälfte des Buches ist doch recht zäh und leider auch langatmig
geschildert. Danach aber nimmt die Handlung Fahrt auf, es kommt Spannung hinzu
und das letzte Drittel des Buches ist wirklich mehr als gut. Es lohnt sich hier
ganz klar durchzuhalten und sich durchzubeißen, man wird belohnt.
Das Ende ist sehr gut gelungen. Es reißt nochmal einiges
heraus und hat mir wirklich gefallen. Das Buch ist in sich abgeschlossen, alle
Fragen werden aufgelöst. Es könnte somit durchaus auch das Ende der Reihe
bedeuten. Ich jedoch hege die Hoffnung, dass es doch noch weitergeht.
Zusammenfassend gesagt ist „Indigo – Der Aufstand“ von
Jordan Dane eine durchwachsende Fortsetzung der „Indigo“ – Reihe.
Die Weiterentwicklung der Charaktere und ein doch gut lesbarer
Stil stehen einer zunächst zähen Handlung gegenüber. Diese fängt sich aber und
am Ende lohnt sich das Durchhalten sehr.
Trotz Anfangsschwierigkeiten durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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