Gelesen: „Die Zeitengängerin“ von P.C. Cast

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Broschiert: 304 Seiten 
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Verlag: MIRA Taschenbuch (10. Februar 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3956491076 
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ISBN-13: 978-3956491078  
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Originaltitel: The Avenger 

Wie weit gehst du
zurück, um mit deiner großen Liebe vereint zu sein? P.C. Casts großer Roman
über die schicksalhafte Reise einer Zeitgängerin in die Zeit der keltischen
Krieger …

„Komm zu mir …“ Mit pochendem Herzen erwacht Alexandra aus einem
Traum. Der tiefe Wald, in dem sie sich befand, der Mann, der sie gerufen hat –
das war erschreckend real! Ihr ist, als müsse sie seinem Ruf folgen. Und dann
hat sie dieses schlangenhafte S gesehen, wie ein magisches Zeichen einer
vergangenen Gottheit. Was hat das zu bedeuten? Das erfährt Alex, als sie auf
die Militärbasis in Tulsa zu einem geheimen Auftrag bestellt wird: Sie soll in
der Zeit zurückreisen, nach Briton, 60 Jahre vor Christi Geburt. Wo sie das
Amulett der Kriegskönigin Boudica finden muss. Und wo der keltische
Druidenkrieger Caradoc auf eine Frau wartet, die ihm bestimmt ist – auf
Alexandra.
(Quelle: MIRA Taschenbuch)
Alexandra hat immer wieder Träume. Diese wirken jedoch
erschreckend realistisch. Immer wieder ruft hier ein Mann nach ihr, sie hat
sogar den Drang diesen Rufen zu folgen. Und dann ist das immer wieder dieses
schlangenförmige S, doch welche Bedeutung hat es?
Dies soll Alexandra alles erfahren als sie zu einem
geheimen Auftrag auf die Militärbasis in Tusla geschickt wird. Sie soll nämlich
in der Zeit reisen, nach Briton, 60 Jahre vor der Geburt Christi. Dort soll
Alexandra das Amulett der Kriegskönigin Boudica finden. Allerdings wartet dort
auch Caradoc, ein Druidenkrieger, auf die Frau für die er bestimmt ist. Und
dieses Frau ist Alexandra …
Der Zeitreiseroman „Die Zeitengängerin“ stammt aus der
Feder der Autorin P.C. Cast. Es war nicht das erste Buch der Autorin, kenne ich
doch bereits einige der Jugendromane, die sie zusammen mit ihrer Tochter
geschrieben hat.
Alexandra ist Mitte 30, alleinstehend und immer wieder
hat sie Träume. In diesen Träumen kommt auch ein Mann vor, den sie jedoch nicht
mal annähernd kennt. Alexandra ist eher eine Außenseiterin, einsam und ziemlich
verbittert. Und es scheint als wäre sie gefühlskalt, jegliche Regung verbietet
sie sich, ist eher alleine als mit anderen zusammen.
Caradoc ist ein Druidenkrieger und er wirkte auf mich
sehr mysteriös. Er wartet schon sehr lange auf die Frau für die er bestimmt
ist. Und diese Frau ist Alexandra.
Die weiteren Figuren im Buch, wie Geister, Götter und
andere magische Wesen, wirken sehr einfallslos und blass. Man erfährt nicht
sonderlich viel über sie.
Der Schreibstil der Autorin ist soweit ganz gut. Sie
schreibt flüssig und man kommt flott durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus Sicht
von Alexandra. Ab und an kommen auch andere Figuren zu Wort, sie bildet aber
den Hauptpart.
Die Handlung an sich hat mir rein gar nicht zugesagt.
Klar es geht um Zeitreisen, um Magie und Geister. Das ist aber auch da einzige
Positive was ich sagen kann. Ich hatte direkt von Beginn an meine Probleme,
denn „Die Zeitengängerin“ ist leider der 3. Teil einer Reihe von Romanen
unterschiedlicher Autoren. Dies habe ich vor dem Lesen nicht gewusst, es wurde
erst mittendrin klar. Somit fehlt nötiges Hintergrundwissen und man steht
oftmals verwirrt da. Der Handlung fehlt zudem Tiefe. P.C. Cast kratzt immer nur
an der Oberfläche. Die Geschichte ist sehr zäh, es baut sich kaum Spannung auf.
Immer wenn ich dachte ich könnte mitfiebern kam die Wende und die Spannung war
wieder verpufft. Es ging vieles viel zu leicht voran, plätscherte förmlich
dahin.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Alexandra und Caradoc
ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Sie wirkt sehr unglaubwürdig und am Ende
sogar richtig gehend kitschig. Sie geht viel zu schnell voran, Caradoc lässt
von jetzt auf Gleich alles stehen und liegen um Alexandra, eine Frau die er
quasi nicht kennt, zu retten.
Das Ende ist so lala. Es schließt den Roman ab, mehr aber
auch nicht. Ich war ganz ehrlich froh als ich das Buch beendet hatte.
Abschließend gesagt ist „Die Zeitengängerin“ von P.C.
Cast ein Zeitreiseroman, der rein gar nicht hält was er verspricht.
Der flüssige Stil der Autorin sticht hier als einziges
Positiv hervor, ansonsten gibt es nur oberflächliche Charaktere und eine zähe,
wenig spannende Handlung, bei der jegliches Potential verschenkt wurde.
Sehr schade!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Exemplar und die Leserunde auf Lovelybooks!

Ein Kommentar

  1. Ojeeeeeeee, und ich hab mich so darauf gefreut 🙁 naja… mal sehen wie ich es finden werde ….

Kommentare sind geschlossen.

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