Gelesen: „Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira

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Gebundene
Ausgabe:
416 Seiten 
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Verlag:
cbt (23. Februar 2015) 
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Sprache:
Deutsch 
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ISBN-10:
3570163148 
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ISBN-13:
978-3570163146 
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren  
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Originaltitel: Love Letters To the Dead 

Eine Geschichte
voller Liebe und Weisheit: Das beeindruckendste Jugendbuch des Jahres
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren
Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt
Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh
starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten
Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten
verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen
Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie
die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg
zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …
(Quelle: cbt)
Laurel hat mit ihren 17 Jahren einen schweren Schlag
hinnehmen müssen. Ihre Schwester May ist gestorben. Für Laurel beginnt nun eine
harte Zeit, ihre Kindheit ist schlagartig vorbei. Sie versucht in die
Fußstapfen von May zu treten, verliert sich dabei aber selbst.
Im Englischunterricht bekommt Laurel die Aufgabe einen
Brief an eine verstorbene Person zu schreiben. Sie wählt Kurt Cobain aus. Doch
es bleibt nicht bei einem Brief, sondern ganz unterschiedliche Persönlichkeiten
werden von ihr angeschrieben. Eine lange Trauerphase beginnt …
Der Jugendroman „Love Letters to the Dead“ stammt von der
Autorin Ava Dellaira. Es ist das Debüt der Autorin und mich hat hier der
Klappentext sehr angesprochen und ich war gespannt darauf wohin mich die Reise
wohl führen würde.
Laurel ist 17 Jahre alt und ihr Leben ändert sich
schlagartig. Ihre Schwester May ist verstorben. So fehlt Laurel, deren Eltern
in Trennung leben, nun ihre Bezugsperson, die Geborgenheit. May war immer für
Laurel da. Sie versucht in die Fußstapfen von May zu treten, schafft es aber
nicht. Die Briefe, die Laurel an die verstorbenen Persönlichkeiten schreibt
sind für sie wie eine Art Therapie. Laurel wandelt sich im Verlauf der
Handlung, was mir persönlich sehr gut gefiel.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und
sehr gut zu verstehen. Sie beschreibt die Gefühle von Laurel sehr authentisch
und nachvollziehbar.
Die Handlung hat mich beim Lesen berührt und bewegt. Das
Buch ist in einer Art Tagebuch aufgebaut, die Briefe lassen den Leser sehr tief
in Laurels Seele blicken. Wie sie versucht nicht aufzugeben, wie sie neue
Freunde kennenlernt, sich am Ende selbst wiederfindet.
Themen wie Trauer, Schmerz und Abschied, aber auch
Erinnerungen an frühere Zeiten prägen hier die Handlung.
Im Mittelteil allerdings ging es mir ein wenig zu träge
und zäh zu. Hier zieht es sich doch ziemlich und man muss sich schon zwingen
dran zu bleiben. Durchhalten wird hier aber belohnt, denn zum Ende hin wird man
als Leser wieder gefesselt.
Das Ende selbst hat mir sehr gut gefallen. Es hat mir ein
gutes Gefühl gegeben. Man erlebt den Wandel mit und beendet das Buch
zufriedengestellt.
Abschließend gesagt ist „Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira ein sehr schöner realistischer Jugendroman und
zugleich Debüt der Autorin.
Eine authentische Protagonistin, ein jugendlich leichter
gut zu lesender Stil und eine Handlung, die lebensnah ist und den Leser,
abgesehen vom etwas zähen Mittelteil, tief blicken lässt, haben mich hier
emotional berührt und bewegt.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!
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