Gelesen: „Blackbird“ von Anna Carey


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Gebundene Ausgabe: 352 Seiten 
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Verlag: cbt (10. November 2014) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 357016327X 
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ISBN-13: 978-3570163276 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 
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Originaltitel: Blackbird

Mit Geld kann man
alles kaufen. Auch dein Leben.
Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station
in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt.
Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen
kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei
einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr
Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die
sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein
scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt
etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals
für möglich gehalten hat.
(Quelle: cbt)
Ein Mädchen wacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station
auf. Sie befindet sich in Los Angeles. Doch mehr weiß sie nicht, hat keinerlei
Erinnerungen wer sie ist oder was sie dort macht. Nur ein kleines Tattoo auf ihrem
rechten Handgelenk könnte eine Spur sein. Sie merkt sie wird beobachtet, jemand
will sie töten. Sunny, so nennt sie sich, rennt fortan um ihr Leben. Sie kann
niemanden wirklich vertrauen, zu niemand gehen, auch nicht zur Polizei. Ben,
den sie durch Zufall kennenlernt mag sie und sie baut Vertrauen zu ihm auf.
Doch auch er hat ein Geheimnis …
Der Jugendthriller „Blackbird“ stammt von der Autorin
Anna Carey. Es ist der Auftaktband einer Reihe und für mich war dies das erste
Buch der Autorin. Ihre andere Reihe kenne ich leider nicht.
Sunny, die Protagonistin, hat keinerlei Erinnerungen an
ihr Leben. Sie versucht aber das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie ist
mutig, stark und willensstark. Das muss sie aber auch sein in der Situation, in
der sie sich befindet. Sunny muss um ihr Leben fürchten, doch sie gibt nicht
auf, versucht in ihr Leben zurückzufinden.
Ben war mir, trotz dass er schon geheimnisvoll wirkt, sympathisch.
Er und Sunny treffen eher zufällig aufeinander. Ben ist eher der normale Junge mit
so ganz alltäglichen Problemen. Am Ende, als sein Geheimnis ans Licht kommt,
war ich dann aber doch schockiert.
Die Organisation, gegen die Sunny und Ben kämpfen, wird
erst nach und nach offenbart. Die Informationen kommen nur spärlich ans Licht,
man erfährt nicht viel, es ist aber dennoch sehr interessant.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man wird
direkt ins Geschehen gezogen. Es geht sehr rasant zu, man fliegt regelrecht
durch die Seiten.
Die Erzählperspektive in diesem Jugendthriller ist sehr
ungewöhnlich. Sie ist durchweg in der 2. Person, der Leser wird quasi direkt
angesprochen und mit ins Geschehen integriert. Mit dieser Perspektive hatte ich
zu Beginn doch so meine Schwierigkeiten. Man gewöhnt sich aber dran und dann
geht das Lesen flott voran.
Die Handlung ist interessant und spannend gehalten. Man
erlebt die Handlung direkt mit, ist immer am Ball und möchte eigentlich immerzu
wissen wie es weitergeht. Es ist atemberaubend und fesselt undgemein. Die
Spannungskurve wird konstant hoch gehalten und alles wirkt authentisch.
Das Ende ist ein großer Showdown. Es ist nicht
abgeschlossen, viele Fragen bleiben unbeantwortet. Man beliebt als Leser neugierig
zurück, wie es wohl im zweiten Band weitergeht. Wann dieser auf Deutsch
erscheint ist jedoch noch unklar.
Zusammenfassend gesagt ist „Blackbird“ von Anna Carey ein
doch sehr gut gestalteter Jugendthriller und Auftaktband der Reihe.
Eine mutige Protagonistin, der flüssige Stil mit einer
ungewöhnlichen Erzählpersepktive, die mir zu Beginn jedoch ein paar Probleme
bereitet hat, sowie eine fesselnde Handlung haben mir hier spannende Lesestunden
beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar!
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