Gelesen: „Marie zwischen den Welten: Die Wächterin Pharea“ von Eon Lylac

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Taschenbuch: 532 Seiten 
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Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
(22. Oktober 2014) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 1502822989  
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ISBN-13: 978-1502822987
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Manchmal ist das Leben einfach mühsam – besonders, wenn
man anders aussieht, einem in der Schule böse mitgespielt wird und man keine
wirklichen Freunde hat.
Marie ist zwölf Jahre alt. Sie kämpft mit Problemen, die
viele ihrer Altersgenossen betreffen – und doch unterscheidet sich ihr Leben
sehr von dem der anderen: ihre Mutter ist psychisch krank und sie selbst hat
Angst, auch bald verrückt zu werden. Sie sieht seltsame Dinge und wird von
einem fremden Mann verfolgt, der behauptet, er stamme aus dem „Intermedianen
Kosmos“. Was soll denn das sein?
Bald überschlagen sich die Ereignisse und Marie geht auf
eine abenteuerliche Reise: sie stolpert in parallele Welten, trifft auf
magische Wesen und einen furchtbaren Bösewicht.
(Quelle: amazon)
Marie Mutter ist in einer psychiatrischen Klinik. Seitdem
lebt sie bei ihrer Tante und deren Familie. Seit sie da lebt scheint es sie
habe jegliche Farbe verloren, hat weißes Haar, fahle haut und dunkel Augen
bekommen. Und in der Schule läuft es auch nicht so sonderlich. Und als ob das
noch nicht reichen würde träumt Marie immer wieder von einem merkwürdigen
grauen Haus.
Da taucht plötzlich ein Mann auf und sagt ihr vorher, dass
ihr eine große Aufgabe bevorsteht. Marie glaubt ihm zunächst nicht. Dann aber
überschlagen sich die Ereignisse und Marie macht sich mit ihrem neuen Freund
Aron auf eine abenteuerliche Reise. Dabei erfährt sie viel über ihre eigene
Existenz und versucht Fragen zu beantworten, wie etwa was ist wirklich mit
ihrer Mutter oder wer sind diese Kinder, die sie finden soll?
Der Fantasyroman „Marie zwischen den Welten: Die
Wächterin Pharea“ stammt von der Autorin Eon Lylac. Es ist das Debütwerk der
Autorin, das für junge Leser ab etwa 10 Jahre geeignet ist. Und obwohl ich
nicht mehr so ganz zur Zielgruppe gehöre, so war ich dennoch sehr gespannt auf
dieses Buch.
Marie ist ein sympathisches Mädchen. Sie lebt bei ihrer
Tante, wird dort allerdings nicht sonderlich geliebt und fühlt sich nicht geborgen
dort. In der Schule hat sie auch ziemliche Probleme, wird dort immer wieder
Opfer von Gemeinheiten. Marie träumt immer wieder von merkwürdigen anderen
Welten. In Aron findet Marie einen neuen Freund.
Neben Marie gibt es noch weitere Charaktere, Weggefährten
von Marie, die mir ebenso gefallen haben. Sie sind detailliert beschrieben.
Hier ist mir ganz besonders Fuchs in Erinnerung geblieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut
verständlich. Ds Buch lässt sich richtig gut lesen und man kann sich alles sehr
gut vorstellen.
Die Handlung ist fantasievoll. Eon Lylac hat viele
Beschreibungen ins Geschehen einfließen lassen. Hier jedoch muss ich leider
sagen es war mir an mancher Stelle dann doch zu viel. Es ist dann doch ein
wenig zu lang geraten.
Spannung ist aber auch genug vorhanden. Es gibt einige Wendungen,
die mich überrascht haben, auch wenn es sonst des Öfteren doch vorhersehbar
ist.
Die Gestaltung des Buches hat mir persönlich sehr
gefallen. Es gibt Zeichnungen im Inneren, die von Eon Lylac selbst stammen.
Das Ende ist gut gelungen. Es macht Lust auf eine
Fortsetzung, die es auch geben wird. Ich bin gespannt was sich Eon Lylac da
alles einfallen lassen wird.
Zusammenfassend gesagt ist „Marie zwischen den Welten: Die Wächterin Pharea“
von Eon Lylac ein richtig schönes Fantasybuch für junge Leser ab einem Lesealter
von ca. 10 Jahren.
Detailliert gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil und eine
Handlung, die Spannung aufweist, manchmal aber doch auch vorhersehbar ist,
haben mich hier wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich bei der Autorin, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat!

Ein Kommentar

  1. Hey Manja 🙂

    Ich habe selbst erst vor kurzem die Erfahrung gemacht, dass man nie zu alt für Kinderbücher ist 😀 Diese Bücher befassen sich oft mit Themen, die das heranwachsen fördern können, Wissen vermitteln und dabei unterhalten.
    Bei diesem Buch war ich deshalb erst überrascht, mit welchem Thema es sich beschäftigt – scheint ja viel um Verlust zu gehen.
    Kinderbuch mit dem Thema und mystery-Elementen – eigentlich schon nach meinem Geschmack^^

    liebe Grüße,
    Tascha

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