Gelesen: „Ben Fletchers total geniale Maschen“ von T.S. Easton

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Gebundene
Ausgabe:
320 Seiten 
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Verlag: Ueberreuter Verlag  (14. Januar 2015) 
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Sprache:
Deutsch 
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ISBN-10:
376417031X 
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ISBN-13:
978-3764170318 
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
12 – 15 Jahre 
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Originaltitel: Boys don’t knit 

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Ben Fletcher ist ein ganz gewöhnlicher Teenager – eher
einer von der ruhigeren Sorte. Als er sich ausnahmsweise von seinen Freunden
zum Klau von Alkohol für eine Party überreden lässt, nimmt das Unheil seinen
Lauf. Als Strafe wird Ben unter anderem dazu verdonnert, seine
Sozialfähigkeiten zu steigern. Dazu darf er sich einen von vier Kursen
aussuchen. Aufgrund der dürftigen Auswahl und eines Missverständnisses landet
er in einem Strickkurs – und stellt zu seiner Überraschung fest, dass Stricken
ihm nicht nur Spaß macht, sondern er auch ein natürliches Talent dazu hat.
Fortan besteht sein Leben daraus, seine neue Leidenschaft vor seinen Freunden
und seinem machohaften Vater geheim zu halten …
(Quelle: Ueberreuter Verlag)
Ben Fletscher ist eigentlich ganz normal, ja sogar eher
ein ruhiger Zeitgenosse. Dann aber lässt er sich zum Klau von Alkohol überreden
und wird prompt dabei erwischt. Seine Strafe muss er unter anderem seine
Sozialfähigkeiten steigern. Von den Kursen ist es ausgerechnet ein Strickkurs,
wo Ben durch ein Missverständnis landet. Doch Stricken ist ja gar nicht so
schlecht. Ben ist überrascht, denn er hat Spaß und ist sogar richtig gut darin.
Also geht er fortan gerne in den Kurs, ist aber immer darauf bedacht seine neue
Leidenschaft vor anderen zu verbergen …
Der Jugendroman „Ben Fletchers total geniale Maschen“
stammt vom Autor T.S. Easton. Es ist das Debütwerk des Autors.
Ben ist eigentlich ein ziemlich sympathischer Junge. Er
ist recht normal, hat normale Probleme, die Jugendliche in seinem Alter alle
haben. Er hat ziemlich chaotische Freunde, die ihn in eine ziemlich brenzlige
Situation bringen. Und so tollpatschig und naiv wie Ben ist geht diese schief
und Ben entdeckt letztlich sein Faible fürs Stricken. Er hat sogar richtig
Talent, will das aber unbedingt vor allen anderen verbergen.
Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben. Sie
sind eigenwilling und unterschiedlich, haben Ecken und Kanten.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm und wirklich gut
zu lesen. Das Buch ist in Form eines Tagebuches geschrieben, so kommt man als Leser
auch recht flüssig durch die Seiten.
Die Grundidee hinter der Geschichte hat mir persönlich
super gefallen. Sie hat definitiv sehr viel Potential, doch hier wurde einiges
davon leider unnütz verschenkt.
Der Autor schreibt unterhaltsam, keine Frage, doch leider
ist vieles doch recht nachvollziehbar. Das Drama bleibt aus, beispielsweise die
illegalen Sachen mit ihren Konsequenzen werden nich genannt. Vieles wird leider
nur angerissen, es gibt sehr viele Handlungsstränge, aber nur die wichtigsten
werden auch konsequent zu Ende geführt. 
Die Tiefe geht so leider verloren, was ich sehr schade empfand.
Kurz gesagt ist „Ben Fletchers total geniale Maschen“ von
T.S. Easton ein durchwachsener Jugendroman.
Teilweise recht skurrile aber durchaus sympathische
Charaktere und ein gut lesbarer Stil des Autors stehen hier einer Handlung mit
toller Grundidee aber ohne viel Tiefe gegenüber.
Das vorhandene Potential wurde nicht hundertprozentig
ausgeschöpft.
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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