Gelesen: „Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb“ von Tanya Stewner

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Gebundene
Ausgabe:
320 Seiten 
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Verlag: FISCHER KJB (12.
Februar 2015) 
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Sprache:
Deutsch 
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ISBN-10:
3596854261 
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ISBN-13:
978-3596854264  
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren 

Mitten ins Herz
Wenn Juli nachdenken will, zieht sie sich auf ihre Lichtung zurück. Doch eines
Tages ist sie nicht alleine dort. Ein Junge steht vor ihr, plötzlich und
unerwartet. Ein Junge wie von einem anderen Stern, so schön und so
geheimnisvoll ist er. Ihrer beider Liebe könnte die Welt verändern. Doch darf
diese Liebe überhaupt sein?
(Quelle: FISCHER KJB)
Juli ist nicht
gerade sexy. Sie denkt viel nach, ist gut in der Schule aber in der Liebe läuft
es nicht so besonders gut. Und auch die perfekte Familie gibt es bei ihr nicht,
mit ihren Eltern gibt es Probleme. Zurückziehen kann sie sich nur auf einer
Lichtung im Wald hinter dem Haus. Dort hat sie Ruhe, kann ihre Probleme
vergessen.
Eines Tages aber
taucht genau da Anjano auf. Ein Junge, der geheimnisvoll wirkt, von dem Julia aber
auf Anhieb sehr angetan ist. Seine Art, sein Aussehen, alles an ihm gefällt
ihr. Er wirkt wie von einem anderen Stern.
Was Juli nicht
ahnt, Anjano hat ein Geheimnis …
Der Jugendroman „Der
Sommer, in dem die Zeit stehen blieb“ stammt von der Autorin Tanya Stewner.  Es war für mich das erste Buch der Autorin und
dementsprechend gespannt war ich auf den Inhalt.
Juli kommt auch
recht gutem Hause. Sie ist jemand der eigentlich immer zu denken muss. Das kann
schon mal ganz schön anstrengend sein, sowohl für Juli selbst als auch für ihre
Mitmenschen. Mit ihrem Äußeren ist Juli rein gar nicht zufrieden. Sie findet
sich ziemlich unsexy. Mir persönlich hat Juli trotz oder vielleicht auch gerade
wegen ihrer Fehler sehr gut gefallen.
Anjano ist ein
sympathischer Typ. Er sieht gut aus, hat eine Art an sich, die vor allem Juli
sehr anzieht. Er wirkt aber auch irgendwie geheimnisvoll, ist so ganz anders
als andere. Wieso dies so ist wird im Verlauf der Handlung genauer erläutert.
Whoopie ist Julis
beste Freundin. Sie ist immerzu gut gelaunt und auch sonst ein richtig
sympathisches Mädchen. Ich mochte ihre interessante Art sehr gerne.
Auch die anderen
Figuren, wie Julis Biologielehrerin, die für einige Lacher bei mir gesorgt hat,
oder eben auch Julis Eltern, die auch mich einen vollkommen unterkühlten
Eindruck gemacht haben, sind Tanya Stewner wirklich gut gelungen. Sie sind
facettenreich und vorstellbar gestaltet.
Der Schreibstil der
Autorin ist wunderbar flüssig und jugendlich leicht zu lesen. Man ist direkt
von Beginn an gefangen und kommt nicht mehr los vom Buch.
Die Handlung ist
ganz anders als der Klappentext verspricht. Ich war vollkommen perplex und
überrascht, denn ich geb zu ich hatte mit einer Jugendbuchliebelei gerechnet.
Aber nicht mit dem was ich am Ende bekommen habe. Es geht um Geheimnisse und
auch um Liebe. Die Liebesgeschichte ist herzerwärmend und ganz wundervoll. Sie
wirkt nicht kitschig, eher im Gegenteil.
Je weiter man im
Geschehen vorankommt desto mehr Puzzleteile werden dem Leser gegeben und man
kann sie zusammenfügen. Es gibt Wendungen auf dem Weg Richtung Ende und die
Enthüllung, vor allem was Anjano angeht, ist logisch und nachvollziehbar.

Das Ende hat mich überrascht. Es geht dramatisch zu und passt letztlich sehr
gut zur Gesamtgeschichte.
Kurz gesagt ist „Der
Sommer, in dem die Zeit stehen blieb“ von Tanya Stewner ein sehr gelungenes
Jugendbuch.
Überzeugende
Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die so
ganz anders ist als erwartet, und welche mit Wendungen daher kommt, die mich
sehr überrascht haben, haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt.
Sehr zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch und bei der Autorin für die gemeinsame Leserunde auf Lovelybooks!

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