Gelesen: „Todesruhe“ von Tanja Noy

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Broschiert: 416 Seiten 
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Verlag: MIRA
Taschenbuch
(10. Dezember 2014) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3956490924 
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ISBN-13: 978-3956490927 

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„Schalldämpfer.“

„Wie zum Teufel sollten die Herrschaften hier an einen Schalldämpfer
gelangen?“
„Gegenfrage: Wie zum Teufel sind die Herrschaften hier an eine Pistole
gelangt?“
Wer hat den Patienten der Nervenheilanstalt „Mönchshof“
erschossen und ihm die Augen herausgerissen? Julia Wagner und Zander, ihr
ehemaliger Partner aus Polizeitagen, sind auf der Suche nach einem Mörder in
der geschlossenen Psychiatrie. Während die beiden drinnen dunklen Geheimnissen
auf die Spur kommen, rüstet sich außerhalb der Mauern ein mächtiger Feind aus
Julias Vergangenheit für seinen nächsten Schlag – denn die Jagd auf Julia ist
nun eröffnet …
(Quelle: MIRA Taschenbuch)
Nur knapp konnte Julia dem Anschlag entgehen, hat ihn
überlebt. Um die Ereignisse besser verarbeiten zu können lässt sie sich freiwillig
in die Psychiatrie „Mönchshof“ einweisen. Doch bereits kurze Zeit später wird
ein Mitpatient erschossen und dessen Augen werden entfernt. Zander, Julias
ehemaliger Partner, hilft Julia den Mörder auf die Spur zu kommen. Während die
beiden in der Psychiatrie ermitteln, bereit sich außerhalb ein alter Bekannter
Julias auf seinen nächsten Schlag vor. Kann Julia den Mörder ausfindig machen?
Der Thriller „Todesruhe“ stammt von der Autorin Tanja
Noy. Es ist der zweite Band der Thrillerreihe und es empfiehlt sich sehr „Teufelsmord“,
den ersten Band, vorher gelesen zu haben. So werden Zusammenhänge einfach
besser deutlich.
Julia Wagner, die Protagonistin, ist bereits gut bekannt
auf Band 1. Auch hier war sie mir wieder sehr sympathisch. Julia ist richtig
tough, lässt sich nicht unterkriegen. Sie hat eine schwierige Vergangenheit
hinter sich. Ihr Vater und ihre Mutter sind vor 20 Jahren bei einem
Verkehrsunfall ums Leben gekommen und hier in diesem Band werden Dinge, die mit
dem Tod ihres Vaters zusammenhängen näher erläutert. Ich empfand Julia als
authentisch und glaubhaft beschrieben.
Zander ist Julias ehemaliger Partner von der Polizei. Er
ist sehr hartnäckig, harrt bei der Klinik aus um Julia behilflich zu sein.
Auch die anderen Charakter, wie zum Beispiel die
Patienten der Klinik, sind sehr gut beschreiben. Man kann sie sich richtig gut
vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Man
kommt flüssig durch die Seiten, ohne das es irgendwo Probleme gibt.
Die Handlung ist spannend gehalten. Sie knüpft an den
ersten Band an und obwohl es kleiner Zusammenfassungen innerhalb des Textes
gibt, ist es in meinen Augen besser Teil 1 zu kennen.
Die Kapitel sind immer mit einer Überschrift versehen, so
findet man sich als Leser gut zurecht. Allerdings hatte ich, gerade zu Beginn,
doch ein paar Probleme. Es waren mit einfach zu viele Personen, die da auf der
Bildfläche erschienen sind. Erst nach und nach konnte ich sie
auseinanderhalten.
Der Klinikalltag, die Patienten und das Personal sind von
Tanja Noy sehr schön ins Geschehen mit eingebunden. Dieser kleine Einblick ist
interessant gestaltet.
Die Morde in der Klinik warne schon recht unheimlich und
ich habe lange Zeit mitgerätselt, wer denn der Mörder sein könnte.

Das Ende ist absolut logisch und nachzuvollziehen. Es passt gut zum Geschehen
und rundet es gut ab.
Zusammenfassend gesagt ist „Todesruhe“ von Tanja Noy ein
sehr guter zweiter Band der Thrillerreihe.
Die gut gestalteten Charaktere, der flüssig und angenehm
lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die mir zu Beginn aufgrund der
vielen Personen ein paar kleiner Probleme bereitet hat, dann aber spannend und
auch unheimlich daherkommt haben mich hier wirklich sehr gut unterhalten und
laden zum Miträtseln ein.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch!
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