Gelesen: „Finstermoos – Aller Frevel Anfang“ von Janet Clark

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Broschiert: 224 Seiten 
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Verlag: Loewe (14.
Januar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3785577486 
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ISBN-13: 978-3785577486 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 –
15 Jahre 

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Auf der Baustelle seines Vaters findet Valentin den
Körper eines vor vielen Jahren verstorbenen Babys. Sofort strömen Journalisten
in das idyllisch gelegene Bergdorf, darunter auch Armina Lindemann mit ihrer
19-jährigen Tochter Mascha. Schon bald werden Valentin und Mascha Opfer
seltsamer und lebensbedrohlicher Unfälle, dann verschwindet Maschas Mutter
spurlos. Mascha glaubt nicht an einen Zufall – hat die Journalistin bei der
Recherche für ihren Artikel etwas herausgefunden, was sie nicht wissen soll?
Gemeinsam mit Valentin und zwei weiteren Freunden sucht sie nach ihrer Mutter
und rührt damit an ein lange verborgenes Geheimnis, dass jemand um jeden Preis
zu schützen versucht.
(Quelle: Loewe-Verlag)
Beim Bau eines Ferienhauses im beschaulichen Dörfchen Finstermoos wird eine
Kiste mit den Überresten eines Babys gefunden. Von dem Moment an ist nichts
mehr wie es war. Die Anwohner verhalten sich vermehrt sehr verdächtig,
Jugendliche dürfen sich nicht mehr mit Altersgenossen treffen und Ortsfremde
werden schräg angeschaut. So auch Mascha, der mit seiner Mutter Amina in
Finstermoos ausspannen möchte. Es gibt noch weitere mysteriöse Zwischenfälle
und dann verschwindet Amina plötzlich spurlos.
Valentin, Luzie und Basti, die sich bereits seit Kindertagen kennen und
deren Freundschaft in diesem Sommer auf eine harte Probe gestellt wird, machen
sich auf die Suche und begeben sich so in große Gefahr …
Der Jugendroman „Finstermoos – Aller Frevel Anfang“ stammt von der Autorin
Janet Clark. Dieser Auftakt der Reihe war für mich nicht das erste Buch der
Autorin und ich war sehr gespannt wohin mich diese Geschichte führen würde.
Die Charaktere im Buch sind sehr gut gestaltet.
Valentin ist ein recht sympathischer junger Mann. In Sachen Mädchen aber
stellt er sich nicht unbedingt wirklich gut an. Seit einiger Zeit ist Valentin
heimlich in Luzie verliebt. Valentins Vater ist es der das Ferienhaus in Finstermoos
bauen lässt, auf dessen Baustelle die Kiste mit den Überresten des Babys
gefunden wird. Ich persönlich hatte während des Lesens das Gefühl das Valentin
irgendwie etwas verbirgt, nur was?
Basti ist Valentins bester Freund. Er ist eher ein Draufgänger, ein
Weiberheld und mit Luzie geht er nicht so besonders gut um.
Luzie ist seit ein paar Monaten die heimliche Freundin von Basti. Das
allerdings tut ihr nicht sonderlich gut. Ich habe auch nicht wirklich
verstanden was Luzie wirklich an Basti findet, sie hat etwas anderes verdient.
Auch die anderen Charaktere, wie Mascha, der mit seiner Mutter in
Finstermoos ausspannen möchte, oder auch Nic, Valentins älterer Bruder, haben
mir wirklich gut gefallen. Sie sind ebenfalls vorstellbar beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich gut lesbar. Man kommt
gut durch die Seiten. Allerdings hätte ich mir gewünscht das Janet Clark die
Umgebung von Finstermoos besser, ausführlicher beschrieben hätte.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Hierfür hat
Janet Clark die personale Perspektive verwendet. So hat man als Leser einen
umfassenden Blick aufs Geschehen und lernt verschiedene Seiten kennen.
Es gibt zwei Zeiten in denen die Handlung erzählt wird. Hauptsächlich
spielt es in der Vergangenheit, etwas zwei Wochen vor dem Fund, es kommen aber
immer wieder Szenen aus der Gegenwart hinzu.
Die Handlung selbst ist spannend und mysteriös gehalten. Janet Clark streut
gekonnt Kleinigkeiten ins Geschehen um den Leser auf Fährten zu locken, die
nicht unbedingt immer richtig sind.
Das Ende ist ziemlich abrupt. Die Handlung endet mit einem doch gemeinen
Cliffhanger. Es bleibt sehr viel offen, Fragen sind unbeantwortet und die
Neugier auf die Fortsetzung ist da.
Zusammenfassend gesagt ist „Finstermoos – Aller Frevel Anfang“ von Janet
Clark ein sehr guter Auftakt der Reihe.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig lesbarer verständlicher
Stil und eine spannende Handlung, die vielleicht ein paar mehr
Umgebungsbeschreibungen vertragen hätte, haben mich hier sehr gut unterhalten
und machen neugierig auf Band 2.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

3 Kommentare

  1. Als es das E-Short rund um Weihnachten kostenlos gab, habe ich es direkt gelesen. Das war ja die Vorgeschichte dazu. Ich habe mir schon gedacht, dass der erste Band gut wird, jetzt lese ich es hier bei dir auch. Ich denke, ich werde in die Geschichte einsteigen!

  2. Hallo und guten Tag,

    war doch ein klasse Einstieg für das 1. Buch oder?

    Also mich hat es begeistern können..LG..Karin..

  3. Na, dass klingt doch ganz gut. Das Buch möchte ich auch gerne noch lesen. Schon allein rauszubekommen, wo das tote Baby herkommt, lasst mich das Buch lesen wollen ;-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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