Gelesen: „Kuss des Schattenwolfs“ von Janin P. Klinger

Achtung:
Dies ist der 2. Band einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler zu Teil 1 enthalten!
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Broschiert: 316 Seiten 
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Verlag: Sieben-Verlag (1.
Januar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3864433339  
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ISBN-13: 978-3864433337 

Für Jason und Serena läuten die Hochzeitsglocken. Doch
privates Glück und ihre Liebe füreinander verschont sie nicht vor Jokers
finsteren Machenschaften. Als Jase zudem ein fataler Fehler unterläuft, der
nicht nur seine Karriere als Polizist aufs Spiel setzt, sondern ihn auch
psychisch unter enormen Druck setzt, beschließt er, Joker ein für allemal das
Handwerk zu legen. Da Joker es auf Werwölfinnen abgesehen hat, versucht Jase,
seine Frau aus der Sache herauszuhalten. Doch Serena lässt sich nicht davon
abbringen, an der Seite des Mannes zu kämpfen, den sie liebt, und gemeinsam
machen sie sich auf die Suche nach ihrem schlimmsten Feind.
(Quelle: Sieben Verlag)
Serena und Jason haben sich entschlossen zu heiraten. Die
beiden sind glücklich miteinander. Eigentlich zumindest. Noch immer gibt es
eine klare Bedrohung durch Joker. Er macht Jason und seiner zukünftigen Frau
das Leben schwer.
Gleichzeitig unterläuft Jason ein schwerer Fehler bei
seiner Arbeit, der ihn womöglich den Job kosten könnte. Der Druck, den Joker
auf Jason ausübt hinterlässt Spuren bei eben diesen.
Kurzentschlossen macht sich Jason zusammen mit Serena und
ein paar wenigen Freunden auf Joker zu finden.
Eine gefährliche Jagd beginnt …
Der Fantasyroman „Kuss des Schattenwolfs“ stammt von der
Autorin Janin P. Klinger. Es ist nach „Mondscheinkuss“ der zweite Teil einer Reihe
und nachdem ich Band 1 bereits 2012 gelesen habe war ich darauf gespannt was
mich hier erwarten würde.
Die Charaktere sind soweit bereits gut bekannt aus Band
1.
Serene ist eine Werwölfin. Gleichzeitig ist sie aber auch
Polizistin. Mit Jason ist Serena glücklich. Allerdings hadert sie in diesem
Teil mit sich und ihren Gefühlen, fragt sich des Öfteren ob Jason wirklich noch
der Mann ist, den sie einmal kennengelernt hat.
Jason ist ein Vampir und zugleich ist er Profiler. Er
liebt Serena, sie ist seine einzige wahre Liebe in seinem Leben. Jasons
Vergangenheit war nicht einfach und nun wird er immer wieder von ihr eingeholt.
Besonders schön fand ich, dass sich sowohl Serena als
auch Jason im Vergleich zu Band 1 entwickelt haben.
Auch die anderen Charaktere, wie eben den genannten
Joker, hat Janin P. Klinger sehr gut ausgearbeitet. Sie sind vorstellbar und
facettenreich dargestellt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut
lesbar. Sie nimmt rasch Tempo auf und weiß es den Leser ans Geschehen zu
fesseln.
Die Handlung allerdings hat mir nicht immer wirklich
zugesagt. Es war für mich schwierig wirklich wieder in der Geschichte anzukommen
und so brauchte ich eine gewisse Zeit um den Einstieg zu meistern. Danach aber
war ich gefesselt.
Die Geschichte ist spannend, erotisch aber auch humorvoll
gehalten. Die Autorin bleibt sich und ihrem Stil treu. Sie fährt hier doch
eindeutig schwererer Geschütze auf als noch in „Mondscheinbiss“. Die Atmosphäre
ist doch recht düster und niemand ist hier in diesem Teil so wie er scheint.
Das Ende hat mir persönlich gut gefallen. Es passt recht
gut zur Gesamtgeschichte und eine eventuelle Fortsetzung würde ich auf jeden
Fall auch lesen.
Abschließend gesagt ist „Kuss des Schattenwolfs“ von
Janin P. Klinger eine sehr gute Fortsetzung, die jedoch an den Vorgänger nicht
hundertprozentig herankommt.
Die gut gestalteten Charaktere, der flüssig lesbare Stil
der Autorin und eine Handlung, die es mir zunächst schwer gemacht hat, dann
aber doch spannend daher kommt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch!
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