Gelesen: „Wächter der Erinnerungen: Die Reise in die Höchste Welt“ von Simon Gereadts

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1397 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
344 Seiten 
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Sprache: Deutsch

 
In der Höchsten Welt erblickt Kevin Dorner die dunkle
Gefahr, die das Licht bedroht. Als Oberster Wächter der Erinnerungen ist er
berufen, zum Schwarzen Land zu reisen und den Kern des Bösen zu zerschlagen.
Auf seinem Weg gelangt Kevin ins Reich der Toten und erfährt die letzten
Geheimnisse des Universums.
In den Tiefen der Finsternis erwartet ihn eine grausame Entscheidung: Kevin
muss zwischen der Bewahrung der kosmischen Ordnung und der Liebe seines Lebens
wählen.
(Quelle: amazon)
Kevin hat mittlerweile seinen Körper verlassen und ist in
die Höchste Welt gereist. Ist er doch der Auserwählte, der Oberste Wächter und
soll zum Schwarzen Land reisen. Dort soll er das Böse zerschlagen, die Dunkel
Gefahr die das Licht bedroht. Auf seiner Reise lernt er die letzten Geheimnisse
unseres Universums kennen und steht letztlich vor einer schweren Entscheidung …
Der Fantasyroman „Wächter der Erinnerungen: Die Reise in die
Höchste Welt“
stammt vom Autor Simon Geraedts. Es ist der zweite und somit abschließende Teil
der Dilogie um Daniel und Kevin.
Die Charaktere haben sich hier wirklich merklich weiterentwickelt. Das
brauchen vor allem die beiden Jungs Daniel und Kevin auch, denn es steht ihnen
eine schwierige Zeit bevor.
Kevin hat seinen Körper verlassen und ist in die Höchste Welt gereist. Er
wurde auserwählt das Böse zu zerstören. Er nimmt seine Aufgabe an und stellt
sich ihr.
Daniel ist noch immer „unten“ und trauert um seinen Seelenverwandten Kevin.
Nur Nadine und die Liebe zu ihr gibt ihm Halt und Kraft, hält ihn am Leben.
Man kann sich in diesem zweiten Teil viel besser in die beiden Jungs
hineinversetzen, vor allem auch Kevins Verhalten wird immer verständlicher, je
weiter man vorankommt.
Der Schreibstil des Autors ist hier viel flüssiger und
verständlicher als noch im ersten Teil. Er hat sich ebenso weiterentwickelt,
ist aber noch immer bildgewaltig und poetisch. Simon Geraedts versteht es den
Leser mit seinen Worten in den Bann zu ziehen.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Sicht von Kevin
als auch von Daniel. Dieser Perspektivenwechsel gefiel mir hier wirklich gut,
es macht die Handlung verständlicher und eben auch komplex. Der Autor weicht
hier von der im ersten Teil verwendeten Ich-Perspektive ab, was ich persönlich
sogar besser fand. Man hat einen besseren Überblick über die Gesamtheit.
Die Handlung ans sich knüpft nahtlos an Band 1 an. Somit
ist es unvermeidlich diesen vorher zu lesen, die Zusammenhänge sind so viel
besser und viel klarer. Es gibt keinerlei Rückblenden, man steigt direkt wieder
ein.
Es geht spannend, mystisch und erneut sehr interessant
zu. Die Freundschaft von Kevin und Daniel steht noch immer sehr im Mittelpunkt
aber Simon Geraedts widmet sich auch teils rech philosophischen Frage wie die
Frage nach der Seelenverwandtschaft oder welche Farbe die Seele hat. Er
beschreibt alles verständlich und man kann ohne Probleme folgen.
Ich fand diesen Teil besser durchdacht als den ersten
Teil. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran ich war warm mit Simon
Geraedts Stil und kam so viel besser durch die Seiten.
Das Ende ist schlüssig und passend gewählt. Es lässt den
Leser an Ende zufriedengestellt und vielleicht auch ein wenig nachdenklich
gestimmt zurück.

 

Zusammenfassend gesagt ist „Wächter der Erinnerungen: Die Reise in
die Höchste Welt“
ein gelungener Abschluss der Fantasydilogie.

Charaktere, die sich merklich weiterentwickelt haben, der poetische sehr
passende Stil des Autors und eine spannende Handlung mit interessanter Idee
haben mich überzeugen können und toppen den ersten Teil um einiges.
Sehr zu empfehlen!

Mein Dank geht an den Autor für das zugesandte eBook!

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