Gelesen: „Töchter des Mondes – Schicksalsschwestern“ von Jessica Spotswood

Achtung:
Dies ist der dritte Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten 
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Verlag: Egmont INK (15. Januar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3863960262 
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ISBN-13: 978-3863960261 
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Vom Hersteller empfohlenes
Alter:
14 – 17
Jahre 
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Originaltitel: Sisters‘ Fate 
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Ein Fieber wütet in New London. Doch da allen Hexen die
sofortige Hinrichtung droht, ist die Schwesternschaft machtlos gegen die
Krankheit. Cate hat sich bereits durch ihre Magie verraten und gilt nun als die
meistgesuchte Hexe in ganz Neuengland. Schwerer wiegt für sie jedoch der
Verlust ihres geliebten Finn, dessen Gedächtnis gelöscht wurde, sodass er sich
nun nicht mehr an ihre einstige Liebe erinnern kann. Und die Visionen, die
Cates kleine Schwester Tess immer häufiger heimsuchen, lassen keinen Zweifel
daran, dass sich die unheilvolle Prophezeiung erfüllen wird. Cates, Tess‘ und
Mauras vorherbestimmtes Schicksal scheint nicht aufzuhalten zu sein: Eine
Schwester wird die andere vor Beginn des neuen Jahrhunderts töten …
(Quelle: Egmont INK)
Die Mädchen wurden von den Schwestern aus Harwood
gerettet. Doch Cate zahlt dafür einen hohen Preis, denn Maura hat Finn die
Erinnerungen an Cate genommen. Daraufhin herrscht in Cate ein tiefer Groll auf
Maura. Wird die Prophezeiung doch eintreten? Doch nicht nur Cate, Tess und
Maura haben sich weit voneinander entfernt, auch die Schwesternschaft ist gespalten.
Schwester Inez hat die Führung übernommen. Sie fährt schwere Geschütze auf um
die Bruderschaft zu vernichten und selbst die Oberhand zu übernehmen. Dafür
macht sie selbst vor Opfern keinen Halt …
Der Roman „Töchter des Mondes – Schicksalsschwestern“ stammt
von der Autorin Jessica Spotswood. Es ist der dritte und somit abschließende
Teil der „Töchter des Mondes“ – Trilogie und um dem Geschehen mühelos folgen zu
können ist es unumgänglich die beiden Vorgänger zu kennen.
Die Charaktere haben sich merklich weiterentwickelt.
Cate hasst Maura für deren Taten. Sie zeigt in diesem
Teil immer mehr Führungsqualitäten, übernimmt auch Verantwortung.
Tess möchte die Familie sehr gerne zusammenhalten. Sie
versucht dafür alles und macht selbst auch eine wirklich große Veränderung
durch.
Maura zeigt sich mehr und mehr uneinsichtig. Das wiederum
macht es für Tess schwer ihr Vorhaben umzusetzen. Maura hat Vertrauen zu
Schwester Inez. Die wiederum an sie glaubt, ihr etwas zutraut. Was Maura aber
nicht ahnt, sie ist selbst nur Inez‘ Spielball für deren Vorhaben.
Finn ist in diesem Band leider nicht ganz so präsent wie
in den Vorgängern. Dennoch aber ist er einer meiner Lieblinge und ich empfand
es schlimm was Maura mit ihm angestellt hat.
Die Charaktere wirken erneut sehr lebendig und
authentisch dargestellt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
sehr gut lesen. Man fühlt sich direkt wieder wie zu Hause, ist im Geschehen
gefangen und möchte wissen wie es letztlich ausgeht.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Cate, wofür
Jessica Spotswood auch dieses Mal die Ich-Perspektive verwendet hat. So leidet
man mit ihr mit, kann ihre Gefühle gut nachvollziehen und hat einen Einblick in
ihre Gedankenwelt.
Die Handlung ist zunächst eher ruhig. Es beginnt mit der
Schlüsselszene aus dem zweiten Teil. Somit ist der Einstieg leicht gemacht und
man ist als Leser schnell wieder drin. Nach und nach zieht die Handlung merklich
an, es wird zunehmend spannender und actionreicher. Die Stimmung ist, wie
bereits im zweiten Band auch, düster und auch grausam. Es gibt Wendungen, die
unvorhersehbar sind und die Spannungskurve wird dadurch noch weiter nach oben
getrieben. Es geht um Hexen, Liebe, Loyalität, Freundschaft aber auch um Liebe,
all diese Themen sind wunderbar umgesetzt.
Das Ende ist wirklich ein tolles Finale. Es passt sehr
gut zur gesamten Trilogie. Ganz am Ende sind zwar noch ein paar Fragen offen,
doch mich hat dies rein gar nicht gestört, denn so kann man sich als Leser
seine eigenen Gedanken machen.
Abschließend gesagt ist „Töchter des Mondes –
Schicksalsschwestern“ von Jessica Spotswood eine mehr als gelungenes Finale der
„Töchter des Mondes“ – Trilogie.
Authentische Charaktere, die alle eine Veränderung
durchmachen, ein flüssiger gut lesbarer Stil der Autorin und eine zunächst eher
ruhige, dann jedoch spannende und actionreiche Handlung mit einem tollen Finale
haben mich mitgerissen und mehr als überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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