Gelesen: „Seth. Als die Sterne fielen“ von Christine Millman

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1621 KB 
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Seitenzahl der Print-Ausgabe: 291 Seiten 
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Verlag: Impress (5. Februar
2015) 
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle / ePub

Noch 336 Stunden, dann wird der Asteroid Seth die Erde
erreichen. Während die Regierung die Gefahr zu verschleiern versucht, findet
die achtzehnjährige Mariam heraus, was den Menschen tatsächlich bevorsteht. Die
Verwüstung ihres Planeten. Dennoch gehört ausgerechnet Mariam zu den wenigen
Auserwählten, die auf eine Rettung zählen können. Trotz oder vielleicht gerade
wegen der drohenden Katastrophe, wagt sie es endlich auf Chris zuzugehen, den
Jungen, in den sie schon so lange verliebt ist. Aber es bleibt nicht mehr viel
Zeit…
(Quelle: Impress)
Mariam und Chris kommen aus vollkommen verschiedenen
Welten. Sie kennen sich noch nicht so lange aber erst als ihnen noch 336
Stunden bleiben bis ein Asteroid die Erde treffen wird verabreden sie sich.
Mariam und ihre Familie wurde ein Platz in einer Biosphäre
zugesprochen während Chris außerhalt ums nackte Überleben kämpft. Doch in der Biosphäre
ist auch nicht alles eitel Sonnenschein, es kommt zu Problemen.
Werden sie Chris und Mariam wiedersehen? Haben sie
überhaupt eine gemeinsame Chance oder zerstört der Asteroid nicht nur die Erde sondern
auch ihre aufkeimende Beziehung zueinander?
Der dystopische Roman „Seth. Als die Sterne fielen“
stammt aus der Feder ader Autorin Christine Millman. Es war nicht mein erstes
Buch von ihr und so war ich doch sehr gespannt darauf wohin die Reise hier wohl
führen würde. Der Klappentext versprach jedenfalls viel.
Mariam ist 18 Jahre alt und ein sehr sympathisches junges
Mädchen. Sie kommt aus gutem Hause, hat ein durchgeplantes Leben und lernt sehr
viel. Sie ist zielstrebig, klug, hat aber kaum Zeit für wirklichen Spaß. Und
Mariam ist das erste Mal verliebt.
Chris ist das komplette Gegenteil von Mariam. Er möchte
gerne mit Mariam ausgehen, allerdings erweist sich das als schwierig. Chris
spart auf seinen Führerschein und arbeitet nebenher. Zu Beginn hatte ich ein
paar Probleme mit Chris und seiner Art, doch er hat sich im Verlauf gewandelt
und wurde immer sympathischer.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend und
mitreißend. Sie beschreibt die Dinge anschaulich und genau, man kann es sich
gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven
von Mariam und Chris, wofür Christine Millman hier die personale
Erzählpersepktive verwendet hat.
Die Handlung ist absolut spannend und lädt regelrecht zum
mitfiebern ein. Es ist lange Zeit sehr unklar was genau passieren wird, trifft
der Asteroid die Erde oder nicht. Die steigert die Spannung nochmals sehr.
Die Romanze um Chris und Mariam ist vorhanden, gerät aber
durch den Kampf ums Überleben merklich in den Hintergrund.
Die Idee hinter der Geschichte ist nicht wirklich neu,
jedoch ist sie hier realistisch, faszinierend und sehr erschreckend
geschildert.
Das Ende ist ein Hoffen und Bangen. Man fiebert als Leser
mit und will letztlich nur wissen was passiert.
Kurz gesagt ist „Seth. Als die Sterne fielen“ von
Christine Millman eine sehr gelungene Dystopie.
Glaubhafte Protagonisten, ein mitreißender Stil der
Autorin und eine erschreckend realistisch gestaltete spannende Handlung, die
den Leser mitfiebern lässt, haben mich hier eingenommen und schlicht weg
begeistert.
Empfehlenswert!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook!
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