Gelesen: „Das Feuermädchen“ von Matrina Fussel

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1840 KB 
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Seitenzahl der Print-Ausgabe: 390
Seiten 
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Verlag: Impress (5.
Februar 2015) 
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Sprache: Deutsch

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Tosende Wellen, endloses Wasser, Freiheit bis zum
Horizont – das ist es, was sich Shaani von Kindesbeinen an am meisten wünscht.
Aber das Mädchen gehört zum Volk der Waldmenschen und darf sich dem Meer nicht
mal auf Sichtweite nähern. Der junge Krieger Faro hingegen lebt ganz in seinem
Element – dem Element des Wassers. Nichts interessiert ihn außer sein eigenes
Volk. Bis er eines Tages Shaani erblickt. Das Mädchen mit Augen so blau wie der
Ozean und Haaren so rot wie Feuer. Prompt setzt er alles daran, sie
kennenzulernen. Doch es gibt einen guten Grund dafür, warum sich das
»Feuermädchen« vom Wasser fernhalten sollte…
(Quelle: Impress)
Shaani, eine Jiri, vom Volk der Waldläufer, fühlt sich
immer wieder vom Wasser gerufen. Eines Tage entwischt sie Barein, ihrem Freund
und Aufpasser, und reitet zum Strand. Dort passiert es aber, sie stürzt ins
Wasser, wird aber von Faro, einem Amaren, vom Wasservolk gerettet. Fortan möchte
er mehr über das Mädchen mit den roten Haaren herausfinden. Shaari nimmt diese
Hilfe gerne an, ahnt sie doch nicht das Faro auch seine Geheimnisse hat …
Der Fantasyroman „Das Feuermädchen“ wurde von der Autorin
Martina Fussel geschrieben. Dieser Auftakt einer neuen Reihe war das zweite
Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Shaari ist vom Volk der Waldläufer, der Jiri, und doch
ist sie so anders als andere ihres Volkes. Sie hat rote Haare und fühlt sich
vom Wasser gerufen. Shaari weiß genau was sie will und möchte das auch
durchsetzen, Ich empfand Shaari als sympathisch.
Faro ist ein Krieger und Anführer. Er gehört zu den
Amaren, den Volk des Wassers. Er hat Freunde fühlt sich aber innerlich ziemlich
alleine. Ihm fehlt etwas Wichtiges im Leben.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere
Charaktere, die teilweise ebenso wichtig sind, wie Shaari und Faro. Die Autorin
beschreibt diese ebenso sehr gut, rückt sie aber in meinen Augen teilweise zu
sehr in den Mittelpunkt und verliert die Geschichte um Shaari und Faro aus den
Augen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu
lesen. Man kommt gut durch die Seiten und die Gefühle der Charaktere werden gut
beschrieben.
Geschildert wird das Geschehen aus insgesamt 5
Perspektiven. Hierfür hat Martina Fussel immer wieder die Ich-Perspektive
verwendet.
Die Handlung ist an und für sich interessant und auch
spannend gehalten. Es wird nie langweilig, ständig entdeckt man als Leser etwas
Neues.
Die geschaffene Welt ist sehr schön beschrieben, kommt
detailliert rüber.
Zwischen Faro und Shaari knistert es, doch dadurch, dass
Martina Fussel sehr viel über die anderen Charaktere schreibt, gerät diese
leider etwas in den Hintergrund. Das fand ich schon schade.
Das Ende gibt dem Leser ein paar Antworten auf während
des Lesens entstandene Fragen. Andere aber bleiben weiterhin offen und man
wartet nun gespannt auf die Fortsetzung, die hoffentlich schnell erscheint.
Abschließend gesagt ist „Das Feuermädchen“ von Martina
Fussel ein sehr schöner Auftakt der neuen Reihe.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere, der flüssig lesbare
recht angenehme Stil der Autorin und eine spannende Handlung vor einer sehr
schön gestalteten Welt, haben mich hier wirklich gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook!
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