Gelesen: „Sternschnuppenstunden“ von Rachel McIntyre

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Gebundene
Ausgabe:
304 Seiten 
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Verlag: Magellan (20. Februar 2015) 
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Sprache:
Deutsch 
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ISBN-10:
373485007X 
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ISBN-13:
978-3734850073  
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
14 – 17 Jahre 

Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine
Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie
versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie
still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der
ganzen Misere.
Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm
sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie
sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr
passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus
Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben
ist Laras Lehrer.
(Quelle: Magellan)
Lara ist eine Außenseiterin in der Schule. Immer wieder
ist sie Anfeindungen ausgesetzt, wird nicht nur von ihren Klassenkameraden
gemobbt, sondern auch von den Schülern der benachbarten Jungenschule.
An Weihnachten bekommt Lara von ihrer Großmutter ein Tagebuch
geschenkt dem sie fortan alles anvertraut. Sie schreibt über ihren Alltag aber
auch über Ben, ihren Lichtblick. Nur leider ist Ben niemand geringeres als ihr
Lehrer …
Der Jugendroman „Sternschnuppenstunden“ stammt von der
Autorin Rachel McIntyre. Es handelt sich hierbei um
das Debütwerk der Autorin.
Die Charaktere sind sehr gut
gestaltet.
Lara ist 16 Jahre alt und wird
in der Schule immer wieder angefeindet und gemobbt. Ihre Familie ist ziemlich
arm, Lara muss sogar Zeitungen austragen um sich etwas leisten zu können. Lara
hat kaum Selbstbewusstsein und ihre Eltern streiten sich ständig. Ich konnte
mich sehr gut in Lara hineinversetzen, ihre Gefühle nachvollziehen.
Ben Jagger ist Laras Lehrer. Er
ist sehr gut aussehend und unheimlich nett. Rachel McIntyre hat ihn wirklich
sehr gut dargestellt.
Die Mädels aus der Clique mochte
ich rein gar nicht. Für sie steht Mobbing an erster Stelle, wenn sie jemanden
demütigen können fühlen sie sich richtig gut.
Der Schreibstil der Autorin ist
jugendlich locker und leicht. Das Buch ist in Form eines Tagebuchs gehalten,
daher lässt es sich gut und schnell lesen.
Geschildert wird das Geschehen,
aufgrund eben der Tagebuchform, aus Sicht von Lara. Man kann sich immer sehr
gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen.
Die Handlung ist sehr bewegend.
Das Umfeld von Lara wird authentisch beschrieben. Mobbing ist das zentrale
Thema im Buch, es geht aber auch um die erste Liebe und Liebeskummer.
Zu Beginn war es etwas
ungewöhnlich denn man erfährt als Leser eigentlich immer das Gleiche aus Laras
Leben. Es hat aber alles seinen Sinn, es ist halt ein Buch wie aus dem Leben
gegriffen.
Das Ende ist wirklich gut
gewählt. Es passt genau an dieser Stelle aufzuhören. Es ist abgeschlossen und
hat mich, so wie es ist, zufriedengestellt.
Zusammenfassend gesagt ist „Sternschnuppenstunden“
von Rachel McIntyre ein wirklich guter Jugendroman, der sich auch gut für
Erwachsene eignet.
Authentische Charaktere, ein
jugendlich leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser mitfühlen
lässt, haben mich hier bewegt und lassen den Leser über ein schwieriges Thema
nachdenken.
Sehr zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar und die Leserunde auf Lovelybooks!

Ein Kommentar

  1. Huhu Manja,
    ich bin bisher schon auf einigen Blogs über das Buch gestolpert, aber irgendwie hat es mich bisher gar nicht angesprochen. Wahrscheinlich liegt das auch am Cover, das mir so gar nicht gefällt.
    Deine Rezension hab ich einfach mal angefangen zu lesen und irgendwie hab ich sie dann komplett gelesen, was ich selten tue. Jetzt steht das Buch auf meiner WuLi und ich sage: Danke für die schön geschriebene Rezi.

    Viele liebe Grüße
    Nelly

Kommentare sind geschlossen.

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