Gelesen: „Der Ruf des indischen Elefanten“ von Patricia Mennen

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Gebundene
Ausgabe:
384 Seiten 
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Verlag: Coppenrath, F. (Januar 2015) 
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Sprache:
Deutsch 
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ISBN-10:
3649617552 
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ISBN-13:
978-3649617556  
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
14 – 17 Jahre 
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Die 16-jährige Tara Harley lebt seit dem Tod ihrer Mutter
in Irland bei ihrer Tante Nell und ihrem Onkel Fergus. Nach einem heftigen
Streit mit dem jähzornigen Fergus beschließt Tara jedoch, ihre Heimat zu
verlassen, um nach ihrem Vater zu suchen, den sie bislang für tot gehalten hat.
In den Hinterlassenschaften ihrer Mutter findet sie einen Brief von einem Mann
namens Henry Lawrence, der sich als ihr Vater ausgibt und vor ihrer Geburt als
britischer Offizier nach Indien versetzt wurde. Tara heuert, verkleidet als
Küchenjunge George, auf einem Schiff an, das Kurs auf Bombay nimmt. Während der
beschwerlichen Seereise freundet sie sich mit dem indischen Jungen Kareem an,
der auf dem Weg zurück zu seiner kranken Mutter ist, und begleitet ihn bis in
die nordindische Stadt Lukhnau. Dort arbeitet Henry Lawrence als
Oberbefehlshaber der englischen Armee. Doch nicht nur Taras Beziehung zu Kareem
nimmt mit einem Mal eine unerwartete Wendung, auch das Geheimnis um Taras Vater
hält eine große Überraschung bereit …
(Quelle: F. Coppenrath)
Irland im Jahr 1855.
Taras Mutter ist gestorben. So muss das junge Mädchen nun
bei ihrem Onkel Fergus und dessen Frau unterkommen, wo sie allerdings nur geduldet
ist. Eines Tages, so hofft Tara, findet sie ihren Vater, der in Indien als
Offizier stationiert ist.
Nach einem Unglücksfall flieht das Mädchen und macht sich
auf ihren Weg, der sie bis nach Indien führt. Auf der abenteuerlichen Reise
lernt sie Kasim kennen, der ihr beisteht …
Das Jugendbuch „Der Ruf des indischen Elefanten“ stammt
aus der Feder der Autorin Patricia Mennen. Für mich war dieser historisch
angehauchte Jugendroman das erste Buch der Autorin.
Tara ist 16 Jahre alt und wird bei ihrem Onkel Fergus und
ihrer Tante eigentlich nur geduldet. Sie lebt in Irland, ihre Mutter ist
gestorben, ihr Vater lebt in Indien und ist dort Offizier. Ich mochte Tara sehr
gerne, sie ist nicht perfekt, hat Ecken und Kanten.
Kasim begegnet Tara auf deren Weg nach Indien. Er denkt sie
ist ein er und heißt George. Von George ist Kasim sehr angetan, er mag ihn
gerne. Je weiter man im Geschehen vorankommt, desto mehr denkt Kasim aber nach
und wird misstrauischer Tara/George gegenüber. Auch Kasim hat mir gut gefallen.
Neben den beiden genannten gibt es im Buch noch weitere
Charaktere, die ich ebenso gut gestaltet empfand. So zum Beispiel indische
Räuber, Seemänner, die wirklich hartgesonnen waren, oder auch britische
Soldaten.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und sehr leicht zu
lesen. Man kommt flüssig durch die Seiten, es ist, trotz dass es historisch ist
alles sehr gut zu verstehen.
Die Handlung ist abenteuerlich und spannend aber auch
exotisch und teilweise richtig fremdartig. Das Indien der damaligen Zeit wird von Patricia Mennen sehr
gut beschrieben, man lernt viel über die damalige Zeit. Die Autorin hat alles
gut recherchiert, teilweise ist es aber auch mystisch angehaucht. Man rätselt
als Leser hier mit, möchte wissen wie es weitergeht mit Tara auf ihrer Suche
nach ihrem Vater.
Allerdings es gibt ein paar zu viele Zufälle im Buch.
Manche Lösungen, gerade wenn Tara etwas passiert ist, sind mir zu einfach
gewesen. Es wirkte dann teilweise etwas unglaubwürdig.
Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es passt
in meinen Augen gut zum Gesamtgeschehen, macht rund.
Alles in Allem ist „Der Ruf des indischen Elefanten“ von
Patricia Mennen ein unterhaltsamer historischer Jugendroman.
Die lebendig gestalteten Charaktere, der lockere leicht
lesbare Stil der Autorin und eine interessante, abenteuerliche Handlung haben
mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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